Beliebte Beiträge im Forum: Wettbewerbe

  1. Fallout_Boy

    Fallout_Boy Super-Moderator

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  3. Servus Leute,

    wie es scheint muss erst ein interessanter Event kommen um mich zu einem "großen" Mod zu inspirieren.
    Als ich zu Weihachten eine Rapidstrike verkabelt habe und danach der Aufruf zum MuBW kam
    hatte ich gleich eine Verrückte Idee.
    Nicht eine; sondern zwei Rapidstrikes sollen zu einer Höllenmaschine verbunden werden.

    Ich nehme mit diesem Beitrag für den MuBW9 minimizing contest teil.
    Die Rapidstrike wird auf ein absolutes Mimimum reduziert und dann
    mit ein paar Anbauteilen und Shellwork zur Standardwaffe der
    Space Marines in Terminator Rüstung aus dem Warhammer 40000 Universum.

    Es werden keine 3D Print Teile Anwendung finden.
    Alles entsteht in Handarbeit.
    Die Darts sollen mittels zweier Trommelmagazine zugeführt werden.
    Für einen Nerf Battle mittels zweier 35er Trommeln mit 180° mod und
    für den Contest mit zwei 18er Trommeln entweder mit oder ohne Verschalung
    damit der Eindruck eines Kastensmagazins entsteht.
    Zwei 18er Trommeln von der N-Strike Alpha Trooper sind dafür vorhanden.

    Die Flywheels werden durch die von Blasterparts ausgetauscht.
    Die Motoren sind original, genauso wie der Pusher.
    Längere Pusher von Worker sind bestellt und können nachträglich noch eingebaut werden,
    falls sich herausstellen sollte dass manche Darts Probleme bereiten. (Accufakes)
    Magazinauswurfhebel sind durch 3D Print Teile ausgetauscht worden.
    Das ist der einzige 3D Print an diesem Mod. (ggf. kommt noch ein 3D Print
    einer Warhammer 40K Bolter Patrone dazu als Deko aufs Foto), (Hat es bisher nicht geschafft)

    Anbei ein Bild, einer Variante, die aber nicht als 1:1 Vorlage dient.
    StormBolter.jpg

    Space Marine in Terminator Rüstung
    brother_terminator_tulio_by_fonteart-d6ncq5b.jpg


    Zuerst wurden die beiden Rapidstrikes zersägt und bis auf ihr Minimum reduziert!
    Wie auf den Bild zu sehen ist ging da nicht mehr viel. Der Austritt der Flywheel Cages und der Pusher Kasten waren dafür die Grenze.
    Dann wurde der Griff beider Rapidstrikes entfernt.
    Die grifflosen Blaster wurden so vorbereitet, dass sie zusammengeklebt werden konnten.
    hierzu wurden die seitlichen tactical rails entfernt und Kunststoffplatten eingeklebt um einen gleichmäßigen Abstand der Blaster zueinander zu gewährleisten.
    Hier kam Sekundenkleber zum Einsatz.
    20171230_182506.jpg

    20180109_172828.jpg

    Der Griff wurde in die Mitte verlegt.
    Dazu wurde eine Kunststoffplatte in der Mitte der Blaster eingeklebt. Hier verwendete ich ebenfalls Sekundenkleber
    und auf der Innnenseite des Gehäuse lege ich meist noch eine Raupe Heißkleber in die Ecke. Das erleichtert das verspachteln von außen und sorgt für Stabilität.

    Der Griff ist beim ersten Anheben des Blasters abgebrochen!
    Daher musste ich mit einem härteten Klebstoff arbeiten.
    Es kam hochwertiger Sekundenkleber aus dem RC Modellbau zum Einsatz sowie Glaspulver, ebenfalls aus dem RC Bereich.
    Da die Griffschale geöffnet werden muss hält man den Blaster in Grunde nur an der unteren Griffschale die am Rest des Sturmbolters befestigt ist.
    Ich gehe davon aus, dass der Imperator diesen Blaster beschützen und zusammenhalten möge.

    Der Blaster wird mit zwei 35er Trommeln ein beachtliches Gewicht haben und
    in bin gespannt ob er sich einhändig feuern lässt. :)


    Anschließend ging es an den Umbau des Griffinnenteils,
    denn hier mussten drei Schalter und ein ganzer Haufen Kabel Platz finden.
    Der reguläre Schaltplan funktioniert nicht bei zwei Rapidstrikes.
    Es entsteht ein Kurzschluss und der Lipo geht hoch wenn man Pech hat.
    der User @Jack Diesel hat hier im Rapidstrike Verkabelungs-Thread einen
    Schaltplan gepostet den ich vorsichtig getestet und für gut befunden habe.
    Danke dafür!
    Er funktioniert mit einen eigenen Schalter pro Rapidstrike am Abzug.

    Durch eine kunststoffplatte kann ich beide Schalter fast gleichzeitig betätigen.
    double Rapidstrike Schaltplan.png

    20180109_172323.jpg

    20180109_172649.jpg

    Der Blaster wird zwischen den Läufen einen integrierten LED Pointer bekommen, einen abschaltbaren Voltmeter hinten und zwei beleuchtete Schalter.
    Ein Schalter ist für den Voltmeter und einer für den LED Pointer.
    Dafür habe ich in der Mitte zwischen den Blastern ein extra Batteriefach für 3xAAA (4,5V) geschaffen.
    Es hat sich aber herausgestellt, dass der LED Pointer mehr Saft benötigt und somit kam ein weiteres 4xAA (6V)
    Batteriefach nur für den LED Pointer ebenfalls in die Mitte des Blasters.
    20180130_203250.jpg



    Der Griff hat unten eine Verlängerung und einen flachen Abschluss bekommen, damit der Mod näher an die Vorlage kommt. Zudem noch eine Metallöse um noch einen Tragegurt oder BlingBling zu befestigen, gehört ebenfalls zur Vorlage.
    Außerdem hat der Blaster eine per Neodymmagnete gehaltene Kammer am Hinterteil erhalten,
    welche den Voltmeter und den 4xAA Batteriehalter (Thrustfire) bzw. einen Lipo aufnehmen kann.
    Hier sind mir die Magneten Ausgegangen 10x2mm Neodym), musste nachordern und später verbauen.
    20180109_172913.jpg

    Der Voltmeter ist von Banggood und wurde nicht nach D geliefert,. Er kam über einen Freund aus Belgien,
    inzwischen ist er aber regulär verfügbar.
    Voltmeter, Schalter und Pointer sind installiert.
    Der Voltmeter braucht min. 12V um zu leuchten, da ich den Blaster nur mit 12 Volt betreiben will funktioniert die Beleuchtung des Voltmeters nur bei relativ vollen Akkus.

    Außenverschalung steht ebenfalls und auch ein paar Details.
    Davon kommen natürlich noch mehr!
    Wer das Warhammer 40K Universum mit seinen überladenen barocken oder hochgotischen
    Verzierungen kennt weis was da zu erwarten ist.


    20180109_173115.jpg

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    Neuigkeiten.
    Es sind zwei 18er Trommeln vorhanden und wurden dem Maschinengott geweiht!
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    Und noch etwas Shellwork betrieben:

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    Und es kommt schon Farbe drauf:
    Dunkles Rubinrot für die Umverkleidung. Auch mit Spraydosen kann man in gewisser Weise
    Licht und Schatten erzeugen.
    Einfach in den Bereichen in denen die Schatten liegen mit der Hauptfarbe nach einer schwarzen Grundierung nur nebeln oder nach der Schwarzen Grundierung noch mit weißer Sprayfarbe einen Lichtpunkt setzen,
    dann nicht zu dick mit der eigentlichen Farbe drüber.
    Der Rest des Blasters wird in Schwarz mit dezent gebürstetem Silber gehalten.
    Verzierungen in Gold/Silber folgen noch sowie ein paar Feinheiten.
    Farben für die Details zum pinseln verwende ich passend zum Mod von Games Workshop.
    Das Boltgun Metal ist auch wirklich super zum silber bürsten.

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    Kastenmagazin zur Aufnahme der beiden 18er Trommeln steht und die Verzierung nimmt Form an:

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    20180204_140720.jpg

    Und letztendlich die fast finalen Bilder:
    Der Schriftzug wurde auf goldene Folie für Schneidplotter mit dem Skalpell ausgeschnitten und aufgeklebt. Der Totenschädel ist ein 3D Aufkleber für Autos aus Metall. Die Flügel aus Messingblech mit der Bandsäge zugesägt und dann zurecht gefeilt und geschliffen.
    Das Reinheitssiegel ist auch Resin und wurde von mir fertiggestellt, gehalten wird es ebenfalls von einem Neodym Magneten,
    kann also abgenommen werden und ein anderer Ausrüstungsgegenstand den Segen des Imperators geben.


    20180302_170505.jpg
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    Mit zwei 36er Trommeln
    20180302_170941.jpg

    Mit zwei 18er Bananenmagazinen
    20180302_171032.jpg

    Das Kastenmagazin für die zwei 18er Trommeln ( sind natürlich herausnehmbar )
    20180302_171113.jpg

    Und noch ein Größenvergleich zu einer Rapidstrike mit eingezogener Schulterstütze
    20180302_171333.jpg



    So, das ist also mein Mod.
    Für einen miminizing Contest ist der Mod evtl. zu groß geworden.
    Ist mir aber piepegal. Ich wollte diesen Mod auf jeden Fall machen.
    Wenn es euch auch gefällt dann freut es mich!

    In victoria sapientia
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. März 2018
    s1rf, dermam, Craftsman Herter und 33 anderen gefällt das.
  4. Mazna

    Mazna Super-Moderator

    8. Lackierung

    Da der Blaster eine Art Geschenk werden soll, haben wir uns für eine eher aufwändige Lackierung entschieden.
    Zuerst haben wir alle Teile ordentlich abgeschliffen und auch alle Logos und Hinweise runtergeschliffen. Hierzu haben wir zuerst mit grobem Schleifpapier und einem Deltaschleifer alles verschliffen was wir nicht wollten (z.B. das nervige Digital-Camouflage-Muster das Nerf so gerne verwendet) und danach mit feinem Sandpapier von Hand eine schön gleichmäßige, raue Oberfläche geschaffen.
    Wichtig hierbei ist, dass man vor dem Lackieren sämtlichen Schleifstaub vom Blaster spült. Ich verwende hierfür einen Spülschwamm mit Spüli und lege die Blasterteile danach zum Trocknen über Nacht auf die Heizung.

    WiP 11.JPG WiP 12.JPG


    Wie bei vielen Blastern ist auch bei der Magnus ein Nerf-Logo in der Griffschale des Blasters, das man kaum wegschleifen kann ohne die Hälfte des Griffes zu entfernen. Deshalb haben wir das Nerf Logo und die Zierlinien hier einfach mit Milliput aufgefüllt und das ganze danach überschliffen.

    WiP 13.JPG


    Nach dem alles geschliffen, abgespühlt und getrocknet ist, kann die eigentliche Lackierung beginnen.


    Schritt 1: Haftgrundierung

    Ich benutze einen transparenten Plastik Primer von Montana. Ich bin recht zufrieden mit ihm, auch wenn ich mich schon darauf freue, wenn die auf der Messe versprochene neue Charge mit einem leichten Weißanteil in die Läden kommt. Es ist doch praktischer, wenn man sieht wo man nun schon überall Primer hat und wo noch was fehlt.



    Schritt 2: Grundierung

    Ich persönlich grundiere alle meine Blaster in schwarz oder weiß, je nachdem, ob er eine helle oder eine dunkle Grundfarbe bekommen soll. Ich bilde mir ein, dass die Farben dann deckender und satter werden… aber vor allem bekommt man direkt eine Idee wo die Reise hingeht und sieht meistens auch direkt sehr gut ob man noch irgendwo Unebenheiten übersehen hat, die noch Nacharbeit bedürfen.



    Schritt 3: Die eigentliche Lackierung

    Die bei diesem Blaster verwendete „Schlangenhaut“-Lackierung erfordert etwas mehr Arbeit als das übliche Grundieren, Abkleben, Trockenbürsten – fertig.

    Zuerst muss der Blaster in der Grundfarbe lackiert werden, die später zwischen den einzelnen Schuppen durchschimmern soll. Da viele Blaster zu viel Höhenunterschied in der Oberfläche haben um wirklich überall enganliegend mit dem Netzt bespannt zu werden, bietet es sich an keinen zu großen Kontrast zu wählen. Wir haben uns für ein dunkles Grün entschieden. Damit dieses nicht zu langweilig wird, haben wir bereits die Grundschicht aus mehreren Farbtönen zusammen „genebelt“, indem wir mit helleren Grüntönen leichte Schleier auf dem Dunkelgrün erzeugt haben. Dadurch erscheint die „Unterhaut“ später organischer.

    Außerdem wollten wir einige Teile des Blasters in schwarz belassen. Diese mussten also zuerst abgeklebt werden. Hierzu habe ich Isolierband und Zeitungspapier genommen, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass sich Isolierband meistens am besten rückstandslos entfernen lässt ohne den darunterliegenden Lack zu beschädigen.
    ACHTUNG: Eine Farbschicht, die man abkleben will, sollte meiner Erfahrung nach mindestens über Nacht durchtrocknen und die abgeklebten Elemente sollten keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, damit das Klebeband beim Entfernen möglichst wenig Lack mit abnimmt.

    WiP 14.JPG


    Der Vorteil von stellenweise abgeklebten Teilen ist natürlich auch, dass man diese Teile dann an eben jenen Stellen befestigen kann um rund rum zu lackieren.


    WiP 15.JPG


    Nachdem alles grundiert ist folgt das schwierigste beim Schlangenhaut Effekt. Das Beziehen mit der „Schablone“.
    Es gibt die unterschiedlichsten Dinge, die man benutzen kann um den Schuppen Effekt zu erzielen. Ich habe mich hier für eine alte Netzstrumpfhose entschieden, aber man kann auch verschiedenste Antirutschmatten verwenden oder sogar alte Spitze oder Gehäkelte Tischdeckchen, wenn man viel Muster haben will.
    Wichtig ist nur, dass man die zu lackierende Oberfläche so gut es geht mit dem jeweiligen Material bespannt und so wenig Platz wie möglich zwischen Oberfläche und Material bleibt. Denn nur wo das Material direkt auf der Oberfläche aufliegt, gibt es am Ende auch eine deutlich abgegrenzte Schuppe.


    WiP 15 1.JPG


    Um einen auffälligeren Effekt zu erreichen habe ich hier zusätzlich zu der Netzstrumpfhose mit einer Zackenschablone gearbeitet, um Schlangen typische Muster auf der Oberseite des Blasters zu erzeugen und diese in einem anderen Farbton abgesetzt.


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    Ich empfehle sowohl für die Farbwahl als auch für die Wahl des Materials, dass man als Schuppenschablone verwendet eine oder mehrere Testflächen zu machen. Ich habe hierzu immer wieder Arbeitsschritte an Teilen einer kleineren Nerf getestet um unschöne Überraschungen auszuschließen.


    Tipp: Da wir die Aufnahme des Zielfernrohrs verändert haben musste auch dieses nachlackiert werden. Weil diese Teile aber meistens verklebt sind und man deshalb die Plastikscheiben nicht raus nehmen kann fürs lackieren, habe ich diese mit Kreppband abgeklebt, indem ich das Fernrohr auf ein zu großes Stück kreppband gestellt habe und dann alles überflüssige Klebeband mit einem Teppichmesser an der Fernrohrkante entlang abgeschnitten habe.


    WiP 17.JPG


    Schritt 4: Klarlack

    Ich benutze inzwischen genauso wie viele anderen Forenmitglieder die 2 Schichten Variante. Zuerst eine Schicht hochglänzender Klarlack, weil dieser eine höhere Oberflächenspannung braucht um zu glänzen und somit auch mehr Schutz verspricht, danach eine zweite Schicht mit mattem Klarlack für die gewünschte Optik. Auch wenn die Schuppen in glänzend auch nicht schlecht kamen ^^

    Tipp: Es ist unbedingt darauf zu achten dass alle verwendeten Lacke zueinander kompatibel sind. Wenn man Lacke von Verschiedenen Herstellern kombiniert sollte man Vorher testen das keiner der Lacke einen anderen angreift. Aus diesem Grund versuche ich nach Möglichkeit von der Grundierung bis zum Klarlack einen Hersteller zu verwenden. Z.B Montana oder Molotow haben allumfassende Palletten an Grundierung, Acrylfarbspray und passenden Klarlacken zu vernünftigen Preisen.



    9. Transport

    Nachdem die Lackierung gut gelungen ist, braucht der Blaster natürlich einen Koffer, in dem nichts verkratzt. Wir haben uns hier für einen Alten Werkzeugkoffer entschieden, der mit seiner Größe dem Blaster entsprechend auffällig ist. Als Füllmaterial habe ich ein passendes Stück von einer alten Schaumstoffmatratze abgeschnitten und in die Kofferhälften eingepasst. Danach habe ich von allen 6 endgültigen Einzelteilen eine Papierschablone gemacht und damit die Umrisse der Einzelteile auf den Schaumstoff übertragen. Ausgeschnitten habe ich das Ganze dann mit einem Teppichmesser und einen Brotschneidemesser.


    Koffer 01.JPG


    Nachdem ich alle Teile ausgeschnitten hatte, habe ich das ganze Schaumstoffstück auf die Oberseite gelegt und die Blasterteile in die entsprechenden Aussparungen gepackt. Danach habe ich die Schaumstoffausschnitte von hinten wieder in die ausschnitte geschoben und dann auf der Rückseite bündig abgeschnitten, so dass die Blasterteile alle ordentlich bündig in ihre Aussparungen passen.


    Koffer 02.JPG


    Zum Schluss habe ich dann den Schaumstoff wieder mit Patafix verklebt und die Oberfläche in einem passenden Olivgrün lackiert, damit das Ganze auch optisch was her macht.


    Koffer 03.JPG



    10. Name

    Was natürlich jeder Blaster braucht, mit dem mehr gemacht wurde als ihn schwarz zu grundieren, ist ein Name. Bei diesem Blaster liegt es bei der Farbgebung natürlich nahe ihn nach einer grünen Schlange zu benennen. Und nach einer kurzen Googlesuche war der Name klar.

    Die grüne Mamba

    Laut Wikipedia:
    Den Namenszug habe ich dann auf transparente Decalfolie gedruckt und da angebracht, wo früher der Schriftzug „Magnus“ zu lesen war.


    WiP 18.JPG


    Das Ganze noch in groß ausgedruckt, in eine Schablone verwandelt und auf die Oberseite des Transportkoffers gesprüht.


    Koffer 04.JPG


    Fertig!
    Der Blaster muss nun nur noch Zusammengebaut werden und der Spaß kann beginnen! Wir haben um die Leistung noch mehr zu Steigern eine Tuningfeder von Blasterparts verbaut. Der Blaster schießt nun mit Laufverlängerung bei Windstillen Verhältnissen problemlos 20m durch eine Halle und schlägt mit deutlichem Geräusch auf der Gegenwand auf. Das Tuning ist allerdings so overpowerd, dass ein Einsatz ohne Schutzausrüstung nicht zu Empfehlen ist. Außerdem reagiert der Blaster sehr empfindlich auf beschädigte Darts. Diese können bei der Hohen Beschleunigung schon direkt nach Austritt aus dem Blaster in alle Himmelsrichtungen Abgelenkt werden.
     
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  5. SirScorp

    SirScorp Administrator Mitarbeiter

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  7. Update:
    Die Abstimmung ist vorbei, die Sieger sind gekürt: https://blasted.de/t5763/#post104197
    Deshalb sind jetzt auch die jeweiligen Erbauer hinzugefügt.

    *********************************************************************************


    So Leute ^^

    Hier kommen jetzt also die Teilnehmer des 8. MuBWs!

    Bitte denkt daran, ihr könnt für 3 Blaster abstimmen!

    Die Abstimmung ist dieses Mal recht kurz und endet am Freitag in den frühen Morgenstunden! (exakt 5 Tage nachdem ich hier fertig bin, anders lässt sich das leider nicht timen!)

    Und hier kommen sie:

    001: von Declyn

    Willkommen zur Auktion, Gentlemen.

    Als nächstes steht einer von Nico Okarrs Blastern zur Auktion.
    Genau genau, der Nico Okarr. Der Blaster ist alt, aber voll einsatzbereit.
    Aus wie vielen Situationen, die sich mit einem miesen Gefühl ankündigen, der Blaster Nico rausgeholfen hat, wisst ihr aus den Geschichten die über Okarr im Umlauf sind.
    Selbst wenn nur ein Teil davon wahr ist, mal ehrlich das kann er nicht alles gemacht haben, dieser Blaster hatte seinen Anteil an allen Geschichten. Dies ist eure Chance den Blaster zu erwerben und selbst zur Legende zu werden. Or die trying, aber das liegt an euch.
    Der Blaster hat einige Macken und Kratzer, aber in unserem Geschäft hört man halt öfter "FALLENLASSEN".

    So, kommen wir zu den Geboten: Die Sprache in der Gebote abgegeben werden ist Basic und bezahlt wird mit republikanischen Credits.
    Gentlemen, los geht's


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    Vorlage:
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    002: von Eldo

    Seid gegrüßt Hüter,

    vor Euch seht Ihr den neuen Prototypen des Scout-Rifle SUROS ADM-10.
    Als erstes seiner Art, mit einem Unterlaufgranatwerfer bestückt, wird es euch stets ein Licht in der Dunkelheit sein.

    Banshee-44

    Optik Mod einer Nerf N-Strike Elite XD Demolisher angelehnt an das Vorhut Desing aus dem Spiel Destiny. Leistungsmod: Plunger des Granatwerfers abgedichtet, BP-Volltagemod geplant.

    Anbauteile entnommen von Nerf N-Strike Raider Rapidfire CS-35 und Nerf N-Strike Elite XD Modulus , sowie Nerf Vortex Nitron. Wenn wieder lieferbar, erfolgt noch der Einbau eines Ammo Counters von BP.

    002 1.JPG

    002 2.JPG

    002 3.png

    Vorlage:
    [​IMG]


    003: von Der Al
    Schrotflinte a la Borderlands. Als Inspiration nicht aber als exakte Vorlage diente dieses Gerät: Siehe Vorlage


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    004: von Heckenschütze
    Die berühmte doppelläufige Percussionsvorderladerbüchse des größten Häuptlings der Apachen - verschießt zwei Darts, die ihr Ziel nie verfehlen

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    004 2.JPG

    Den Anhang 004 3.jpg betrachten

    Vorlage:
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    005: von Rebound
    Modified Blastech DL-44 Heavy Blaster


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    006: von Fidi Tunka
    Keine genaue Kopie, sondern meine Interpretation des Blade Runner Blasters ...
    ... eine Nerf Doublestrike im Blade Runner Stil


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    007: von KlotziDotCom
    Inspiration war die Pulse Rifle aus Aliens. Dies stellt eine Weiterentwicklung dar, die nach wie vor über einen Unterlaufgranatwerfer und ein Display verfügt.


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    008: von Master of Hardcore
    Auf Basis der Stampede wurde die Wyld Asss Maschine Gun aus dem Spiel Borderlands2
    nachgebaut.
    - Verbaut ist ein 25 Trommelmagazin das komplett verkleidet wurde
    - Die Schulterstütze ist abnehmbar


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    009: von Katrina
    "Wir ziehen in den Krieg, wir brauchen was zum Schießen!" - Commander Adama

    Der Blaster ist eine Stryfe mit Demolisher-Banane und Spectre-Stock und ist trotz des LARP-tauglichen Designs leistunggstechnisch auf Office-Wars ausgelegt (weswegen die Hasbro-Markings noch drauf sind) und hat deswegen zwar eine aufgewertete Verkablung für höhere Betriebsspannung jedoch keine Tuningmotoren.


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    Den Anhang 009 3.jpg betrachten


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    010: von TrashMonkey
    Ziel war eine Form des Goa'uld Zat'n'ktel, einer Energiewaffe ähnlich unseren Taserpistolen.
    als Basis wurde eine Boomco Defender verwendet.
    Durch die Form des Abzuges ließ sich ein Klappmechanismus
    leider nicht realisieren, daher hab ich ihn auch nicht angedeutet.


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    011: von Moggih
    Im Jahr 2373 wird klar, dass die adaptive Schildtechnologie der Borg mit Pulse Phaser durchbrochen werden kann. Hierzu liegt dieser Prototyp vor. Da er noch nicht serienreif konstruiert wurde, handelt es sich um einen handgefertigten Prototyp und keine sauber verarbeitete Replikation. Bei ersten Versuchen hat sich die Technologie jedoch als wirkungsvoll erwiesen.


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    013: von Jefe2.0
    Aus persönlichen Gründen hat der Erbauer die Teilnahme zurückgezogen.


    015: von David Kö
    Hier ist der Nachbau einer der Bekanntesten Waffen, zu sehen in:
    TV: StarGate SG1, Anime: Gunslinger Girls, Game: Rainbow Six Siege oder Counter-Strike der Blaster wiegt nun 1160 g und liegt gut in der Hand.


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    017: von CC-Top
    Unvollendete M77 Paladin aus Mass Effect
    -MDF und Birkenplatten mit einer Decke aus Polystyrol
    - Innen Firestrike mit Inline Clip


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    018: von MolotovRocktail
    Eine etwas realistischere Version der Conference Call aus Borderlands 2, so "Let's just ping everyone all at once.


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    019: von Lucida
    Ein Nerf Demolisher-Umbau zu einem Warhammer 40k-Space Wolves-Bolter.
    Leider sind die Bolter im "Space Wolf"-Game nur "Standard" und es fehlt
    meiner Meinung nach an Space Wolves-typischen Details wie Runen, Wölfe
    etc. (siehe Tabletop). Deshalb hier ein angepasster Bolter aus dem
    Besitz eines Ordensmitglieds der Space Wolves aus der Kompanie der
    Sturmwölfe.


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    019 2.JPG

    019 3.jpg


    Vorlage:
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    021: von Fallout_Boy
    Es handelt sich um einen Nerf Demolisher Optic-Mod,
    der durch ein Artbook für das Videospiel Mass Effect
    Inspiriert wurde.


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    Vorlage:
    021 Quelle.jpg


    und so zerbröselt der Keks!

    So das wars! Eine Menge Blaster, spektakuläres und cooles ^^ Jetzt schon ein fettes Dankeschön an alle Einsendungen und Teilnehmer! Hier muss sich niemand verstecken!
    Wirklich beeindruckende Blaster, da wird's schwer mit entscheiden! Ich wünsche allen Teilnehmern viel Erfolg. Und an alle, die nicht fertig wurden: "Wir wolln eure Blaster sehn!"

    In diesem Sinne, dabei sein ist alles! Ich hoffe, ihr hattet alle ordentlich Freude an der ganzen Aktion^^

    ***
    MuBW Facts:
    - Alle Bilder zusammen haben 95,3MB
    - Abgegeben haben 17 von 21, bei einer nicht-Abmeldung
    - ich habe zum MuBW 34 E-Mails bekommen, dass sind 2,18 Pro Abgabe
    - Die meisten mails von einer Person waren: 7
    - Die frühste Abgabe erfolge am 23.01
    - Ich habe 53 PNs zum MuBW bekommen
    - Ich hab zwischenzeitig eine Nummer doppelt vergeben gehabt
    - Dieser Post besteht aus 9189 Zeichen
    - Die meisten Blaster entstammen Boarderlands
    - Ich habe über 3h lang vom "erstellen" bis zum "posten" dieses Threads gebraucht
    - und der Text dabei etwa drölfmal abgespeichert
     

    Anhänge:

    Zuletzt bearbeitet: 19. Februar 2016
    phartz, Shredhead, Dominik und 18 anderen gefällt das.
  8. heckenschütze

    heckenschütze Erfahrener Modder

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  10. [​IMG]
    Ich wollte immer schon mal :) aus zwei Sweetrevenge Clonen eine riesige doppelläufige Büchse basteln und nehme den Wettbewerb zum Anlass, endlich damit anzufangen. Ich maximiere also einen Sweetrevengeclon, indem ich einen zweiten dranbaue und ganz viel Holz drummache...Dabei bleibt von den Blastern möglicherweise nicht viel mehr übrig, als die Innereien, die aber in diesem Fall auch ohne Shell einen funktionsfähigen Blaster darstellen. Evtl. erhalten ich Abschnitte der Shell im Bereich des Büchsenschlosses... Da der Lauf recht lang werden soll, werde ich mit einem dünnen Druckluftkanal experimentieren, an dem ich vorne unterschiedliche Dartlager (Mega, Elite, evtl. Rival) ansetzen möchte, wobei abzuwarten bleibt, ob die relativ kleinen Plungertubes größere Dartkaliber transportieren.
    Am Ende soll das Ganze Ähnlichkeit hiermit haben:http://karl-may-wiki.de/images/d/d3/1896_OS_mit_Baerentoeter.jpg
    Erste Versuche zur Leistungsoptimierung sind einigermaßen ermutigend. Plungertube mit Dartlager aus 140er Messing versehen. Mit Originalfeder ist die Performance absolut unbeeindruckend. Aber schon eine Stockhammershotfeder ändert das Ganze erheblich. Totraum im Plunger aufgefüllt; direkt aus dem Messinglager abgeschossen stehe ich nun bei guter Elitereichweite.
    k-DSCI2946.JPG ...als Nächstes folgen Versuche zur Überbrückung des "Laufs" durch einen Druckkanal mit geringem Durchmesser. Für den Anfang probiere ich 5,5mm Innendurchmesser aus...

    edit 16.01.18
    Habe mit dem Holzschaft begonnen. Wie beim Vorbild ein einteiliger Gewehrschaft. Er entsteht aus 5cm starker Kiefernbaubohle.
    k-DSCI2950.JPG Da sie schon etwas geschwunden ist und ich sie noch abrichten musste, sind jetzt noch etwa 4,3 cm nach. Ich schneide zwei Schäfte aus, vermutlich ist einer nicht dick genug, um zwei nebeneinanderliegende Plungertube/ Triggerbox - Komponenten aufzunehmen...
    k-DSCI2951.JPG ...ausschneiden mit der Stichsäge...
    k-DSCI2952.JPG ...falls also einer nicht reicht, baue ich jeweils eine Einheit in einen Schaft und verklebe am Ende beide Rohlinge. Dann wird wiederum so viel wie möglich wieder abgetragen. Ich taste mich langsam ran... k-DSCI2953.JPG ...Damit die beiden Rohlinge während der weiteren Bearbeitungsvorgänge immer gleich zusammensitzen, setze ich drei Dübellöcher...
    k-DSCI2954.JPG ...Anpassen der beiden Rohlinge...die ersten Schichten Holz sind schon mal runter. Natürlich wird dieses Monster von Gewehrschaft-Rohling nach und nach mindestens 2/5tel an Holzmasse wieder verlieren...det is so ein wenig wie Bildhauerei;)

    edit 22.01.18
    Die aktuelle Arbeitsphase ist recht mühselig: Bohren, Gucken, Beiteln, Schaben, wieder Gucken, Sägen, Puhlen, Prokeln, Gucken, Dremeln, Gucken...Anpassen halt, bis es passt...
    k-DSCI2960.JPG k-DSCI2958.JPG ...Dann übertragen auf die andere Hälfte.

    k-DSCI2959.JPG Die zweite Runde geht am Anfang erst mal schneller, aber am Ende wirds wieder Gefummel, weil die zweite Abschusseinheit spiegelverkehrt im Holz sitzt. Dann heißt es wieder: Bohren, Gucken, Dremeln, ...:|
    k-DSCI2961.JPG

    edit 24.01.18
    So, beide Blaster eingepasst: k-DSCI2963.JPG Nächste Arbeitsschritte:
    Am Vorderschaft muss etwa die Hälfte runter, damit die Rohre aufgelegt werden können.
    k-DSCI2964.JPG Danach werden beide Hälften getrennt, der gestrichelte Teil entfernt und dann beide Hälften endgültig miteinander verleimt. Dadurch verliert der im Moment noch viel zu fette Schaft etwa 20 mm an Breite.

    edit 26.01.18
    Schön, wenn man einen Abricht- und Dickenhobel hat...:) Da wurden die beiden Schafthälften heute einige Male durchgeschoben.
    Dann noch der Vorderschaft über die Kreissäge...nun siehst so aus: k-DSCI2968.JPG k-DSCI2965.JPG ...das dreißiger PVC-Rohr gefällt mir doch ziemlich gut... k-DSCI2966.JPG ...zum Vergleich 25er Kabelrohr... k-DSCI2967.JPG

    edit 18.03.18

    die letzen Wochen war ich aus unterschiedlichen Gründen nicht in der Werkstatt...im Moment läuft die zeitaufwändige Formgebung, danach noch Doppellaufbau, Gehäusebau, Lackierung ... wird eng...
    k-DSCI3098.JPG ...Laufbahnen einschleifen...ca. 800 x hin und her auf jeder Bahn...
    k-DSCI3099.JPG ...brauch´keine Muckibude;)...

    k-DSCI3125.JPG ...Länge festgelegt: 1118 mm ...dann komme ich mit 500mm Druckluftleitung hin (das Aluröhrchen) und habe noch etwa 120mm ab Ende Dartlager bis zur Mündung (Damit man die Darts nicht sieht) ...
    k-DSCI3127.JPG ...und Formgebung Hinterschaft angefangen...Scheiß Astlöcher!! Nächstes Mal doch besseres Holz kaufen statt immer nur Reste verarbeiten...
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. März 2018
  11. hoellenhamster

    hoellenhamster Super-Moderator

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  13. 2. Platz beim 5. Mal- und Bastelwettbewerb:
    Master-of-Hardcore


    Herzlich Willkommen zu meiner "lever-action" mod Anleitung für die Nerf Sledgefire!

    Dieses Tutorial beinhaltet:
    - Umbau auf einen Repetierhebel
    - Bau eines In-line Clips
    - Removable Stock Mod (abnehmbare Schulterstütze)

    Benötigtes Werkzeug:
    - Dremel
    - Heißklebepistole
    - Bastelmesser (Cutter)
    eventuell:
    - Winkelschleifer
    - Schweißgerät

    Benötigtes Material:
    - Nerf Sledgefire
    - Sledgefire Hülse
    - 16mm Kabelkanal mit Muffe
    - 16mm PVC-Rohr
    - 20mm Kabelkanal
    - 2mm Stahlblech

    Schritt 1
    Umbau am Blastergehäuse


    Am Blastergehäuse selbst muss nicht viel geändert werden, hier wird lediglich eine Öffnung in den Blaster geschnitten, damit der Repetierhebel in den Blaster geführt werden kann.

    Hier ist darauf zu achten das man beim schneiden die Verschraubung nicht beschädigt. (Diese dient später als Lagerung für den Repetierhebel.) Der Schnitt sollte ca. 10mm breit sein und mittig über die gesamte Länge des Absatzes verlaufen.

    Bild (1).JPG

    Wichtig ist noch, dass die "Stege" zu der Verschraubung sauber entfernt werden.

    Bild (2).JPG

    Schritt 2
    Die Mechanik


    Wie auch in der Blasterhülle, muss in der Hülle für die Mechanik ein Loch geschnitten werden. Hier kann die vordere Kante der Blasterhülle als Bezugsmarke genommen werden.

    Bild (3).JPG

    Anhand dieser Bezugsmarke kann nun mittig das Loch in die innere Hülle geschnitten werden.

    Bild (4).JPG

    Im Inneren der Hülle müssen der Umlenkhebel und die Sicherung weichen.
    Des Weiteren muss Platz für den Repetierhebel geschaffen werden. Hierzu wird die Lagerung des Umlenkhebels (blauer Pfeil) als Bezugsmarke genommen. Die Halterung für die Innere Hülle (grüner Pfeil) muss ebenfalls auf diese Höhe getrimmt werden. Dies muss auf beiden Seiten der Hülle gemacht werden.

    Bild (5).jpg

    Schritt 3
    Der Repetierhebel


    Beim Repetierhebel ist der Teil der im Blaster steckt am wichtigsten, alles was aus dem Blaster schaut kann nach eigenem Geschmack gestaltet werden.
    Hier muss darauf geachtet werden das der innen liegende Teil des Hebels vom "Drehpunkt" aus in einem leichten Bogen zum Spannhebel führt.
    (Bei mir ist dieser Teil ca. 60mm lang.)

    Bild (6).JPG Bild (7).JPG

    Außerdem ist zu beachten, dass der Teil des Hebels, der in die innere Hülle führt etwas verjüngt wird, um genug Platz zur Hülle zu haben.

    Bild (8).JPG

    Mein Hebel besteht aus einem ca. 10mm breiten und 2mm starken Streifen Stahlblechs, den ich mit einem Winkelschleifer zurecht geschnitten habe. Als Lagerung dienen mir 2 aufgebohrte M5 Schraubenmuttern, die ich angeschweißt habe.
    Der Hebel kann wahrscheinlich auch aus Kunststoff gebaut werden, aber dann müsste das Material deutlich dicker sein, um der Kraft beim Repetieren stand zu halten. (Bei mir hat Kunststoff nicht funktioniert.)
    Bei Bedarf kann noch eine Rückholfeder am Hebel befestigt werden.

    Bild (9).JPG

    Schritt 4
    Der In-line Clip


    Für den In-line Clip muss nun die Hülse so mit dem Dremel bearbeitet werden, dass der 20mm Kabelkanal hinein passt.
    Hierzu wird mit dem Dremel das innere "Kreuz" der Hülse rausgetrennt, die Dichtfläche darf dabei nicht beschädigt werden.

    Bild (10).JPG Bild (13).jpg

    Wenn die Hülse vorbereitet ist, kann sie mit dem Bastelmesser entgratet werden, um anschließend den 20mm Kabelkanal einzukleben.
    Ist dieser eingeklebt, kann der 16mm Kabelkanal als Dartlager eingesetzt werden. (Das Dartlager kann auch direkt in die Hülse eingeklebt werden.)

    Zum Einpassen habe ich diesen mit Klebeband umwickelt,damit er fest in den 20mm Kabelkanal passt. Bei meinem Clip ist das Dartlager mit der Muffe ca.250mm lang und fasst entweder 3 normale oder 6-10 gekürzte Elite Darts.

    Als nächstes wird der Lauf aus dem 16mm PVC-Rohr in die Muffe des 16mm Kabelkanal gesteckt und bei Bedarf verklebt. Durch die relativ "schwache" Leistung der Standardfeder und dem guten Dartfit des PVC-Rohr´s ist der eigentliche Lauf bei mir nur ca.40mm lang geworden. (Was meiner Meinung nach aber völlig ausreicht.)

    Bild (11).JPG Bild (12).JPG

    Um den fertigen In-line Clip nun in der Sledgefire nutzen zu können, müssen noch einige Anpassungen durchgeführt werden.

    Der Auswurfmechanismus für die Hülsen muss ausgebaut und die "Nasen" im Lauf (an denen die Hülse anliegt) müssen etwas gekürzt werden.

    Bild (14).JPG

    Außerdem müssen die AR ´s entfernt oder aufgebohrt werden.


    Schritt 5 (optional)
    Die Schulterstütze


    Die Schulterstütze lässt sich so umbauen, das sie abnehmbar wird. Hierzu müssen zunächst die "Stege" am Sockel mit dem Dremel entfernt werden.

    Bild (15).JPG

    Das ganze sollte dann ungefähr so aussehen:

    Bild (16).JPG

    Wenn das geschafft ist, muss auf der Unterseite mit dem Dremel ein Loch gebohrt werden, durch das die Haltenasen zurecht getrimmt werden können.

    Bild (17).JPG

    Wird dies nicht gemacht, können die Haltenasen wegen ihrer Bauform nicht nach innen gedrückt werden.

    Es ist geschafft.

    Zum Abschluss noch ein paar Worte zu den vorgenommenen Mods sowie Bilder des fertigen Blasters.

    - Dieser Mod ist reversibel, das heißt bis auf das kleine Loch unten im Blaster lässt sich dieser Mod vollständig rückgängig machen.
    - Durch den Repetierhebel muss der Blaster nun extrem stylish vor jedem Schuss durch geladen werden.
    - Durch die Verbindung mit dem In-line Clip können nun einzelne Schüsse abgegeben werden (also nicht mehr 3 Darts auf einmal).
    - Die Reichweite ändert sich nicht oder nur unmerklich.

    fertig (1)a.JPG fertig (2)a.JPG
    Teilnahme Nummer.JPG

    Hier noch der Link zu dem Instructable für diesen mod.
    Nerf Sledgefire lever-action mod
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 1. Mai 2014
    Void, Atomic Artisanry, AceS und 17 anderen gefällt das.
  14. hoellenhamster

    hoellenhamster Super-Moderator

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  16. 4. Platz beim 5. Mal- und Bastelwettbewerb:
    David Kö


    Injektions Pistole - Reflex IX-1 Optischer Mod - MuBW 5 / Teilnehmer 007

    Bei diesem, mehr in die Richtung LARP gehenden, Beitrag handelt es sich um den Bau einer Injektionspistole, wie sie in modernen oder Sci-Fi Filmen gern verwendet wird.
    Ich weiß, dass man einen solchen medizinischen Injektor sicherlich leichter aus nicht-Dartblaster-Teilen bauen könnte, aber ich möchte nach dem Umbau auch einen funktionsfähigen Blaster haben.

    Angefangen habe ich damit, dass ich mir Bilder von Injektions Pistolen im Internet gesucht habe. Als Inspiration dienten mir diese beiden Bilder:

    [​IMG]

    [​IMG]

    Nach reichlicher Überlegung habe ich mich für die Nerf Reflex IX-1 entschieden, da hier die Rückseite des Plungers im gespannten Zustand heraussteht und beim Schuss gut sichtbar nach vorne geschoben wird.

    01.JPG 02.JPG

    Nun wird der Blaster auseinander geschraubt, hierzu habe ich einen Phillips 1 Kreuz Schraubendreher verwendet. Erst werden die 3 Schrauben vom Schlitten gelöst (und idealerweise in einem Döschen aufbewahrt), dann löst man den Schlitten vom Rest des Blasters (Vorsicht! Nicht die Feder der Schiene verlieren, am besten gleich alle Kleinteile mit in die Dose!).
    Dann löst man die übrigen Schrauben und verwahrt diese auch in der Dose.
    Nach dem Öffnen sollte nun alles so aussehen:

    internal.jpg

    So wird der Blaster am Ende wieder zusammengebaut. Nun alle Kleinteile, Federn, Stangen, Abzug u.ä. in die Dose legen.
    Das Gehäuse kann nun abgeschliffen werden. Dies dient der Vorbereitung aufs Lackieren.

    03.JPG

    Ich habe mir von einer Mehrweg PET Flasche das Gewinde abgesägt und dieses mit Heißkleber an dem kleinen Laufstück festgeklebt.

    03.JPG

    Das ganze sieht im Gehäuse dann so aus:

    04.JPG 06.JPG

    Damit der Blaster etwas mehr Power hat, habe ich das Luftloch mit Isolierklebeband verschlossen. Man könnte nun noch den AR entfernen, muss man aber nicht (ich kann diesen Schritt leider nicht zeigen, da ich den Blaster schon mit entferntem AR gekauft habe).

    07.JPG

    Nun werden die Blaster Gehäusehälften und das Laufstück grundiert.
    Ich habe mich für eine weiße Grundierung entschieden. Nach dem Trocknen sah das ganze dann so aus:

    08.JPG

    Nachdem ich mir ein 12ml Probefläschchen mit Schraubverschluss besorgt habe, ging es weiter.

    09.JPG 10.JPG

    Ich habe mir ein PVC Rohr, dessen Innendurchmesser dem Außendurchmesser des Flaschendeckels entspricht, besorgt und dieses in einem Schrägen Winkel abgesägt.

    11.JPG

    Nun habe ich das Fläschchen probehalber in das abgesägte Stück Rohr gesteckt.

    12.JPG

    Den Schlitten habe ich mit Klebeband fixiert und mit Hilfe des Rohres die Schnittkanten für die Rohraussparung markiert.

    13.JPG

    Als nächstes habe ich das Rohrstück mit Klebeband am Gehäuse provisorisch befestigt, um die Optik zu überprüfen.

    14.JPG

    Nachdem ich mit dem Dremel eine Aussparung in den Schlitten geschnitten habe und dieser am Gehäuse befestigt wurde, ist ersichtlich, wo noch nachgearbeitet werden muss. Diese Stellen werden nun noch etwas nachgefeilt.

    15.JPG 16.JPG

    Der nächste Schritt ist leichter… Ich habe mir einen kleinen Trichter besorgt, der eigentlich zum Befüllen von Duftsprays verwendet wird. Dieser wird nun mit Heißkleber auf den Flaschendeckel geklebt. Macht am besten vorher ein kleines Luftloch mittig in den Deckel.

    17.JPG 18.JPG

    Nachdem nun der Deckel so gut wie fertig ist, kommen wir noch mal zum Schlitten.
    Wir nehmen ein ganz kleines bisschen Modelliermasse oder 2K Knete. Mit dieser werden die unsauberen Schnittkanten unserer Aussparung verspachtelt… Spachtelmasse geht auch, aber nur Hauchdünn. Anfänger machen oft den Fehler zu viel anzurühren oder zu Kneten. Das ganze dann gut trocknen lassen. Sobald das ganze trocken ist, schleifen wir den Schlitten noch mal an und bereiten ihn aufs Lackieren vor.

    19.JPG

    Das provisorisch festgemachte Rohrstück wird nun mit Heißkleber auf einer Seite des Gehäuses festgeklebt. Am leichtesten geht das, wenn man den Heißkleber von oben an der Seite runter fließen lässt und ihn dort gut verteilt.

    20.JPG

    Ich habe nun den Schlitten, den Abzug und die Befestigungsöse mattschwarz lackiert. Das Gehäuse des Blasters dagegen habe ich in silber lackiert.

    21.JPG

    Im nächsten Arbeitsschritt wird das ganze (nachdem es trocken ist) mit mattem Klarlack besprüht. Dieser schützt den Farblack. Wenn alles Trocken ist wird das Gehäuse noch einmal hauchdünn mit Chromspray eingesprüht, um einen medizinisch-metallenen Look zu erzielen.

    22.JPG

    Während das Chromspray durchtrocknet, wird der Plunger teilweise in kupfergold angesprüht. Das ergibt einen guten Kontrast zum Silber.

    23.JPG

    Nachdem alles Trocken ist, sind wir bereit zum Zusammenbau. Ich habe jetzt von der Führungsschiene des Schlittens ein Teil weg gelassen, da wegen des Fläschchens kein Platz wäre, um an dieser Schiene Zubehör zu befestigen.

    24.JPG

    Einige Stellen musste ich noch mal etwas nachfeilen, da sonst nicht genügend Spiel für die beweglichen Teile vorhanden war, z.B. beim Abzug.
    Nach dem Zusammenbau sieht das ganze so aus:

    25.JPG

    Natürlich will ich dieses “Medizinische Gerät” sicher transportieren. Dafür habe ich mir einen handelsüblichen KFZ Medizinkasten besorgt. Meiner ist seit 2001 abgelaufen und daher ist es nicht schlimm, dass dieser zweckentfremdet wird. Mit Schaumstoff aus dem Hobby Bereich lässt sich dieser gut auspolstern. Ich wählte den 30mm Dicken Schaumstoff eines Tabletop Herstellers, da sich dieser wegen den Reißstellen leichter zuschneiden lässt.

    26a.JPG 26b.JPG

    Im nächsten Schritt werden ein Sichtfenster ausgeschnitten und unsere Medikamente vorbereitet.
    Ich habe mir Lebensmittelfarbe in den Ausführungen Gelb, Rot, Grün und Blau besorgt, diese im warmen Wasser aufgelöst und in die übrigen vier Fläschchen gefüllt. Um zu verhindern dass beim Wechseln der Flasche Flüssigkeit ausläuft, habe ich mit einem Rest Schaumstoff (Dart) die Öffnung verschlossen und das ganze mit Heißkleber verklebt. Somit sollte verhindert werden, dass etwas ausgeschüttet wird. Man will ja nicht im Eifer des Gefechtes die kostbare LARP Medizin verschütten. Mit Resten vom Schaumstoff der Kiste, habe ich nun kleine Fächer gefertigt, um die 4 Fläschchen auch sicher zu transportieren.

    27.JPG 27b.JPG
    28.JPG

    Nun vorsichtig den Deckel des Verbandskastens abtrennen. Ich habe mithilfe eines Teppichmessers und eines Stahlwinkels ein Sichtfenster in mehreren Schritten hineingeschnitten und am ende mit Hammer und Schraubendreher heraus gebrochen. Hier vorsichtig ran gehen, sonst bricht etwas ab was nicht abbrechen sollte. Die Plexiglasscheibe auf die Größe des Sichtfensters + 5mm Rand zuschneiden.
    Folie abziehen und das Ganze mit Kleber in den Deckel kleben. Die Ecken habe ich noch mit Heißkleber verstärkt.

    29.JPG 30.JPG

    Wenn alles Trocken ist, den Deckel wieder an der Kiste fest machen und wir sind Fertig.

    Nun kommen die 3 Wettbewerbsbilder, mit denen ich den Blaster ins richtige Licht rücken möchte.
    Sehr wichtig: Teilnehmernummer nicht vergessen.

    31.JPG

    Wer es nicht erkennt, der Hintergrund ist das Behandlungszimmer meines Hausarztes.

    32.JPG 33.JPG

    Um die Injektionspistole als Dartblaster zu verwenden, muss ich nur die Spitze abschrauben.

    Ich hoffe, dass es euch gefallen hat und dass diese Anleitung hilfreich für euch ist!

    Euer Teilnehmer 007
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. April 2014
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  17. Mazna

    Mazna Super-Moderator

  18. Jetzt anmelden Die Community freut sich auf dich! Exklusive Features und Content warten.

  19. Autor: Moggih

    MuBW5 009

    0.JPG

    Wohl jeder, der die Nerf Jolt in der Hand hält, denkt früher oder später "Mensch, das ist ja wie die Zirpende Grille aus Men In Black!" - und genau so bin ich auf die Idee gekommen, sie entsprechend umzubauen. Dazu muss eigentlich "nur" der Plunger nach oben versetzt und ein passendes Gehäuse gebaut werden. Klingt ja ganz leicht - aber wie baut man den Auslösemechanismus um? Nach einigem Rumprobieren schien eine Seilzugmechanik als passable Lösung. Hier nun das Konzept, das daraus geworden ist:

    1a.jpg

    Packen wir's an!

    1. Material

    1.JPG

    Als Material für das Projekt braucht man:

    • NERF Jolt EX-1 (Standard oder Elite)
    • Bastelplatte Hartschaum/Polystyrol 3mm
    • Aluminiumrohr 6mm Außendurchmesser
    • 2K-Epoxyknete (bspw. Milliput)
    • guten Sekundenkleber (bspw. JBWeld oder Petec Speedbond)
    • nichtelastische Schnur, reissfest (bspw. geflochtene Angelschnur, dünne Schmuckbändchen)
    • 3 Gewindeschrauben M3x25, Innensechskant
    • 3 passende M3 Hutmuttern
    • 1 M5 Unterlegscheibe, ca 10mm Aussendurchmesser
    • eine Auswahl Kugelschreiberfedern (um eine passende zu finden)
    • Chromlack (bspw. Burner Chrom von Molotow)
    • Ausschneideschablone


    Als Werkzeuge sollte man mindestens* folgendes zur Hand haben:

    • Schutzbrille WICHTIG: Bei allen Schneid-, Schleif und Fräsarbeiten immer eine Schutzbrille tragen! Nichts ist fieser als irgendwelche Splitter im Auge!
    • Dremel mit Schleif-, Gravier- und Fräsaufsätzen sowie Trennscheiben und Bohrer
    • Modellierwerkzeuge (bspw. Holzspatel, Modellierspatel)
    • Innensechskantschlüssel für die Gewindeschrauben
    • Schleifpapier in 80, 180 und 240 Körnung
    • (* ergänzende Hilfsmittel wie bspw. eine Standbohrmaschine, Exzenterschleifer sowie weitere Schleifpapierkörnungen, Dremelaufsätze und kaltgestelltes Astra (0,33) erleichtern die Arbeit, sind aber nicht dringend erforderlich. Naja, das Astra schon.)

    2. Vorarbeiten

    Die erste Vorarbeit sollte sein: Die Anleitung mindestens einmal komplett durchlesen. Wenn man den Überblick über alle Schritte hat, versteht man den Ablauf und die einzelnen Schritte besser. So wird vermieden, dass man Schritte doppelt tun muss, weil man oh, shit schon wieder zuviel weggefräst!

    Jetzt aber zum eigentlichen ersten Arbeitsschritt: Wir präparieren die Jolt, sodass sie auch ohne die Schrauben geschlossen hält. Dazu lösen wir die Schräubchen an der Griffunterseite ein wenig, sodass ein Spalt entsteht. Dort träufeln wir etwas Sekundenkleber rein und schrauben wieder zu. Das Ganze lassen wir zum Aushärten liegen.

    2.JPG

    In der Zeit drucken wir die Ausschneideschablone aus. Diese ist als PDF anbei und kann maßstabsgetreu auf A4 ausgedruckt werden.

    3.JPG

    Wir schneiden uns einige passend große Stücke von der Bastelplatte aus. Wir brauchen 4 Stücke, die groß genug sind, um die Elemente auf der Ausschneidschablone abzubilden. Dabei wird das Gehäuseteil (das kompliziertere Ding) nur einmal ausgeschnitten, allerdings auf doppelter Plattenstärke.

    Also müssen nun zunächst zwei der Platten flächig miteinander verklebt werden, um eine 6mm Platte zu erhalten. Das geht gut mit Sekundenkleber. Nach dem Aushärten kann der entsprechende Teil der Schablone darauf übertragen werden. Entweder durch Durchpausen mit Kohlepapier oder Ausschneiden und Nachzeichnen der Schablone, oder wenn man dafür zu faul ist, kann man die Schablone nach dem Ausschneiden auch einfach kurz mit Sprühlack benebeln. Das Ergebnis sieht dann so aus:

    4.JPG

    3. Zerlegen

    Jetzt machen wir erstmal was kaputt. Das ist ja bekanntlich immer gut.
    Und zwar schneiden wir mit dem Dremel (Trennscheibenaufsatz) von der Jolt vorsichtig alles weg, was wir nicht mehr brauchen. Das ist praktisch alles, was nicht zum Plunger oder Spannmechanismus gehört. Hier ein Bild davon, wie es ausschauen sollte:

    5.JPG

    Wie man sieht sind auch die Schraubenhülsen der Trennscheibe zum Opfer gefallen. Wenn ihr den Plungerboden gut verklebt habt, hält er nun auch so.

    4. Bau des Plungerteils

    Das Plungergehäuse bearbeiten wir direkt weiter. Zuerst sorgen wir dafür, dass der Plunger gespannt bleibt. Dazu klemmt man einfach ein passendes Stück herumliegenden Plastiks zwischen Zugstange und Plungerboden. Ich habe dazu ein Stck PVC-Kabelkanal zurechtgesägt, geht aber auch mit allem möglichen Anderem, das diese Funktion erfüllt.

    6.JPG

    Nun könen wir mittels Sekundenkleber die Unterlegscheibe an die Plungeröffnung kleben und anschließend ein Stück von dem Aluminiumrohr möglichst zentriert und gerade darauf befestigen. Falls das mit Sekundenkleber nicht hält, kann man stattdessen auch großzügig Heisskleber verwenden. Hauptsache es hält, ist gerade und einigermaßen stabil in Position.

    7.JPG
    8.JPG

    Nachdem alles abgekühlt bzw. ausgehärtet ist, nehmen wir eine ausreichende Menge Epoxyknete und formen damit die neue Spitze des Plungerteils.

    9.JPG

    Weiter formen wir damit den Plungerteil weiter aus, sodass er der Vorlage entspricht. Auch der Spannhahn hinten wird komplett aus Epoxyknete geformt. Dabei gehen wir nach dem Prinzip vor: Erst grob vorformen, dann in Endform schleifen. Dabei hilft es, den Plunger zwischendurch zu spannen, damit der Spannhahn hinten freisteht. Man kann dazu ein kleines Loch in die Unterseite des Plungergehäuses bohren und mit einem Gegenstand den Plunger auf Spannung sperren. Das Loch wird später wieder mit Epoxyknete verschlossen.

    12.JPG
    11.JPG
    10.JPG
    13.JPG

    Hierbei ist es jedem selbst überlassen, wie präzise man sich an die Vorlage hält. Ich selbst habe mir einige künstlerische Freiheit erlaubt, um den Aufwand in einem einigermaßen vernünftigen Rahmen zu halten.

    5. Bau des Gehäuses

    Nun schneiden wir die am Anfang vorgefertigten Schablonen aus der Bastelplatte aus. Das geht mit einer Bogensäge, Laubsäge, Dekupiersäge oder falls man (wie ich) das alles nicht zur Hand hat, kann man auch einfach die Form mit dem Dremel und einem schmalen Schleifaufsatz ausfräsen. Ist natürlich eine Riesensauerei, macht aber irrational viel Spaß. Bilder sagen mehr als 1000 Worte:

    14.JPG 15.JPG

    Nun fräsen wir mit einem entsprechenden Dremelaufsatz Kanäle für den Spannmechanismus. An den zwei Stellen, an denen der Spannzug umgelenkt werden soll, setzen wir kleine Stücke (je ca. 6mm lang) von dem Aluminiumrohr ein. Das geht am besten, wenn man 5,5mm Löcher bohrt und die Rohrstücke dann vorsichtig mit dem Hammer einbringt. Ja, vorsichtig. Mit dem Hammer.

    16.JPG 17.JPG

    Auf die gleiche Weise stellen wir auch den Abzug her, ebenfalls mit einem Rohrstück eingebaut. Hier ist das Rohrstück allerdings eher als Lager zu verstehen. Es sollte also am gewünschten Drehpunkt des Abzugs gesetzt werden.

    18.JPG

    Ebenso sägen wir die Griffschalen aus der Bastelplatte aus, diese jedoch in einfacher Stärke 3mm. Dabei darf ruhig etwas in alle Richtungen überstehen, da wir hinterher sowieso nochmal den Feinschliff machen.



    Vorher kleben wir jedoch die rechte Griffschale an das Gehäuse-Hauptteil. Nun kann schon das erste Mal beigeschliffen werden, um die Teile aufeinander anzupassen.

    20.JPG
    21.JPG

    Wieder nehmen wir Epoxyknete, um die Form der Griffschalen zu ergänzen. Hierbei auch wieder gern etwas mehr nehmen, denn hinterher wird die eigentliche Form ausgefräst bzw. ausgeschliffen.

    22.JPG

    Jetzt kann man alles schonmal zusammenlegen und die Passform in der Hand prüfen :)
    Ausserdem bohren wir nun Senklöcher für die Gewindeschrauben und Hutmuttern, die alles zusammenhalten sollen. Die Hutmuttern kleben wir der Einfachheit halber fest und bedecken sie teilweise mit etwas Epoxyknete, um sie zu kaschieren, aber nicht völlig zu verstecken.

    6. Bau des Abzugmechanismus

    Für den Abzugmechanismus nehmen wir den bereits ausgeformten Abzug, ein ca. 15-20cm langes Stück von der Schnur, die Kugelschreiberfeder und das Stück vom Jolt-Abzug, das auch ursprünglich als Catch gedient hatte. Letztere sägen wir einfach mit der Trennscheibe ab und schleifen es etwas bei, damit es glatt ist. Anschließend bohren wir ein Loch hindurch, sodass die Schnur entsprechend eingefügt werden kann. Da fädeln wir die Schnur durch und kleben sie mit Sekundenkleber fest. Wer mag, kann auch die Kugelschreiberfeder direkt ankleben, dann wird der Zusammenbau weniger frickelig.

    23.JPG
    24.JPG

    Zum Schluss muss man nur die Zuglänge anpassen, indem man die Schnur auch im Abzug in der korrekten Position festklebt. Überstehende Schnur lassen sich hier wie auch am Catch mit der Trennscheibe einfach abtrennen.

    Nun kann alles schonmal grob montiert werden. Dabei werdet ihr feststellen, dass der Abzug von der Zugkonstruktion zuweit nach hinten gezogen wird. Ein eingeklebtes Stückchen von der Bastelplatte sorgt für Abhilfe.

    25.JPG 26.JPG

    Zum Schluss sollte alles in etwa so aussehen:

    27.JPG

    7. Montage

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    Jetzt können wir schonmal den Plunger in Position auf das Hauptgehäuse kleben. Die Griffschale, die als Gehäusedeckel dient, sowie den Zugmechanismus erstmal beiseite legen. Plunger und Hauptgehäuse am besten erstmal grob mit Heisskleber fixieren, anschließend besonders von innen mit Sekundenkleber die Teile verbinden. Wenn der erste Sekundenkleber ausgehärtet ist, den Heisskleber wieder abknibbeln und durch weiteren Sekundenkleber ersetzen, bis alles stabil hält.

    29.JPG

    Die Klebestelle verspachteln wir dann mit Epoxyknete. An der rechten Griffschale geht das direkt, da diese schon verklebt ist. Die Linke soll ja nicht verklebt werden, daher legen wir hier etwas Plastikfolie dazwischen.

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    Übrige Epoxyknete kann dazu verwendet werden, weitere Verzierungen anzubringen, die den Blaster näher an das Vorbild bringen. Hier z.B. die runden Aufsätze am Spannhahn.

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    Wenn alles ausgehärtet ist, schleifen wir alles nochmal schön in Form und glätten die Oberflächen und Kanten. Außerdem schneiden wir mit der Trennscheibe das Rohr vorn in die passende Länge, sollten wir es vorher zu lang abgesägt haben. Jetzt ist alles soweit in Form gebracht und wir können den Abzugmechanismus testen**.

    8. Lackierung

    (Hier ist mir leider die Zeit davon gelaufen, deshalb sieht das Endergebnis nicht ganz so aus, wie ich es mir gewünscht hatte)

    Um den Blaster gut zu lackieren, kann man ihn einfach auf einen M3-Gewindestab oder Ähnliches stecken, sodass er von allen Seiten gut lackierbar ist. Ich habe dazu Molotow Burner-Chrom genommen, das erstaunlich gut deckt, haftet und nach ausreichen Trocknungszeit auch relativ grifffest ist. Anschließend noch mit schwarzer Acrylfarbe die Details aufmalen und schon sind wir fertig!

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    **Ja, die Gretchenfrage: Funktioniert das Ding überhaupt? Die Antwort ist ein klares Jein ! Der Plunger funktioniert tadellos und der Dart wird super beschleunigt, da diese Konstruktion tendenziell weniger Totraum als eine originale Jolt und auch keinen Air Restrictor hat. Außerdem wird der Luftstrom besser genutzt. Denn die Nerfy Cricket setzt den Luftstrom dort ein, wo er geschieht im Inneren des Darts.
    Als verbesserungswürdig gilt auf jeden Fall der Abzugmechanismus. Das von mir verwendete Schmuckbändchen aus Kunstleder ist sicher nicht der Weisheit letzter Schluss, genauso wie die verwendete Kugelschreiberfeder. Auch flutscht der Catch noch nicht ganz so wie er soll, was dazu führt, dass der Catch leider recht unzuverlässig funktioniert. Dennoch würde ich das Projekt als geglückt und die gewünschte Funktion als gegeben ansehen.

    Es ist tatsächlich etwas mehr aus dem Projekt geworden als nur dieses Häufchen ;)

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    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 30. April 2014
  20. Ophiuchus

    Ophiuchus Auf Blasted zuhause

  21. Jetzt anmelden Die Community freut sich auf dich! Exklusive Features und Content warten.

  22. Ich wusste ja, von wem mein Blaster ist, weil er sich im Chat verblabbert hat, aber mit so einem Blaster habe ich nicht gerechnet.

    Mein abgrundtiefster Dank aus den dunkelsten Ecken meiner Seele.

    PC250322.JPG
    PC250319.JPG
    PC250320.JPG

    Ist wohl nicht schwer zu erraten, von wem der stammt.

    Der Text auf der Platte:
    that is not dead which can eternal lie
    and with strange aeons death may die
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. Dezember 2013
    Nachtmahr, ElSoberano, fatma666 und 14 anderen gefällt das.
  23. David Kö

    David Kö Auf Blasted zuhause

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  25. Servus..

    auch ich versuche mich mal wieder an einem MuBW Blaster und hatte eine idee..
    diese werde ich hier und wahrscheinlich in Ulm umsetzen.. und ich hoffe, ich werde damit fertig :D

    Mein Blaster ist ein aus meinem Sammelsurium gefischte Buzz Bee Air Zone Panther, für die Neueren Unter euch, dass ist ein Luftdruck Blaster

    IMG_0953.JPG
    dazu kommt eine neue Fahrrad Luftpumpe

    IMG_0956.JPG

    und ein Teil aus holz das erahnen lässt wohin es geht:

    IMG_0955.JPG

    Richtig geraten, ich werde versuchen einen Panther Lufttank zu einem Jagdgewehr ähnlichen Blaster umzubauen..
    und ich hoffe, damit Erfolg zu haben.
     
  26. hoellenhamster

    hoellenhamster Super-Moderator

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  28. Wieder einmal ist ein Wettbewerb mit vielen supergeilen Beiträgen vorbei, die Abstimmung ist gelaufen - und damit ist es an der Zeit, die Sieger zu küren. Nun war dies in der Vergangenheit immer eine relativ einfache Sache, heute wirds aber besonders spannend, denn es gibt zwei ungewöhnliche Faktoren.

    Zum einen befinden sich zum ersten mal in der Geschichte unserer MuBWs zwei Beiträge auf dem ersten Platz - es ist mir also eine außerordentliche Freude, zwei Gewinner zu ehren:

    Der erste Platz geht somit an:
    Der Al mit Beitrag 007 und tag mit Beitrag 021!
    1.JPG 2.JPG 3.JPG
    MuBW7 021-2.JPG MuBW7 021-1.JPG MuBW7 021-3.JPG

    Nun kommen wir zum zweiten besonderen Umstand:
    Der zweite Platz geht nämlich an...
    fatma666 mit Beitrag 018!
    Flinte-11.jpg Flinte-13.jpg Flinte-14.jpg

    Da fatma666 außerdem Sponsor des Wettbewerbs ist, hat er außer Konkurrenz mitgemacht...

    Seine Platzierung und damit auch der von ihm bzw. obloco gesponsorte Preis wird also an...
    SirScorp mit Beitrag 003 weitergegeben!
    MuBW7 029.JPG MuBW7 042.JPG MuBW7 058.JPG

    Der dritte Platz geht an...
    Mazna mit Beitrag 024!
    MuBW 7 024 a.JPG MuBW 7 024 b.JPG MuBW 7 024 Detail.JPG

    Ich möchte die Sieger darum bitten, sich einfach mit ihrer Adresse per PN bei fatma666 zu melden, um ihren Preis "abzuholen".

    Außerdem würde ich gern die Gelegenheit ergreifen, um mich bei allen Teilnehmern und bei unseren Sponsoren ganz herzlich zu bedanken!

    Liebe Grüße
    León
     
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  29. heckenschütze

    heckenschütze Erfahrener Modder

    Und hier kommt er, Köter, der Baubericht der Silberbüchse. Mittlerweile hat sich zwischen meinem "neuen" Nerfbastelundmanchmalauchlarphobby und meinem alten Holzwerkenhobby eine ganz gute Schnittmenge aufgetan. Das ist auch gut so, denn nun liegen in meiner Werkstatt auch mal öfter wieder Holzspäne herum - wie sich das gehört - und nicht nur Lackstaub und Plastikbröckchen. Bedanken muss ich mich für die Idee zur Silberbüchse bei meiner Frau. Ich wusste zunächst nicht ob überhaupt und was, dachte an eine Steinschlosspistole á la Fluch der Karibik, aber es gibt ja schon crazy pipers schöne BuzzBee aus einem der ersten MuBWs. Da sagt sie: "Mach doch die Silberbüchse!" und mir fiel es wie Schuppen aus den Haaren. Ja klar! Ne Doubleshot hatte ich noch liegen, also rausgesucht, aufgeschraubt und ein wenig rumüberlegt und dann war die Lösung für den Optikmod eigentlich nicht so schwer. Die Bastelzeit wurde ein wenig eine Rückbesinnung auf die eigene Kindheit. Natürlich haben wir als Kinder viel "Cowboy und Indianer" gespielt, ich habe als ca. 12-Jähriger fast alle Karl May Romane verschlungen, liebte Winnetou und Old Shatterhand, hatte eine Winnetou-Figur von Mattel (leider nicht erhalten) mit Silberbüchse und bin bis heute bekennender "Winnetou III - Verweigerer", d.h. ich habe jedwede Ausstrahlung dieses Teils boykottiert und auch das Buch nicht gelesen. Jedenfalls habe ich mir mit dem Bau der Silberbüchse irgendwie nachträglich einen Jungentraum erfüllt. Sie ist definitiv mein "emotionalster" Mod.

    Falls jemand etwas anderes dachte: Die Hähne sind leider nur Deko, also funktionslos. Wer die Internals der Doubleshot ein wenig kennt, weiß, dass eine Realisierung gekoppelter Hähne ziemlich unmöglich ist. Ich hätte eine Knall-/ Schusskombination natürlich liebend gern umgesetzt, habe aber keine Lösung dafür gesehen, schon gar nicht in der zur Verfügung stehenden Zeit. Aber: Ich denke mittlerweile über den Bau des "Bärentöters" nach. Bei Karl Mays riesenhafter Fakewumme (alle drei Waffen - Silberbüchse, Bärentöter und Henrystutzen ließ sich Herr May heimlich anfertigen), aus der wohl niemals ein Schuss abgegeben worden ist, weil sie dem Schützen sehr wahrscheinlich dann in Einzelteilen um die Ohren geflogen wäre, lässt die Größe zwei nebeneinanderliegende Plunger z.B. aus der Doublestrike oder dem Kik Revenge Clon zu. Da sind wir dann einer Lösung mit funktionierenden Hähnen und Zündhütchen ein gutes Stückchen näher;) ... Aber nun:

    Zunächst Umbau auf Vorderlader - experimentieren mit verschiedenen Längen fürs Dartlager aus 16er PVC (für mehr Dartfit)- Überlegungen zur Zerlegbarkeit (16er Isorohrmuffen halbiert als Kupplung -> so bleibt der Doppellauf abziehbar)
    k-Kombi 1.jpg
    Zentriertes Einkleben des Dartlagers im 20er Isorohr-lauf - Schussversuche zur Ermittlung der max. Lauflänge (Kompromiss Flugweite/ Optik)
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    Bau des Vorderschafts - Montage des Doppellaufs
    k-Kombi3.jpg
    Entwurf des Hinterschafts - Aussägen an der Bandsäge - Bohrung für Bändchen zum Spannen des Doppelplungers
    k-Kombi4.jpg
    Hobelspäne zeigen die Arbeitsschritte 1 - 127 am Hinterschaft;) Hobeln, Stemmen, Gucken, Dremeln, Schleifen, Gucken, Hobeln, Stemmen, Schleifen, Gucken, Dremeln, Schleifen, ... Montage des Vorderschafts
    k-Kombi5.jpg
    Hier sieht man noch einmal, wie der Vorderschaft am Blasterrest montiert wird (oben links) - Das ganze stabilisiert sich, wenn der Doppellauf aufgesteckt und festgeschraubt wird. Außerdem sieht man die geopferte Piratenpistole mit Doppellauf - die Hähne sind perfekt:) Außerdem: 6,5 mm Polsternägel vernickelt und 13mm Rosetten - eigentlich für Senkkopfschrauben. Knapp 200 "Silbernieten" wurden genagelt (8 geklebt, wo das Holz nur dünn über dem Blaster liegt)
    k-Kombi6.jpg
    Montage der Hähne - schön zu sehen ist der Anschluss des Doppellaufes (unten links)und die Schnörkel am Triggerguard aus Blech
    k-Kombi7.jpg
    Montage des Hinterschafts - Hier erkennt man, dass eine vollständige Demontage des Blasters nur noch mit größerem Aufwand möglich ist, d.h. an der verleimten Stelle müsste wieder aufgestemmt werden - grundsätzlich aber möglich.
    k-Kombi8.jpg
    Einschlagen und Aufkleben der Nieten - gaaanz wenig Drybrush - Ich habe länger überlegt. Aber Winnetous Silberbüchse ist nun mal nicht verranzt und Silber auf die Kanten rubbeln macht die Malkunst nicht größer. Drei Schichten: Grundierung, Metall, Schwarz - mehr wollte ich hier nicht.
    k-Kombi9.jpg

    So, das wars - ich hoffe es gefällt - und vielleicht kommt dann irgendwann der knallende, Rivalbälle verschießende "Bärentöter" - oder er bleibt ein Träumchen:}
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Februar 2016
  30. David Kö

    David Kö Auf Blasted zuhause

  31. Jetzt anmelden Die Community freut sich auf dich! Exklusive Features und Content warten.

  32. Hallo ihr Lieben, die Zeiten sind gerade nicht leicht und um hier etwas Motivation rein zu bringen, dachte ich mir, ich veranstalte mal einen inoffiziellen Mal und Bastel Wettbewerb (MuBW)

    Für alle, die mit dem Konzept der Mal- und Bastelwettbewerbe noch nicht vertraut sind: Es soll darum gehen, einen zum Thema passenden Blaster zu bauen bzw. zu bemalen und bis zu drei Bilder von diesem einzusenden. Diese werden anonym veröffentlicht (damit es bei der Bewertung nur um den Blaster, nicht um den Erbauer geht). In der anschließenden Abstimmung bestimmt die Community die Gewinner


    Anmeldeschluss: 09.05.2020

    Abgabetermin: 06.06.2020

    Ende der Abstimmung: 1 Wochen nach der Veröffentlichung

    Hier geht es zur Abstimmung: https://blasted.de/threads/abstimmung-inoffizieller-mubw-2020-overkill.7960/


    Die Preise stelle ich zur Verfügung und zu Gewinnen gibt es:

    1. Simba X-Power Ultimate Shocker OVP

    2. BuzzBee Torrent OVP

    3. BuzzBee Hunter OVP

    preise.jpg


    Das Thema ist „Overkill“

    Sei es nun eine Minigun mit Unterlauf Granatwerfer und Schrotflinte oder ein Raketenwerfer mit Sniper. Gefragt sind mehrere Blaster in einem die beim betätigen den Triggers förmlich Schreinen: Nur nicht vor dem Falschen Ende des Blasters Stehen.


    Regeln:
    a) Anonymität: Wie oben schon erwähnt soll der gemoddete Blaster, nicht der Modder, bewertet werden. Bitte veröffentlicht also keine WIP Bilder des Blasters hier oder sonstwo (solange der Wettbewerb läuft) und erzählt nicht überall rum, welcher Blaster von euch ist. Wenn ihr in der Vergangenheit mal in der Chatbox oder in einem Persönlichen Gespräch erwähnt habt was ihr noch als Mod Plant ist das OK.

    b) Hintergrund: Achtet bei den eingereichten Bildern darauf, dass ihr nicht am Hintergrund erkannt werden könnt (ich fotografiere zum Beispiel öfter Blaster bei mir im Garten auf einem Tisch den man schnell wieder erkennt). Es ist aber legitim, den Blaster für die Bilder in einem schicken Kontext herzurichten - Achtet nur darauf, dass es bei den Bildern hauptsächlich um den Blaster geht.

    c) Offene Abstimmung: Jeder Nutzer darf und soll drei Stimmen abgeben, um die Gewinner zu bestimmen.

    d) Anmeldung und Abgabe: Meldet euch ab jetzt per PN bei mir an. Ihr bekommt dann eine Teilnehmernummer und meine Emailadresse. Schickt mir bis zum 06.06. um 23:00 Uhr drei Bilder per Email zu. Wer 2-3 erläuternde Sätze zum Blaster schreiben will, in denen er etwas über vorgenommene Leistungsmods ("Die Flywheels werden echt über die Kurbel angetrieben!") oder die Idee hinter dem Blaster schreibt, darf das gerne tun - ich stelle diese dann mit den Bildern ein. Haltet die Erläuterungen aber knapp.
    Meine Emailadresse erhaltet ihr bei eurer Anmeldung. Die Teilnehmernummer muss auf einen Zettel geschrieben in mindestens einem der finalen Bilder mit dem Blaster abfotografiert sein (das soll nur dazu dienen, dass sich niemand Bilder irgendeines Blasters aus dem Netz zieht).

    Beispielbild:

    IMG_20200422_091337.jpg

    Ich akzeptiere nur bilder die so Beschriftet sind, mit Overkill #00x (x durch deine Teilnehmernummer ersetzen) als eine art copyright schutz. Und auch nur neben den Blaster auf einem Zettel oder co, nicht mit Paint oder so über das Bild geschrieben.


    Nun bleibt mir nur noch eins zu sagen:

    Ich wünsche mir viele Teilnehmer und diesen Viel Erfolg und Spaß
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Juni 2020
  33. fatma666

    fatma666 Super-Moderator

    So, auch von mir riesen Lob an alle Teilnehmer. Ganz ganz großes Kino :popcorn: !!!!
    Ist echt krass wie gut die Leute hier teilweise geworden sind.
    Auch im Vergleich zu anderen internationalen Communities brauchen wir uns echt nicht zu verstecken.
    Von daher brauch sich auch keiner auf den unteren Plätzen zu grämen.
    Ich freue mich tatsächlich, dass unser Blaster so gut abgeschnitten hat.
    Der Blaster ist übrigens ein Gemeinschaftswerk von flx und mir (er hat den Paintjob gemacht, insbesondere die Holzoptik hätte ich so nicht hinbekommen).

    jaja, Leon hat mich schon darauf hingewiesen, dass das nicht regelkonform ist ;-)
    Aber da ich eh ausser Konkurrenz war hab und die Fotos tatsächlich noch schnell in letzter Minute gemacht wurden hab ick wie immer auch keene Zeit gehabt da noch was nach zu schieben.

    Schließlich noch ein Hinweis zu dem Blaster. Ich habe mit Interesse den Luftdruck-Thread hier im Forum verfolgt.
    Leider habe ich (wie immer) im Eifer des Gefechts meinen Mod nicht mit Fotos dokumentiert.
    Bei dem Blaster handelt es sich um meinen ersten Mod mit einer CO2-Kartusche (60-70bar).
    Die Kartusche sitzt vorne unter dem Lauf in dieser Halterung.
    Dahinter sitzt ein Magnetventil das bis 100bar kann und mit 12V versorgt wird.
    Über einen Mikrocontroller wird das Ventil für 4ms geöffnet, was einen Luftdruck stoß erzeugt, der den Dart beschleunigt.

    Für normale Darts ist der Druck zu hoch. Die Darts fliegen irgendwo hin. Deswegen habe ich spezielle Hülsen im 3D-Drucker für Stefan-Darts gedruckt, weil diese deutlich stabiler fliegen.
    In dem Lauf ist noch ein PMMA-Rohr aus UK, welches genau 1/2"-Durchmesser hat und auf welches die Hülse geschoben wird, damit der Dart stabiler fliegt.
    Das Teil ist jetzt auf 20-30m relativ zielgenau und schafft leicht ballistisch 50-60m Reichweite. Also erstmalig ein Dartblaster bei dem man von einem Sniper im Ansatz reden kann.
    Allerdings ist der Blaster für LARP-Zwecke nur bedingt verwendbar, weil die Darts auf kurze Distanz schon ziemlich zecken und die Xplorer-Spitzen auch nicht wirklich safe sind.
    Bei Zielen über 20m ist der Impact aber durchaus vertretbar. Da LI ja auch für das Resistopia AS-Waffen über 0.5Joule für bestimmte Charaktere zulässt werde ich mal anverhandeln,
    ob man eine Zulassung für bestimmte Missionen unter speziellen Auflagen bekommt (und bevor die Sicherheitsfanaten hier loskrakälen: ich bin seit 20 Jahren LARPer und weiß was ich tue ;-)).

    Die BuzzBee Hawk war übrigens die optimale Grundlage für den Mod, weil ich die Einheit mit der CO2-Kartusche direkt anstelle des Zylinders einbauen konnte.
    Als nächstes will ich versuchen eine solche Einheit in einen Stampede-Mod zu verbasteln.

    Finally: Danke an alle Teilnehmer!
     
  34. hoellenhamster

    hoellenhamster Super-Moderator

    5.) Einbau der Austauschmotoren

    Da ich zur Regelung der Feuergeschwindigkeit eine Drehzahlregelung über einen Spannungswandler einbaue, tausche ich nur die Motoren an den Schwungrädern, nicht den Motor am Dartpusher. Prinzipiell ist es aber auch möglich diesen Motor zu tauschen. Die Abmessungen sind dieselben wie bei den Schwungradmotoren. Man muss sich allerdings im Klaren sein: Mehr Leitung am Pusher wird in einer unfassbaren Feuerrate resultieren – entweder man verbaut dann einen Drehzahlregler, oder man riskiert Fehlschüsse oder das das Magazin nicht mehr hinterherkommt. Im günstigsten Fall hat man eine Feuerrate, die ein 18er-Magazin in 2 Sekunden entleert, im ungünstigsten Fall muss man alle 2 Sekunden einen verklemmten Dart beseitigen.

    Ich habe mich für Motoren der Sorte Slotdevil 2024 entschieden. Diese sind für 12 V ausgelegt und haben eine höhere Leerlaufdrehzahl als die Motrax XSlot 10s Race, sollten also nochmal einen kleinen Leistugsschub bringen.
    Bei diesen Motoren ragt die Welle sowohl aus dem vorderen als auch aus dem hinteren Teil des Gehäuses heraus. Dies ist aber kein Problem, mit einem Dremel mit Trennscheibe lässt sich der nicht benötigte Teil sehr leicht entfernen. Hierzu einfach die Welle mit einer Zange fixieren und bündig mit dem Gehäuse abschneiden.

    Das Flywheelgehäuse lässt sich relativ simpel ausbauen. Zunächst entnimmt man den Lauf, der vorne im Gehäuse drin steckt. Dann löst man die 4 Schrauben. Die Kabel kann man bedenkenlos abschneiden, später in der Anleitung gehe ich noch auf die richtige Neuverkabelung ein.

    Beim Ausbauen der Motoren muss man keine Vorsicht walten lassen, da man sowieso die komplette Verkabelung austauscht muss man auf die Platine auch keine Rücksicht nehmen. Die Platine über den Motoren hat keinerlei weitere Funktion, es ist nur eine festgelötete Abdeckung. Entweder man bricht sie einfach durch, oder man schneidet mit dem Seitenschneider die beiden Stege durch (wer sie zu Anschauungszwecken unbeschädigt behalten will, kann auch die beiden Lötpunkte entlöten).
    Jetzt entfernt man die Gummiabdeckungen über den Motoren und vor den Schwungrädern.
    Das Gehäuse lässt sich jetzt öffnen, indem man die 4 Clipverschlüsse an den Seiten nacheinander vorsichtig eindrückt.


    Um die Motoren zu entnehmen, muss man erstmal die Schwungräder abziehen. Am einfachsten geht das, indem man das Teil, durch das die Welle geht vorsichtig mit einer Zange greift, das Motorengehäuse gut festhält und einmal beherzt zieht.

    Liegt die Motorenwelle frei, lassen sich die Motoren entnehmen. Hierzu drückt man die Welle senkrecht auf eine feste Unterlage. Vorsicht: Nicht direkt auf die Tischplatte, das gibt – je nach Holzart – sehr unschöne Abdrücke! Benutzt hier lieber eine feste Unterlage, eure Frauen/Freundinnen werden es euch danken. Die Motoren sind nicht verklebt, sitzen aber recht fest. Es ist gut möglich, das sich der Gehäuseboden der Motoren von Rest des Gehäuses löst, da hier nur 4 kleine Haken als Verbindung zwischen den Motorenteilen fungieren und der Druck über die Welle und den Anker direkt auf den Boden wirkt. Sollte das passieren ist der Motor hinüber. Bei mir war bei 4 Motoren die Quote 50%. Das ist in diesem Fall eigentlich kein Problem, da wir die Teile eh tauschen wollen – kann aber auch passieren, wenn man die Austauschmotoren, aus welchem Grund auch immer, nochmal ausbauen muss.
    Den ganzen Motoren-Platinen-Klumpatsch hebt man nun sorgfältig an einem sicheren Ort auf – um ihn dann bei gegebener Zeit der Entsorgung zuzuführen (Elektroschrott! Nicht in den Hausmüll! Denkt an die Umwelt und die Zukunft eurer Kinder. :D)

    Die Slotdevil-Motoren verfügen an der Seite über sternförmige Aussparungen, diese dienen der Belüftung und Kühlung. Um unnötigen Hitzestau zu vermeiden bohrt man in das Schwungradgehäuse mit einem 5mm Stahlbohrer Lüftungslöcher. Diese müssen je an der dem Dart zugewandten Seite der Motorenhalterung, etwa 5 mm von der Oberkante entfernt positioniert werden. Achtet darauf die Löcher innen sauber zu entgraten, da ansonsten der Motor nicht mehr gut in die Halterung rutscht.

    Jetzt können die Motoren in die Halterung eingepresst werden. Die Lötfahnen zeigen dabei jeweils in Richtung Dart.

    Man schneidet sich nun vom schwarzen und roten Kabel je ein großzügig dimensioniertes Stück (ca. 40 cm) ab. Nehmt lieber etwas mehr als zu wenig, sonst müsst ihr am Ende noch was anlöten…
    An den Kabeln entfernt man an einem Ende ca. 5 cm der Isolierung. Dieses Stück fädelt man vollständig durch die Lötfahne des oberen Motors. Hierbei unbedingt auf korrekte Polarität achten! (Siehe Bild) Ansonsten drehen sich eure Motoren am Ende verkehrt herum – was zu einer furchtbaren Fehlfunktion mit eventueller Beschädigung des Blasters führen würde.
    Habt ihr euch versichert, dass eure Verkabelung stimmt, checkt es noch ein zweites mal und dann könnt ihr die Kabel festlöten.
    Über die blanken Adern der Kabel zieht ihr nun ein passendes Stück Schrumpfschlauch. Zieht es so weit es geht in Richtung der Lötstelle, fädelt die Kabel in die jeweils gegenüberliegende Lötfahne des anderen Motors und Lötet es fest.
    Zum Abschluss noch den Schrumpfschlauch schrumpfen, ich mache das meist mit einem Feuerzeug. Ein Heißluftfön würde unter Umständen das gesamte Motorengehäuse verformen.

    Den Anhang Motoren 1.jpg betrachten

    Der Motorentausch ist damit abgeschlossen, baut das Gehäuse aber noch nicht wieder ein, falls ihr ein NaPraDD einbauen wollt.


    [HR][/HR]

    6.) Modifikationen am Pusher

    Wenn man ein NaPraDD verwenden will, muss man eine kleine Veränderung am Pusher vornehmen. Der Pusher ragt bei der Rapidstrike leider sehr hoch und käme sich mit dem NaPraDD ohne diese Modifikation ins Gehege bzw würde die genaue Ausrichtung des NaPraDD unmöglich machen. Die Modifikation ist sehr simpel: Man schneidet den Teil des Pushers, der über die gerade Linie der Pusherstange herausragt mit einem scharfen Messer oder einer Säge ab, entnimmt die Feder und füllt den entstandenen Hohlraum mit Epoxidknete – fertig.

    Pusher 1.jpg

    [HR][/HR]

    7.) How to build a NaPraDD

    Das NaPraDD (= Nachtmahrs Praktisches Dartführungs Dingsi) geht zurück auf die Tim Taylor Rayven von Nachtmahr. Es ist im Grunde nichts weiter als eine zusätzliche Dartführung, die verhindern soll, das Darts oben aus dem Magazin herausspringen oder sich bei sehr hohen Feuerraten verkanten und blockieren. Ich habe es schon in einige Blaster eingebaut und seitdem den Begriff „verklemmter Dart“ aus meinem Wortschatz gestrichen. Auch bei diesem Blaster, mit über 15V auf dem Pushermotor, hatte ich noch keine einzige Funktionsstörung aufgrund von verklemmten Darts

    Ich baue meine NaPraDDs immer aus Aluminiumrohr mit 20 mm Außendurchmesser und 1 mm Wandstärke.
    Polyethylen(PE)- oder Polyvinylchloridrohre(PVC) sind eher ungeeignet für diesen Zweck, da sie bei der etwas filigranen Bauweise des NaPraDDs doch sehr labberig werden und nicht genügend Halt bieten um den Dart gut zu führen.
    Billige Eisenrohre wären eine Alternative, neigen jedoch zum Rosten und sind sehr viel schwieriger zu bearbeiten.
    Edelstahl rostet zwar nicht, ist aber nur in einer sehr professionell eingerichteten Werkstatt gut zu bearbeiten und über den Preis wollen wir jetzt lieber nicht reden. :D
    Eventuell wären Polycarbonat- oder Acrylglasrohre eine Alternative. Der Preis liegt jedoch deutlich höher als bei simplem Aluminiumrohr.

    Ich schenke mir an dieser Stelle genaue Millimeterangaben und schreibe lieber wie ich das NaPraDD konstruiert habe. Der simple Grund ist: Die genauen Abmessungen sind spezifisch für jeden Blaster – ein Rayven-NaPraDD passt nicht in eine Rapidstrike. Aber: Jeder Flywheelblaster (außer der Hailfire, da kollidiert das mit dem Nachlademechanismus) profitiert davon ein NaPraDD einzubauen. Deshalb bleibe ich beim generellen Vorgehen, das kann direkt auf andere Blaster angewendet werden.


    Man beginnt damit das man sich ein Stück vom Rohr abschneidet, das von dem Gehäusesteg, der das Pushergehäuse vom Magazinschacht trennt bis vorne ins Schwungradgehäuse zu dem Punkt wo es sich zum Lauf hin verjüngt gerade abschneidet.

    NaPraDD 1.jpg

    Man legt jetzt das Rohr in den Blaster, sodass es hinten beim Pusher bündig anliegt und zeichnet sich die Linie zwischen den beiden Motorwellen ein – das ist der Mittelpunkt der Ausschnitte für die Schwungräder.
    Jetzt misst man die Länge und den Abstand zwischen den beiden Dartführungen an der Innenseite des Schwungradgehäuses.

    Beim fertigen NaPraDD liegen die Stege, die übrig bleiben, wenn man die Aussparungen für die Flywheels geschnitten hat zwischen diesen beiden Dartführungen. Dadurch erreicht man einen sehr festen Sitz und eine relativ exakte Ausrichtung des NaPraDDs.
    Nun zeichnet man sich die Ausschnitte für die Schwungräder mit Folienstift vor und bohrt an den Ecken der geplanten Ausschnitte mit einem Metallbohrer Löcher vor. Das erleichtert das genaue Ausschneiden.
    Mit einem Dremel mit Schneidscheibe oder einer Laubsäge mit Metallschneideblatt schneidet man nun von Loch zu Loch die geplante Form aus. Versucht dabei nicht gleich beide Seiten genau zu schneiden, das geht in den meisten Fällen schief (im wahrsten Sinne des Wortes).
    Hat man beide Aussparungen ausgeschnitten geht es an die Feinarbeit. Mit einer Metallfeile bearbeitet man das Werkstück so lange bis es ohne Gewalt an die gewünschte Stelle passt.

    NaPraDD 2a.JPG

    Jetzt klemmt man ein Magazin auf den hinteren Teil des NaPraDDs und positioniert das Rohr im Blaster an die Stelle, wo es mal sitzen soll: hinten direkt gerade vor dem Pusher, vorne zwischen den Flywheels. Stimmt die Position, zeichnet man den Umriss des Magazins auf dem Rohr mit Folienschreiber nach, bohrt wieder Löcher in die Ecken und schneidet das Angezeichnete analog zu den Flywheelaussparungen aus. Der Steg, der über dem Magazin sitzt muss dabei so schmal werden, dass er ohne Gewalt anzuwenden zwischen die Magazinlippen passt. Die ausgeschnittene Aussparung muss auch an den Seiten groß genug sein, das das Magazin sauber hineinpasst und etwas Spiel hat. Gegebenenfalls muss man auch hier mehrfach probieren und die Stellen wo es hakt mit der Feile nachbearbeiten.

    Der Steg über dem Magazin ist jetzt relativ dünn, deswegen wird er verstärkt. Die simpelste Methode dafür ist ein Stück Federstahldraht oder etwas Vergleichbares mit Epoxidknete zu befestigen.

    Nach dem Aushärten der Knete ist das NaPraDD jetzt stabil genug um es im Schwungradgehäuse zu befestigen. Man drückt einfach etwas Epoxidknete zwischen die Dartführungen auf der Gehäuseseite mit den Motoren, drückt das NaPraDD hinein, verschließt das Gehäuse und packt alles in den Blaster um die korrekte Ausrichtung zu überprüfen. Passt dann alles lässt man die Knete aushärten.

    Im Laufe dieses Mods hat sich gezeigt, das der Teil, der zwischen die Flywheels ragt nicht zwingend nötig ist. Es hilft aber beim Ausrichten des NaPraDDs.

    Die Baugruppe ist nun fertig und kann beiseite gelegt werden.


    [HR][/HR]

    8.) Einbau der Drehzahlregelung

    Zunächst: Warum „nur“ eine Drehzahlregelung für die Feuergeschwindigkeit, aber nicht für die Schwungräder, also auch für die Reichweite?
    Das hat 3 Gründe:
    1. Am Pusher hängt nur ein Motor, an den Schwungrädern dagegen zwei. Dadurch steigt natürlich auch die Stromaufnahme auf das Doppelte. Entsprechend ausgelegte Steuerungen (bis 5 Ampere, 3 Ampere mag funktionieren, aber es wird je nach gewähltem Motor knapp) brauchen Kühlkörper und entsprechend Platz – der einfach nicht mehr ausreichend vorhanden ist.
    2. Die Motorsteuerung verbraucht permanent Strom. Am Pusher ließ sich das lösen, indem die Schaltung erst Saft bekommt, wenn die Schwungräder laufen. Bei den Schwungrädern hätte man dafür einen zusätzlichen Schalter benötigt oder direkt Last auf die Schaltung geben müssen. Das habe ich als nicht so optimal angesehen.
    3. Ich bin Anhänger der Philosophie „Mach es so einfach wie möglich (zu bedienen)“. Ein weiterer Drehschalter, den man betätigen kann/muss mag als nicht allzu kompliziert daherkommen. Im Eifer des Gefechts wird man ihn unter Umständen aber doch vergessen und schießt dann entweder auf kurze Distanz mit zu viel Power, oder auf weite Distanz mit zu wenig – oder das Ding verstellt sich ungewollt auf Minimum und der Blaster funktioniert gar nicht, weil die Flywheels nicht laufen. Und da die wenigsten eine Blaster-Drill-Ausbildung ähnlich wie bei der Bundeswehr durchlaufen ist ein Schalter genug.


      • Deshalb belasse ich es bei einem Drehschalter, der als Feuerwahlhebel fungiert.

        Der Einbau folgt folgendem Schema:

        Schaltplan.jpg

        Auf den Drehzahlregler kommt erst Spannung, wenn die Schwungräder anlaufen. Das hat den simplen Grund, dass dieser Blaster auch für LARP-Einsatz tauglich sein soll und deshalb unter Umständen stundenlang geladen herumgetragen wird. Das würde natürlich gewaltig den Akku belasten und man hätte im entscheidenden Moment dann einfach keinen Saft mehr.

        Bevor man die Platine nun im Innenraum fixiert, sollte man die elektrischen Leitungen vorbereiten.
        An die Eingänge des Spannungswandlers befestigt man zwei Zuleitungen. Der Pluspol sollte hierbei eine ausreichende Länge haben um direkt an die Batterie angeschlossen werden zu können (ca. 40cm), das Kabel vom Minuspol kann etwas kürzer sein, da es nur bis zur Abzugseinheit herunter reichen muss.
        An den Ausgängen des Drehzahlreglers schließt man am Pluspol direkt den Pluspol vom Motor an (braunes Kabel). Am Minuspol befestigt man ein schwarzes Kabel, das bis zur Abzugseinheit herunter reicht (ca. 30 cm), das Minuskabel des Motors verlängert man ebenfalls soweit, das es gut bis zur Abzugseinheit reicht.
        Den Kabelstrang (Eingänge Plus und Minus und Ausgang und Motor Minus und die drei Kabel vom Drehpotentiometer) führt man jetzt auf die Vorderseite des Pushergehäuses rechts am Pusher vorbei (wenn das Gehäuse eingebaut ist: Unter dem Pusher). Eventuell muss man im Blastergehäuse ein wenig Platz schaffen und einen Steg wegschneiden.
        Das Pushergehäuse kann man, wenn alles ohne Spannung sitzt, nun schon wieder verschrauben.

        Kopie von Drehzahlregler 1.jpg

        Die Platine findet oben auf dem Dartpushergehäuse ausreichend Platz, hier sind etwa 50 x 70 x 25 mm Hohlraum (B x L x H), und kann mit Epoxidknete in einer passenden Position fixiert werden. Hierzu sollte das Pushergehäuse im Blaster eingebaut sein, da sich einige Schraubenlöcher in der Region befinden.
        Man knetet einfach eine ausreichende Menge der Reparaturknete zusammen, pappt die auf die Unterseite der Platine und hat dann noch ausreichend Zeit um die Platine so zu positionieren, das keine Schrauben verdeckt werden und das Gehäuse noch gut zugeht. Jetzt noch die Knete aushärten lassen und die Baugruppe ist fertig.

        [HR][/HR]

        9.) Umbau der Abzugseinrichtung

        Ich habe lange an diesem Teil des Mods herumgetüftelt, weil ich die ursprüngliche Funktion dieses Bauteils gerne erhalten hätte.
        Ich habe mit Multimeter alles durchgemessen, einen Schaltplan erstellt, mir einen ganzen Abend den Kopf drüber zerbrochen, beim Tüfteln einmal einen Kurzschluss eingebaut, der beinahe den Akku gegrillt hätte, mehrfach sind mir Lötstellen auf den Platinen der Schalter gebrochen. Dann hatte ich endlich alles soweit, wie es sein sollte, war glücklich und musste beim ersten Schusstest feststellen, dass ich mir einen Blaster mit nicht unterbrechbarem Dauerfeuer gebastelt hatte…
        Der Pushermotor hatte immernoch genug Schwung, um den Pusher wieder über den Endstellungsschalter zu tragen wenn ich den Abzug losgelassen hab.

        Ich hab mich auf das Motto „Halt es simpel“ besonnen, alle Schalter und die meisten Sperren herausgeschmissen und von vorne angefangen – jetzt funktioniert es sehr gut.

        In meinem Beispiel habe ich etwas hochwertigere (und platzraubendere) Schalter verbaut, der Mod ist in der gleichen Form aber auch mit den Originalschaltern möglich. Ich empfehle dazu den Jamdoorschalter und den Schalter vorne am Magazinschacht, da diese nicht auf Platinen gelötet sind.

        Der Endstellungsschalter ist bei diesem Umbau nicht mehr vorhanden, das bedeutet, das der Pusher nicht mehr zwingend in der hinteren Stellung anhält. Dies hat aber auf den Betrieb keinen Einfluss – mit einer Ausnahme: Ein überladenes Magazin (z.B. 19 Darts in einem 18er Magazin) wird unter Umständen nicht mehr vollständig einrasten. Andere Probleme habe ich aber nicht angetroffen.


        Abzugsvorrichtung 1.jpg

        Der Umbau ist recht simpel, erfordert aber Fingerspitzengefühl. Zuerst entfernt man alle Kabel und Platinen des ursprünglichen Aufbaus.
        Jetzt schafft man sich Platz für die größeren Schalter, ich habe das mit einem Dremel gemacht. Dieser Schritt entfällt natürlich, wenn man die originalen Schalter verwendet.
        Hat man genug Platz positioniert man den Schalter für die Schwungräder und fixiert ihn mit Reparaturknete. Dabei sollte das Abzugsgehäuse im Blaster liegen, sonst kann man nach dem Aushärten der Knete böse Überraschungen erleben – sehr viel Spielraum ist da nicht.
        Nun positioniert man den Schalter für den Pusher und fixiert ihn analog zum Schwungradschalter. Achtet dabei darauf, dass der Schwungradschalter vor dem Pusherschalter betätigt wird.
        Auch hier gilt: den Schalter einbauen, wenn das Abzugsgehäuse im Blaster liegt und alle relevanten Teile eingebaut sind (Pushergehäuse, Schulterstütze). Ich habe bei mir die Schulterstütze vergessen, wie man sieht musste ich am Schalter einen gewagten Eingriff per Dremel vornehmen.
        So, Baugruppe fertig, so langsam wird’s was…

        [HR][/HR]

        10.) Endmontage

        Lötet den Pluspol der Schwungradbaugruppe und vom Drehzahlregler an das Batteriefach.

        Lötet den Minuspol des Batteriefachs an die obere Lötfahne des Schalters für die Flywheels (unterer Schalter in der Abzugsbaugruppe).

        Lötet den Minuspol des Drehzahlreglers und den Minuspol der Schwungradbaugruppe an die mittlere Lötfahne des Schalters für die Flywheels.

        Lötet die beiden Minuspolkabel vom Pushermotor an die untere und mittlere Lötfahne des Schalters für den Pusher (oberer Schalter in der Abzugsbaugruppe)

        Abzugsvorrichtung 2.jpg

        Fixiert das NaPraDD mit Reparaturknete an der Seite mit dem Dartpusher. Und an der Jamdoor.

        Bohrt ein Loch in das Blastergehäuse um den Drehpotentiometer des Drehzahlreglers durchzuführen und fixiert den Potentiometer entsprechend.

        Alles wieder zuschrauben und ein bisschen pinseln.

        Akkus einlegen, Darts laden und Spaß haben.

        Varistrike.jpg
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. April 2014
  35. Kiddoh

    Kiddoh Benutzer

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  37. Hallo Erdbeerfreunde und die die es werden wollen!^^

    IMG_20180329_122232242.jpg

    Vorab:
    Leider sind beim Übertragen der Fotos von meinem alten Handy, Bilder verloren gegangen, sonst hätte ich euch alles vom Anfang an gezeigt. Nun muss es so gehen.

    Der Ausgangsblaster meiner Strawberry Boom ist eine Far Shot der Marke Boom Co.
    Hier wurde als erstes zärtlich der Schiebemechanismus aufgebrochen, mit dem der Blaster gespant wird. Den möchte ich nämlich später wieder benutzen.

    Dann hab ich den Blaster beherzt aufgeschraubt. Da der Blaster ja "Strohhalme" verschießt, hab ich mich erstmal darum gekümmert. Der Kopf vom Plunger wurde mit Isolierband verengt. Der Nippel, der den Druck im Plunger hält, wurde gekürzt und zum Schluss, für etwas mehr Leistung, wurde die Far Shot- Feder durch eine Doominator- Feder ersetzt.

    Als nächstes habe ich ein Messingrohr mit 2K Kleber am Ausgang verklebt, und dann wieder alles zusammen gesetzt. So ist aus dem Strohhalmschießenden "plöp" ein räftiges Dartschießendes "fump" geworden.

    Jetzt ging es dem Griff an den Kragen. Der Alte wurde abgesägt und durch den Griff einer Strongarm ersetzt. Der wurde eingepasst und für das Gewicht mit Heißkleber gefüllt.
    Dann habe ich mit 2K Kleber den Griff mit der Far Shot verbunden und die Ritzen mit Milliput gefüllt. Ab jetzt gibts auch Bilder!

    IMG_20180313_115444712.jpg

    IMG_20180315_194418757.jpg
    Jetzt Habe ich begonnen, das Messingrohr zu verkleiden. Dafür habe ich das Rohr einer Gunsmoke benutzt. Ein wenig gekürzt und wieder kam 2K Kleber zum Einsatz und natürlich Milliput um das Messing im Rohr zu fixieren.

    IMG_20180313_161739000.jpg
    Nachdem alles gut getrocknet war, habe ich angefangen zu modellieren...

    IMG_20180327_175506513.jpg

    ...und nachdem das Milliput getrocknet war, ging es an die Farben. Erst gab es eine Schicht mit Haftgrund....Trocknen....dann eine Schicht Belton Rot.... Trocknen....dann eine Flip Flop Effektfarbe, ebenfalls von Belton. Der Schiebemechanismus wurde indes vergoldet...

    IMG_20180329_102344005.jpg


    Jetzt habe ich mich daran gemacht, die Verzierungen zu bemalen. Als alles trocken war, noch ne Schicht Klarlack drüber, Häkelborte und Satinband an den Griff. Fertig!

    IMG_20180329_124502700.jpg


    IMG_20180329_124526989.jpg


    IMG_20180329_124539832.jpg

    So ist er entstanden, der Strawberry Boom!

    An dieser Stelle möchte ich von ganzem Herzen Dagobert, Grushak und Nighthunter für ihre tatkräftige Unterstützung danken. Ohne euch hätte ich Modding- Newbe das nicht hinbekommen. DANKE!
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. März 2018
  38. heckenschütze

    heckenschütze Erfahrener Modder

    Es gibt ein wenig Neues zu vermelden. Nach einem Basteltreffen mit Humpel bin ich ein ganzes Stückchen weitergekommen. Der Schaft nimmt weiter Form an und Humpel hat mir einen neuen Ansatz für die Plungerstangen gebastelt, sodass das Plungervolumen nun bis zum letzten Kubikmillimeter genutzt wird. Schwer zu sagen, was das ausmachen wird. Ein Leistungswunder erwarte ich - wie gesagt- nicht aber so 15 Meter Reichweite fände ich für einen Dekoblaster trotzdem ganz nett.
    Der Doppellauf ist auch fast fertig.

    k-20180405_222104.jpg k-20180405_222241.jpg k-20180405_222348.jpg
     
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  39. cc-top

    cc-top Auf Blasted zuhause

    MuBW 9/010 Info:

    Ich hatte noch eine funktionierende, aber halbierte Strongarm hier, deren Front an eine Hammershot gewandert ist. Da habe ich bestimmt mehr als ein Jahr überlegt, was ich daraus bauen könnte. Auf der Suche nach Inspiration für den MuBW bin ich auf die M-37 Falcon gekommen. Die Revolvertrommel passte optisch in die untere Röhre, die Griffpartie der Strongarm sah ähnlich genug aus und einen passenden Stock findet man dann auch. Also erst einmal Teile zusammensuchen:

    [​IMG]

    Erst dachte ich, an die Strongarm muss eine Stockaufnahme, aber als mir die Rapidstrike Stütze auffiel, die bei meinem Minigunprojekt übrig geblieben ist, war es nur eine kleine Kerbe und die Verbindung war stabil genug um drauf aufzubauen.

    Dann habe ich mit ein paar Kleinteilen die Funktion samt Ausklappmechanismus wiederhergestellt.
    [​IMG][​IMG]

    Da der Schlitten wegen der Schulterstütze nicht weiter verwendet werden kann, kommt durch den Plungerrod eine M4 Gewindestange und auf beide Seiten ein Möbelknopf.

    Dann kamen Schicht für Schicht die Holzarbeiten zum verkleiden der Griffpartie. (leider keine Bilder)
    Ebenfalls ohne Bilder verlief die Montage des unteren Rohrs und der Trommelklappe. Genauso beim Fake Scope und den anderen Details für den Look.


    [​IMG][​IMG]
     
  40. cc-top

    cc-top Auf Blasted zuhause

    Zuletzt bearbeitet: 1. April 2018
  41. hoellenhamster

    hoellenhamster Super-Moderator

    Es ist ein Weilchen her, dass ihr von dem angekündigten Gewinnspiel gehört habt, aber ich hab mich endlich drum gekümmert. Nachdem ihr Spielverderber "Unfair! Unfair!" wegen der (belohnten) Rateaktion geschrien habt, werden jetzt einfach zwei Preise unter den Teilnehmern der Wichtelaktion (mich natürlich ausgeschlossen) verlost.

    1. Nerf N-Strike Elite XD CrossBolt
    2. Nerf N-Strike Elite MEGA BigShock


    Ich werde die Gewinner dann wie wir es schon von Cornelius gewohnt sind per random.org bestimmen (die Glücksfee sehe ich leider nicht mehr^^) und am 24. posten.

    Vielen Dank an Bankcroft für das Verlosen von coolem neuen Kram! =)

    Liebe Grüße
    León
     
  42. Gummidrops

    Gummidrops Benutzer

    Ok..... heute auf der Arbeit gewesen und meine Frau war kurz die Kinder zur kita und schule bringen. Als sie wieder nach Hause kam, war eine Benachrichtigungskarte der Post im Briefkasten. Kann am nächsten Werktag abgeholt werden.
    So jetzt zu dem Problem. Wir wollten heute nachmittag in Urlaub fahren und sind es auch.
    Ich war sehr sehr traurig, dass ich mein wichtelblaster erst nach Weihnachten sehen werde.
    Auto gepackt und eingestiegen und bin gerade losgefahren. (Schlecht gelaunt und mit einer Träne im Auge)

    Und dann hupt es plötzlich hinter mir. Mein Paketmann steigt aus seinem Fahrzeug und meint:
    Hey mein Freund. Warum hast du denn vorhin nicht aufgemacht. Hab ein Paket für dich.
    Alter bin ich froh, das ich immer zu allen Mitmenschen so nett bin.
    Zahlt sich aus. ;-)
    Meine frau hat proforma erstmal den Absender abgepullt.
    Jetzt kann Heiligabend kommen. ;-)
     
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  43. Lord of Xenos

    Lord of Xenos Super-Moderator

    ich hab auch was bekommen!
    IMG_1249.JPG IMG_1248.JPG

    Jaaa, das ist ein Handmixer und ja da ist eine Lampe, zwei Jolts und ein Laserpointer drin, ich verrate mal nicht von wem der ist, wir wollten ja ein Ratespiel machen!
    Auf jeden fall bin ich dem Erbauer total Dankbar, der Blaster ist echt Spüitze und läuft wie geschmiert!
     
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  44. hoellenhamster

    hoellenhamster Super-Moderator

    Hallo allerseits!

    Einer der Spätabgeber hat sich eine Verlängerung erbeten, um morgen früh Tageslichtbilder machen zu können. Ich versetze den allerspätesten Abgabtermin darum um 12 Stunden - morgen mittag lade ich dann auch gleich die Bilder hoch und erstelle die Abstimmung. Ich hoffe, die bessere Fotoqualität gleicht die Wartezeit für euch aus - falls nicht bitte ich aufrichtig um Entschuldigung!

    Liebe Grüße
    León
     
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  45. SirScorp

    SirScorp Administrator Mitarbeiter

    Also ich finde die Blaster mal wieder Schwer beeindruckend!

    Klar, es gibt ein paar Blaster die mehr Umbauen haben und mehr Fläche bieten als andere, aber das Gesamtniveau ist eindeutig deutlich gestiegen ^^

    Es zeigt sich mal wieder, dass Blaster die am Arm befestigt werden können gut abschneiden und ich glaube nicht dass sich jemand ärgern muss dass er nicht auf dem Treppchen landet.

    Nach dem ich bei den letzten MuBWs ja sehr Erfolgreich war, habe ich dieses mal nur durch Zufall teilnehmen können weil das Thema günstig fiel und habe mir Hauptsächlich den Olympischen Gedanken vor Auge gehalten. Ich Glaube jeder der es geschafft hat etwas einzureichen kann Stolz auf sich sein und wer sich nicht sicher ist, ob der Blaster nicht gut an kam oder nur beim abstimmen zugunsten eines anderen übergangen wurde, der sollte seinen Blaster nach der Abstimmung in 2 Wochen einfach nochmal in die Galerie stellen und wird denke ich sehr schnell an den Likes sehen, dass sich hier wirklich keiner verstecken muss!

    Ich freu mich jetzt einfach über die vielen Coolen Bilder und bin gespannt auf die Auflösung wer von wem ist^^
     
  46. SirScorp

    SirScorp Administrator Mitarbeiter

    Hey ^^

    Also diese Entscheidung finde ich wirklich sehr schade...

    Mir ist Bewußt, dass es aus meinem munde vlt. etwas Blöd klingt, weil ich bisher Immer erfolgreich war wenn ich bei einem MuBW teilgenommen habe, aber grade beim MuBW sollte gewinnen nicht alles sein ^^

    Die Konkurrenz ist Hart und der Geschmack von Runde zu Runde unterschiedlich.

    Aber mit jedem Teilnehmer der teilnimmt wird der Wettbewerb spannender!

    Und wenig Stimmen heißt für gewöhnlich auch nicht, dass ein Blaster schlecht ist. Es ist halt schwer bei 15 coolen Blastern nur 3 Stimmen zu verteilen. Und sobald sich Blaster absetzen beeinflusst dass das Wahlverhalten der User teilweise auch glaube ich.... Aber ich finde keiner der es geschafft hat einen Blaster ins Rennen zu schicken muss sich als Verlierer fühlen!

    Pack deinen Blaster mal noch in die Galerie und du wirst sehen, dass er doch einigen Leuten gefällt ^^
     
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  47. Moggih

    Moggih Auf Blasted zuhause

    Ich bin doch bloß der Kollateralschaden vom Fernsehgeschmack der ansonsten besten Lebensgefährtin von allen ;)