Beliebte Beiträge im Forum: Dartblaster

  1. MacMen

    MacMen Benutzer

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  3. Hi zusammen,

    ich wollte euch an dieser Stelle mal den Mod meiner Rapidstrike vorstellen. Ist noch lange nicht ganz fertig, aber einsatzbereit =O) Ich schwelge jetzt gerade seit ca.3 Wochen im Nerf Fieber und bin begeistert wie groß doch die Community auf der ganzen Welt ist. Es ist mein absolut erster umbau einer Nerf und ich bitte euch deshalb um etwas Nachsicht mit mir.

    Grundüberlegungen am Anfang:
    -Was machen was nicht jeder hat oder kaufen kann
    -Mehr Power!
    -höhere Schussfrequenz
    -Betriebsdauer soll annähernd eine Stunde sein
    -Die Schusshärte soll von 10-100% regelbar sein
    -Die Schussfrequenz soll zwei Modi bekommen Single Shot und Rapid Shot (unabhängig von der Schusshärte)
    -Anzeige der Schusshärte auf einem LCD
    -Anzahl Darts im Magazin auf einem LCD
    -WICHTIG! Volle Funktionalität von Access Door und Schulterstütze muss erhalten bleiben

    MOTOREN

    So war schnell klar das ich hier einen kleinen Microcontroller (Arduino Micro) nehmen werden. Dieser bekommt zahlreiche Aufgaben und steuert die ganze Nerf. Als erstes habe ich die Brushed DC Motoren getauscht. Diese machen bis zu 46.000 Umdrehungen und haben mit 365 g/cm auch ordentlich Drehmoment.

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    2.JPG

    FLYWHEELS

    Eigentlich wollte ich den Flywheel Cage auch gleich gegen einen vernünftigen tauschen, aber der von Dr. Snikkas (FWC – DSR Performance Parts) ist momentan nicht verfügbar. Wer einen über hat bitte bei mir melden!!! So habe ich „nur“ die Blauen Upgrade Flywheels von Blasterparts verbaut. Diese sind echt Gold im Vergleich zu den originalen.

    FAHRTENREGLER

    Für die Motoren benötigte ich dann noch einen passenden Fahrtenregler aus dem Modellbau, welchen ich mit einem PWM Signal komfortabel über den Arduino steuern kann. Das ist allerdings zur Zeit der Brushless Motoren und Regler nicht mehr so einfach. Es gibt nur noch sehr wenige die auch mit einer Eingangsspannung von bis zu 12V klarkommen. Der kann alles und liefert zusätzlich noch eine Versorgungsspannung von 5V 2A um meinen Arduino zu versorgen. Was top ist das man den 320 Amper Regler auch nur in Vorwärtsrichtung betreiben kann. Rückwärts kann man komplett deaktivieren.

    Der Regler muss nach Power EIN erst mal über den Microcontroller initialisiert werden, um ihm die Ruhestellung vom PWM Signal „anzulernen“. Finde mal die Sequenz für einen China Regler ohne jede Info oder Anleitung heraus! Meine Fresse…..

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    AKKU

    Motor und Regler wollen ja ordentlich versorgt werden. Somit kam nur ein 3S LiPo mit 1600mA/h in Frage, welcher zusammen mit einem LiPo Wächter und dem Fahrtenregler noch gerade so in das originale Batteriefach passt.

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    TECHNIK:

    Die Schusshärte kann stufenlos über einen Dreh- Poti eingestellt werden. Hierbei wird die Drehgeschwindigkeit der Flywheels geändert. Wird das Magazin entfernt und erneut eingesetzt wird der Dart- Zähler automatisch auf 18 Darts eingestellt. Ich kann das in der Firmware Variabel ändern wenn mal ein Trommelmagazin zum Einsatz kommt.

    Die Schussfrequenz wird über zwei Modi eingestellt. Im Rapid Shot Modus schießt die Nerf bei einem kurzen Trigger Impuls 3 Darts. Bleibt man drauf werden die 18 Darts in weit unter 2 Sekunden gelehrt. Der Single Shot Modus schießt bei einem Trigger Impuls einen einigen Dart. Die Steuerung erfolgt über Änderung der Motorspannung vom „Dartlademotor“.

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    So schaut er momentan NOCH aus. Noch, weil ich natürlich die Einpassung vom Display und ein paar andere Details noch ändern möchte. Zusätzlich kommt noch eine neue Lackierung zum Schluss. Hier bin ich mir aber noch nicht ganz schlüssig was es wird….

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    Vorschläge und Ideen werden gerne angenommen!

    Commando Rapidstrike Mod kurzer Blick auf die Funktion


    Erster Schusstest mit Arbeitskollegen


    Grüsse
    Chris
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Januar 2017
    Void, NIGHTHUNTER79, Dominik und 22 anderen gefällt das.
  4. medusa

    medusa Auf Blasted zuhause

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  6. Liebe NERFer,

    diesen Thread widme ich Jefe, der mir das wunderbare Spielzeug Centurion zu einem sehr fairen Preis überlassen hat. Jefe, das hier genau war die Idee, mit der ich schwanger ging, kurz bevor ihr alle nach Ulm verschwunden seid. Ihr wart dort, die Cent stand noch bei Dir, und ich saß hier auf glühenden Kohlen und dachte in Endlosschleife, "wird das funktionieren?"
    Ich wollte sowas schon lange einmal machen, und die Cent von Dir hat es mir ermöglicht. Danke Dir dafür zutiefst.

    Zum Thema: es geht darum, ob NERF-Darts mit Treibspiegel funktionieren. Die Antwort ist JA. Warum ich das gemacht habe? Schrieb kürzlich jemand anders hier im Forum: "weil ich es kann!" :D

    (Treibspiegel/Sabot: kurz für die Jüngeren... ein Treibspiegel, englisch Sabot, ist ein Trick mit dem man ein eigentlich zu kleines Geschoß aus einem eigentlich zu großen Lauf abschießen kann. Man macht das, weil ein großer Lauf zu einem großen Blaster (ich vermeide hier das böse W-Wort bei den Realvorbildern) gehört, der sehr viel mehr Energie als ein kleiner Blaster liefern kann. Das kleine Geschoß ist aber viel leichter und kann mit der größeren Energie viel schneller werden. Damit der kleine Dart in den großen Lauf paßt, braucht man einen Adapter. Das genau ist der Treibspiegel oder Sabot)

    Gut, jetzt aber los. Ich wollte also einen Elite-Dart aus der Centurion abschießen und dafür einen Mega-Sabot benutzen. Natürlich klappt das nur mit einem "Cup"-Sabot, der einfach nach hinten abfällt, denn in einem NERF-Blaster hat der Dart ja möglichst keinen Kontakt mit dem Lauf. Deswegen können Sabots, die nach Verlassen des Laufes in mehrere Teile zerfallen, nicht funktionieren.

    nerf_sabot1.jpg

    Das Bild zeigt den Dart (der heißt beim Vorbild übrigens auch so, hier ist deshalb jetzt nur der gekürzte Elite damit gemeint) und den Sabot im getrennten Zustand. Ich habe mit einem Megadart begonnen und die hinteren 6cm Schaumstoffrohr glatt abgeschnitten. Diese Länge ist nicht zufällig, sondern gerade ausreichend, damit das ganze Gebilde trotz des Dorns am AR noch in den Verschluß paßt. Das vordere Ende des Mega-Schaumstoffs ist mit einer dünnen Pappscheibe verschlossen, darauf befindet sich ein 1cm langes Rohr, das den Elite Dart aufnimmt.
    Die dünne Pappe stammt aus dem Inlay einer Megadart-Packung (wie Kenner sicher schon bemerkt haben) und ist sehr leicht. Geklebt habe ich das einfach mit UHU-Hart, was erstaunlich gut funktioniert hat. Die Pappteile sind stumpf geklebt, um möglichst viel Gewicht zu sparen. Der gesamte Sabot wiegt nur ungefähr 0.7 Gramm.
    Das kurze Pappröhrchen ist gerade so weit, daß der Elitedart darin gehalten wird, sich aber noch ohne Widerstand herausziehen läßt.

    nerf_sabot2.jpg

    Hier ist zu sehen, daß die Dart-Sabot Kombination deutlich leichter ist als ein vollkalibriger Dart. Deswegen wird sie natürlich beim Abschuß auch auf eine höhere Geschwindigkeit beschleunigt. Der kleinere Elite hat nach Verlassen des Laufes einen viel kleineren Luftwiderstand als der dicke Mega, der nach hinten abgezogen wird und schnell an Geschwindigkeit verliert -- so jedenfalls hatte ich mir das wie beim Vorbild vorgestellt.
    (OT: ich will nix wegen der Waage hören. Ja, die ist aus einem Kiffershop. Nein, ich habe keine illegalen Substanzen damit gekauft oder später auch nur damit gewogen! /OT)

    nerf_sabot3.jpg

    Der Grund, warum der Elite-Dart gekürzt ist, ist hier zu sehen. Damit die Lademechanik des Blasters funktioniert, muß die Sabot-Kombination genauso lang wie ein originaler Megadart sein. Wegen des blöden Dorns im Verschluß bleibt da aber nicht viel Platz, also wurde ein vorhandener Elite mit Bißspur am Ende auf 2.5cm gekappt.
    (Die Idee, den überhaupt zu kappen gab mir die Diskussion vor ein paar Tagen hier im Chat -- weiß nicht mehr, war es Moggih oder Mazna, der von sehr stabil fliegenden gekürzten Streamlinern berichtet hat.)

    nerf_sabot4.jpg

    Und da ist das Gebilde im Magazin zu sehen, durch die geöffnete Jamdoor. Ich hab die ersten Versuche ohne Magazin direkt in den Verschluß geladen, weil ich mir nicht sicher war, daß so eine fragile Kombination im Magazin nicht auseinanderfällt oder zerdrückt wird. Das ging aber erstaunlich gut - jedenfalls dieser eine. Der einzige, den ich im Moment habe. ;)
    Schaun wir mal, wie das mit mehreren wird.

    nerf_sabot5.jpg

    Ein Blick vom Flur in unser Wohnzimmer nach einem Testschuß. Der Sabot löst sich wirklich ab und beginnt schnell zu trudeln und nach ca. 3 Metern zu Boden zu fallen.
    Der kurze Dart liegt hinten am Vorhang, leider sehr schlecht zu sehen. Auf diese Strecke, etwa 8 Meter, hat er im horizontalen Schuß kaum merklich an Höhe verloren. Die Geschwindigkeit habe ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht gemessen.
    Das Foto entstand nach dem Test von meiner Schußposition aus. Geschossen habe ich übrigens mit dem 25mm-Alurohr als Laufverlängerung, ich könnte mit vorstellen, daß das mit einer Stock Cent nicht so gut klappt, weil der aufgesteckte Stock Lauf zu weit ist und der Sabot sich deshalb schon im Lauf abzulösen beginnt.

    Das oben habe ich schon gestern abend geschrieben, es war aber schon zu spät, es zu posten. Heute habe ich die Kombination in den Eimer am Audacity-Chrono geschossen. Leider sind 2m wohl zu kurz, und der Sabot hing noch am Dart und hat beim Aufschlag Schaden genommen (der Kleber trocknet gerade). Immerhin konnte ich eine Flugzeit von 75ms messen, das entspricht rund 27m/s Dartgeschwindigkeit. Wohlgemerkt, aus dem Stock Centurion Plunger. *Breites Grinsen*
    Mehr Messungen werde ich noch nachtragen, aber trotz aller Unsicherheit einer einzigen Messung ist das natürlich schon mal eine ordentliche Hausnummer.

    Gruß, ~Diane.


    Sooo... ein paar Messungen später.
    (1) ich hab den Sabot noch zweimal kaputtgeschossen, deswegen hat es gedauert. Am Ende war ich (mit dem Bücherregal im Rücken) 3.80m vom Eimer entfernt, das klappt gerade so um den Sabot abfallen zu lassen. Mehr wär' wirklich nicht gegangen.
    (2) Es ist sehr wesentlich, daß der kleine Dart sich wirklich leicht aus dem Pappröhrchen lösen kann. Ideal ist, daß er gerade so eben nicht rausfällt, wenn man die Kombi ruhig überkopf hält, bei leichtem Schütteln sollte er aber schon abfallen.
    (3) so ein Sabot mit Papphalter wird nicht gerade ewig halten...

    Messungen: 5x auf 3.80m geschossen, mit der obigen Messung zusammen ein Mittelwert von 26,6 m/s. Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert. :D
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. März 2016
  7. flatten_the_skyline

    flatten_the_skyline Super-Moderator

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  9. Hey!

    Ich sitze an meinem shop um mein neuestes endlich zu lsiten, und mir fehlt der Name.

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    Aktuell läuft sie irgendwie noch als concept, hat aber tatsächlich kein einziges Bauteil mehr mit @DevilZcall concept gemein - nur halt die komplette Idee, Funktionsweise, vermutlich 90% der Form...

    Das Kind brauch nen neuen Namen. ich denk schon länger drauf rum, aktuell bin ich irgendwie bei Project 226, evtl. sehen einige Zeitgenossen warum die "226" drin vorkommt.

    Wer sie nicht kennt: Es ist ein halautomatischer Semi Flywheel blaster, befeuert mit LiPo und Cabanossi Milano Wheels von FetteWorst, FTW sind 100% kompatibel. Leistungstechnisch kommt man bis knapp dreistellig denk ich je nach Konfiguration, also für LARP geeignet. Besonderer Hingucker ist dass der Schlitten beim Schuss nach hinten geht. Im Magazin sitzt mein modifiziertes Equalizer Magazin von @DevilZcall mit 7 Schuss, ist aber Talon kompatibel.

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    Diese Version (etwas früheres Design) hat von @Moggih gelaserte Sperrholzgriffschalen mit einfachem Wash.

    Preislich liegen Druckteile mit eingepressten heat inserts, Schrauben und einem fertigen Magazin bei 100€. Wheels in pink (von außen nicht sichtbar) von @FetteWorst kosten 15,20€. Motoren hätte ich die F2S für 8€ das set, passt aber auch sonst alles.

    für die Griffschalen von Moggih würde ich noch 10€ drauflegen mit wash drauf.

    jetzt auch mit ungelistetem Video für @Fallout_Boy


    Ich werd wohl mal nen Render mit Farbschemata machen. Das silk Filament von oben ist leider nicht stabil genug für Serienlieferung.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Mai 2021
    Balthazar2026, Blastaman, Joshi und 14 anderen gefällt das.
  10. flatten_the_skyline

    flatten_the_skyline Super-Moderator

    upload_2021-9-2_15-16-0.png
    Ich hab mal wieder eine recht vollständige Überarbeitung hinter mir. Vermutlich fallen die optischen Details am Blaster selbst im wesentlichen mir auf, aber sie ist jetzt von der Plastikfeder runter auf 2 40mm lange aus Metall die für nen Trigger an nem Flywheeler halbwegs beefig sind. Damit repetiert sie vollkommen zuverlässig und man hat sehr gute Kontrolle über die double action. Schlittensicherung und Montagehebel haben jetzt auch nen guten Druckpunkt zwischen zu fest und zu locker, und sie nimmt Worker aller generationen, Thunderstruck, Scorps kurze Chinaforce und gekürzte Elite (für Lost ideas cons wichtig).

    Kurzer Chrony test sagt dass ein Schnellschuss (einfach durchdrücken) so 50fps bringt, lässt man die Motoren ne Sekunde anlaufen sinds 70-90. (F2S Motoren, 2S Lipo, Cabanossi wheels). das ist für LARP mit 100fps limit optimal, mit 3S oder so geht sicher noch mehr.

    EDIT: mein aktuelles setup präferiert klar metrische darts. Also mehr power, oder ich könnte den Crush verringern.
    Mit abgeschnittenen Eliten komm ich regelmäßig in die 90er.

    upload_2021-9-2_15-30-57.png
    Optional ist jetzt noch ein Taclighthalter mit FIDlock L. Der ist so designed dass er nur für die C226 passt und mit der Form abschließt. Das abgebildete Holster ist von @FetteWorst , genau wie die Wheels (die ich allerdings auch anbiete).
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. September 2021
    David Kö, TK99699, Mazna und 12 anderen gefällt das.
  11. smells like foam

    smells like foam Blasted Kenner

    upload_2021-1-16_16-25-49.png
    Tadaa:huar:

    Der nächste Blaster aus der smells like foam Chaos-Konstrunktions-Werkstatt. Das Ding ist kein Remix sondern zu 100% mein eigenes Design. Es ist nicht ganz so hübsch wie die Bullwark, die sabr, oder der andere p90 style Blaster, von dem ich gerade den Namen vergessen habe, aber es hat dafür einen anderen Vorteil. Der Blaster ist nicht auf 15 Dart Talon mags eingeschränkt, sondern benutzt ein selbst entwickeltes Mag (hier im Bild nicht zu sehen) das in jeder erdenklichen Länge benutzt/gedruckt werden kann. Der Vorteil von dem Mag ist, dass deutlich mehr Darts reinpassen als in die standard Talons/Katanas. Wer will kann gerne einmal raten, was die theoretische maximale Menge an Darts ist, die in den Blaster passen (es sind short Darts).
     
    Kamikatze, FetteWorst, Void und 12 anderen gefällt das.
  12. Alpha Asample

    Alpha Asample Auf Blasted zuhause

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  14. Moin, nachdem mir @DevilZcall ja sein MasadaKit quasi "aufgeschwatzt" hat (kleiner Witz, das stand schon sehr lange auf meiner Liste) und mir der @Reverend Thomas vor kurzem ein anderes Puzzleteil verkauft hat hab ich nun alles zusammen um ne Menge Blödsinn machen zu können :) Zuerst mal nur die Teile grob zusammengelegt, da sind noch diverse Anpassungen notwendig aber der Weg ist schonmal klar.
    20200924_230037.jpg

    Es handelt sich hier um einen Devilz Masada/ Worker KrissVector Hybrid. Intern ist ein blauer Worker Canted Cage mit blauen Worker Wheels und Blasterpartsmotoren geplant, außerdem ein flatten antijamblock. Zeitgleich wird das hier mein erster Umbau der für LiPo ausgelegt sein soll. das heißt komplette Neuverkabelung...sollte mir zwischenzeitlich noch ein Selectfirekit zulaufen werde ich versuchen das mit zu verbauen(das ist aber erstmal optional) weitere Schritte folgen
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. September 2020
  15. medusa

    medusa Auf Blasted zuhause

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  17. Hallo liebe NERFende Gemeinde,

    so, ich hab inzwischen weit über 1000 Schüsse in den Eimer an meinem Audacity-Chrono geballert, und die Darts sind so langsam zu krumpeligen Kohlstrunken degeneriert, denen auch ein Föhn nicht mehr helfen kann. Ich muß erstmal neue Darts bestellen, wollte euch aber nicht mehr so lange auf die Ergebnisse warten lassen. Die noch fehlenden Messungen mit dem 14er Rohr werde ich später einfach noch nachtragen.
    Und natürlich ist dieser Thread die Fortsetzung der Messungen in https://blasted.de/t5728/ und https://blasted.de/t5731/.

    Ich hab für jeden Punkt in den Diagrammen zwischen 64 und 87 Darts geschossen und wieder wie vorher die Einzelmessungen statistisch ausgewertet. Insgesamt kamen drei Rohre aus gezogenem Duraluminium zum Einsatz, mit den Durchmessern 17mm (entspricht Stock), 16mm und 14mm. Die Rohre waren von der Herstellung sehr glatt im Inneren, und wurden nach dem Schneiden peinlichst gründlich entgratet. Größte Länge eines Einzelrohres als Lauf in meiner ansonsten noch ungemoddeten Rampage war 50cm.

    Hier erstmal die drei Diagramme nach Rohrdurchmesser sortiert:

    17mm.png
    16mm.png
    14mm.png

    Da sehen wir erstmal keine Überraschung, wie erwartet fällt die Dartgeschwindigkeit ab, je länger der Lauf ist. Man kann ganz gut sehen, daß das bei allen Rohren nach einer gewissen Länge recht deutlich einsetzt, auch wenn die Skalierung der Y-Achse der Diagramme den Effekt etwas übertreibt. Wie schon gesagt, fehlen im 3. Diagramm noch Messungen.

    Die für mich aber wirklich überraschende Entdeckung war, daß es keine einzelne "beste" Lauflänge oder einen "besten" Laufdurchmesser gibt, sondern daß offenbar das Verhältnis von Lauflänge zu Laufinnendurchmesser die entscheidende Rolle spielt:

    L_D.png

    Hier sieht man ganz gut, daß ein L/D von 25 noch so gut wie nix kostet, daß man bei Vorliebe für einen langen Sniper-Lauf aber auch noch bis 30 gehen kann, dann verliert man ungefähr 5%. Ich halte das noch vertretbar, weil man rein geometrisch wahrscheinlich ja noch Genaugikeit gewinnt.
    Bleibt man bei Stock Durchmesser von 17mm innen, dann ist bei L/D von 25 der Lauf übrigens 42,5cm lang, fast genau das Doppelte der Stocklänge. :aargh:

    Meine Erfahrung mit engeren Rohren ist übrigens, daß die mit abnehmendem Durchmesser immer empfindlicher gegen krumme oder weiche Darts werden. Das ist der Grund, warum ich mit den Messungen mit dem 14er Rohr nicht fertig geworden bin.

    Updates trage ich hier nach, wenn die neuen Darts da sind, ich denke aber, es wird keine großen Veränderungen mehr geben.

    Gruß, ~Diane.


    Nachtrag (2. März 2016):
    Ich hab vergleichbare Messungen für die Centurion mit einem 25mm i.D. Rohr als Lauf gemacht.

    cent_barrel.jpg

    Man sieht ganz schön, daß das hier auch klappt mit dem verlängerten Lauf... ob ein L/D wie oben gilt, kann ich hier nicht sagen, weil ich nur den einen Durchmesser zur Verfügung hatte.
    Für jeden Meßpunkt habe ich 24 Einzelmessungen mit je einem Megadart statistisch gemittelt.
    Wichtig: Bei der Cent sind 10cm Laufstummel schon im Hauptteil des Blasters vorhanden, die sind mit eingerechnet.

    ~D.
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. März 2016
  18. DrSnikkas

    DrSnikkas Blasted Kenner

    Zu den Worker Flywheels kann ich keine Aussage machen...
    Sehen an sich aber ziemlich solide aus. Nur die krasse Verzahnung finde ich komisch... hat die hier im Forum schon Jemand getestet?
    Das die Worker Flywheels ähnliches leisten wie mein FWC wage ich zu bezweifeln.

    Kurze Info für unsere Spaarfüchse... eine 3D gedruckte variante meines FWC ist in Arbeit den könnte ich ca. zum halben Preis des normalen FWC anbieten.
    Ich werde dort die selben Flywheels wie im Metallcage verwenden! Also CNC gedrehte teile ^^ nur das Gehäuse wird gedruckt.

    Grüße DrS
     
  19. SirScorp

    SirScorp Administrator Mitarbeiter

    X-Shot sind keine Kopien.... die produzieren bessere Blaster als Nerf....
     
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  21. SuperCELL SC-20



    Inpiriert durch die Metal Storm:
    Spoiler: 




    Die Idee zu dem Mod habe ich schon einige Jahre, aber wie alle meine Ideen einfach nicht das erforderliche Werkzeug oder die Zeit. Ich hatte keine Kurzarbeit im gegensatz zu den Meisten, sondern habe jeden Tag +8 Stunden "gearbeitet". Es war Brutal anstrengend, die letzten 2 Wochen vor der Abgabe habe ich nichts mehr gezockt sondern nur noch konstruiert und gedruckt und an den letzten 2 Tagen alles zusammengebaut.

    04.JPG
    Länge x Breite x Höhe || 320x320x320mm

    BG_SC-20.jpg
    Die Konstruktion war extrem herrausfordernd. Es durfte kein einziger Fehler passieren sobald ich den ersten Korpus gedruckt hatte, der schon alleine ca. 980 Gramm wiegt und 24 Stunden druckt.
    Ich hab locker ein halbes Kilo Prototypen gedruckt die alle im Müll gelandet sind. Bitter wenn wegen einer zehntel Abweichung in einem Teil 6 Stunden Druck im Müll verschwinden und dann 6 stunden gewartet werden muss um noch eine zehntel anpassung zu machen. Aber die Arbeit war es wert, wenn man dann einen 36 Stunden Druck startet und alle Teile für 4 Baugruppen bekommt und alles einfach stimmt.

    Ich bin leider nur zu 90% fertig geworden, aber das hat zum Glück nicht gestört und keiner bemängelt / bemerkt. Ich habe den Wettbewerb als Deadline und Motivator genutzt um schnell und effizient fertig zu werden und das hat sehr gut funktioniert. Danke fürs Veranstalten!

    Der Abgabe Termin war etwas ungeschickt gewählt. Die folgende Woche hatte ein Verlängertes Wochenende und die Abstimmungszeit von 8-9 Tagen war auch seltsam lange. Eine Auflösung am Samstag Abend oder Sonntag wäre besser gewesen.

    Die Deadline für das Tragesystem wird der nächste Nerfbattle von @Fallout_Boy


    BUDGET:
    In dem Projekt stecken schon 397,32€. Ich brauche bestimmt nochmal 100~200€ für das Tragegestell und ich plane sogar 2 verschiedene Varianten. Wegen der Modularen Bauweise kann ich die Zellen schnell und einfach tauschen.


    So ein gewalt Projekt hab ich natürlich nicht ganz ohne Hilfe geschafft:

    Vielen Dank an @Fallout_Boy der mich genervt hat, dass ich mitmachen soll. Zur Strafe hat er mir bei der Beschaffung der Swarmfires geholfen und bei ein paar Brainstorming Sessions Ideen besprochen, wenn ich ein Desingproblem hatte.

    Auch einen großen Dank an den 3D Druck Gott, ███████. Ohne seine Beratung hätte ich meine Drucker niemals rechtzeitig optimal einstellen können was mir eine Menge Zeit und noch viel mehr Fillament gespart hat. 3D Drucken ist so brutal kompliziert, wenn man es richtig machen will. Es gibt so viele Faktoren und Einstellungen die alle miteinander korrelieren oder eben nicht.


    2 DO LIST:
    SuperCell:
    -Carrier verbessern
    -Klemmbrett
    -Clipsystem einbauen
    -lackieren? (Lack ist ausverkauft, danke Corona)
    -███████​
    Tragesystem:
    -Ansteuerung entwickeln
    -Tragesystem BFG
    -Tragesystem ███​

    Falls ihr Fragen habt könnt ihr sie hier stellen, Aber ein paar Details behalte ich für mich ;^)
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17. Juni 2020
    medusa, Frostdrache, Bo0m4n und 9 anderen gefällt das.
  22. NIGHTHUNTER79

    NIGHTHUNTER79 Auf Blasted zuhause

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  24. Da mich schon einige drauf angesprochen haben wie das mit dem Schlittenmod an der Meteor genau gemacht wird und es hier noch kein Thema dazu gab, kommt nun ein klitzekleines Tutorial...

    Eigentlich muss man dazu nicht viel sagen, die Bilder zeigen alles, was man wissen muss.

    Zunächst benötigen wir zwei Zugfedern. Diese sollten nicht zu kräftig sein, aber auch nicht zu lasch. Meine hatten beide eine Länge von ~45mm, eine habe ich dann auf ~25mm gekürzt.

    IMG_20200613_103417462_HDR.jpg

    Die kurze Feder kommt hier rein:

    IMG_20200613_103945705_HDR.jpg

    Die lange Feder kommt hier rein:

    IMG_20200613_103952493_HDR.jpg

    Und dann wird alles wieder reingesetzt, was rein muss und es sieht so aus:

    IMG_20200613_104002050_HDR.jpg

    Damit die Federn besser an Ort und Stelle bleiben und beim Zusammenbau nicht zwischen den Shellhälften klemmen, habe ich die Plastikstege um die Schraubenlöcher, an denen die Federn befestigt werden etwas entfernt (ein kleines Dreieck reicht), damit die Enden etwas tiefer sitzen. Die vordere Feder habe ich von unten zusätzlich mit der Schraube aus dem ausgebauten Priming Lock am rechten Teil des Schlittens fixiert. Ist nicht unbedingt nötig, aber wenn man die Schraube schonmal da hat und der Hersteller da schon in weiser Voraussicht ein Schraubenloch angebracht har, dann machen wir das doch einfach...

    Danach alles wieder zusammenbauen und fertig :)

    IMG_20200612_213746878_HDR.jpg
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Juni 2020
  25. medusa

    medusa Auf Blasted zuhause

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  27. So, liebe NERF-Gemeinde,

    das hatte ich euch das ja schon angedroht. *VORSICHT VIEL TEXT*

    Ich wollte ein paar Gedanken loswerden, was die Physik in einem federgetriebenen Blaster angeht. Ich habe dazu besonders in englischsprachigen Foren Threads gelesen, die in wüsten Flaming-Schlachten endeten, weil kein Beteiligter von seiner (ungetesteten!) Lieblingsidee lassen wollte. So etwas muß nicht sein. Im Zweifelsfall einfach Mod basteln, messen, Ergebnis mit der ungemoddeten Referenz vergleichen. Streit zuende.
    Deshalb habe ich auch den Audacity-Chrono als Einführung meinerseits hier benutzt, weil der so einfach ist, daß ihn jeder selbst aufbauen und nachmessen kann. Genau das ist nämlich die Bedeutung des Begriffes "Experiment": jeder kann das überall auf der Welt nachbauen, durchführen und bekommt dasselbe Resultat.
    Für die Jüngeren hier im Forum werde ich ein paar Begriffe etwas ausführlicher erklären. Die strunzblödlangweilige Schulphysik ist leider keine Hilfe bei den wirklich interessanten Sachen. Die Älteren schlafen an den Stellen hoffentlich nicht ein. ;)

    Gut, nach dieser länglichen Vorrede legen wir mal los... grundsätzlich sind wir uns ja darüber im klaren, daß im Blaster Druckluft mit Hilfe einer gespannten Feder und eines Kolbens erzeugt wird. Diese Druckluft treibt dann den Dart irgendwie an.
    Zu ersterem gibt es hier im Forum ja schon eine ganz hervorragende Einführung von SirScorp (Link: https://blasted.de/t5421/ ) der ich auch gar nichts hinzufügen möchte.
    Ich werde mich hier auf das beschränken, was passiert, während der Dart im Blaster schon unterwegs ist.

    In den Flaming-Schlachten in den oben zitierten Foren habe ich ein paar wichtige physikalische Grundbegriffe vermißt, nämlich:

    ** Luft hat eine Masse. Damit unterliegt sie dem Gesetz der Massenträgheit (d.h., einmal in Bewegung, will sie sich in dieser Richtung genau so weiterbewegen, wenn keine Reibung mit etwas anderem sie daran hindert). Wenn das nicht so wäre, könnten wir keine Kerze auspusten, und insbesondere die Lockwood-Engine (Link: https://en.wikipedia.org/wiki/Valveless_pulse_jet ) würde nicht funktionieren.

    ** Es gilt der Energieerhaltungssatz. Darüber macht sich kaum jemand Gedanken, obwohl die Energie in einem Blaster zweimal umgewandelt wird: von mechanischer Federspannung in die Druckenergie komprimierter Luft im Zylinder, und die wird dann in Bewegungs-Energie des Darts umgewandelt.
    Da kann man an dieser Stelle auch gleich mal den Wirkungsgrad ausrechnen: die Stock-Feder in meiner Rampage übt bei einem Spannweg von 70mm eine Kraft von 25N aus (mahnender Zeigefinger: die Einheit für Kraft ist Newton und nicht Kilogramm!). Das entspricht einer gespeicherten Energie von fast einem Joule.
    Am anderen Ende des Blasters (hier also meiner Rampage) kommt ein Dart raus, der ein Gramm Masse und eine Geschwindigkeit von 20m/s hat. Die kinetische Energie ist in diesem Fall 0.2J. Das heißt, rund 20% der reingesteckten Energie kommen tatsächlich mit dem Dart raus. Für ein Spielzeug aus Plastik (!) ist das ein beachtlicher Wirkungsgrad. Meinen Respekt den Hasbro-Ingenieuren.

    ** Aus dem Energieerhaltungssatz läßt sich direkt das Strömungsgesetz von Bernoulli ableiten. Wer gräßliche Formeln mag, findet die auf Wikipedia; ich will's hier mal etwas anschaulicher deutlich machen.
    (Bernoulli an): Grundidee ist, was vorne in ein Rohr reingeht, muß hinten auch wieder rauskommen. Also, wenn das Rohr unterwegs enger wird, müssen die vorne schneller machen, sonst gibt's Stau. Und umgekehrt. Das Gesetz von Bernoulli sagt im Prinzip genau das. Wenn in einer Strömung die Geschwindigkeit zunimmt, sinkt der statische Druck. (Statischen Druck kann man sich anschaulich als quer zur Strömung vorstellen.) Das ist auch genau der Grund, warum Flugzeuge fliegen können: Tragflächen sind nach oben gewölbt. Die Luft, die darüber strömt, hat also weniger Platz und muß schneller werden, um vorbeizukommen. Dadurch sinkt der statische Druck. Über den Tragflächen ist also ein Unterdruck, der das Flugzeug nach oben "saugt". (Bernoulli aus)

    ** Das mit dem Druckabfall kann man richtig weit treiben in einer Strahlpumpe. (Strahlpumpe an) Durch eine sehr enge Düse strömt Luft (oder auch Wasser) so schnell aus, daß der statische Druck unter den Druck der Umgebung sinkt. Was immer neben dem Strahl ist, wird jetzt von diesem angesaugt und mitgerissen. Tritt der Strahl jetzt wieder in einen Fangtrichter ein (nennt man Diffusor), nimmt er mit, was er angesaugt hat. Wenn der Bereich, in dem der Strahl frei fliegt, geschlossen ist, nennt man das eine Mischkammer, und die wird durch den Strahl langsam ausgepumpt. (Strahlpumpe aus)

    So, jetzt sind wir also da, wo ich mit euch hinwollte. :D Ich glaube zwar nicht, daß der Luftstrom im Blaster den Dart ansaugt, aber es würde erklären, warum die Verbindung von Lauf und Verschluß nicht abgedichtet ist. Wenn die Luft aus dem Zylinder schnell genug durch den Verschluß strömt, so daß der statische Druck bis auf den Druck der Erdatmosphäre fällt, dann ist es egal, ob die Verbindung dicht ist. Das ist genau wie in der Mischkammer der Strahlpumpe, nur daß bei uns im Blaster nichts angesaugt wird. Der Strahl verschwindet einfach im Diffusor und setzt seinen Weg fort. In unserem Fall wäre der Lauf also ein Diffusor.
    Das hab ich gemeint, als ich an anderer Stelle mal geschrieben habe, daß der Blaster mehr mit einer Strahlpumpe gemeinsam hat als mit einem Blasrohr. Der Dart "schwimmt" im Luftstrom im Lauf/Diffusor, oder wird anders gesagt durch ihn "hindurchgespült".

    Nun hab ich im vorigen Thread (Link: https://blasted.de/t5728/#post102834 ) ja schon Messungen gemacht, die den Schluß nahelegen, daß der Dart seine ganze kinetische (Bewegungs-) Energie schon im Verschluß bekommt. An dem Punkt sind wir dann doch wieder ein bißchen beim Blasrohr.
    Allerdings sind Darts ja nicht alle gleich. Vielleicht ist einer schon ein bißchen weich, der nächste hat eine ausgefranste Hinterkante, der Dritte sitzt mit einem gestauchten "Bauch" besonders fest... Wenn er dann endlich wie ein Korken aus der Flasche geflogen ist, befindet er sich im Lauf in einem gleichförmigen Luftstrom. Ist er etwas langsamer als die Luft, nimmt die ihn mit und er wird schneller. Ist er zu schnell, bremst ihn die langsamere Luft etwas. Genau einen solchen Effekt zeigt der Vergleich der Messungen des Blasters mit und ohne Lauf: Mit dem Lauf gibt es weniger Abweichungen in der Fluggeschwindigkeit der Darts.

    So, eins fehlt noch, und das ist der Effekt der Laufaufsätze, die es für einige NERF Blaster gibt. Meistens haben die ja wohl einen größeren Durchmesser als der Laufansatz beim Blaster. Ok, also strömt Luft durch ein Rohr, und der Durchmesser wird plötzlich größer. Na wer weiß es, was passiert?. :D Klar, wie oben beim Bernoulli wird die Luft langsamer. Und da der Dart noch in ihr schwimmt, wird er auch langsamer.
    Jetzt könnte man sich fragen, ob das nicht dasselbe ist, als ob der Dart in freier Luft fliegt. Denn die strömt ja schließlich gar nicht (jedenfalls nicht, wenn es windstill ist) und bremst den Dart doch viel stärker, oder?
    Antwort: das mit dem Bremsen stimmt schon. Aber im Freien kann die Luft noch etwas ganz anderes tun, nämlich einfach zur Seite ausweichen. Das ist in einem Rohr nicht so einfach, weil eben die Rohrwand da ist.

    Ich hatte übrigens eine Idee, wie man das "Schwimmen" des Darts im Lauf messen kann. Wenn das wirklich stimmt, muß der Dart auch dem Luftstrom durch einen mit Absicht krummgebogenen Lauf folgen. Der muß nicht sehr krumm sein, nur soviel, daß der Dart auf geradem Weg nicht mehr durchpaßt (das sind so 2mm auf die Stock-Lauflänge). Werd ich mal versuchen...

    So das soll's erstmal sein. Mir rauchen die Finger vom Tippen, und denen, die noch wach sind, wahrscheinlich die Köpfe vom Lesen. :D

    Mit Gruß, ~Diane.
     
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  28. smells like foam

    smells like foam Blasted Kenner

    Ich habe festgestellt, dass das Problem nicht unbedingt der Drehpunkt, sondern eine Schwachstelle im Trigger war. Ist jetzt aber behoben jay.
    Anyway hier ist der dritte Prototyp, den ich gerade stressteste. Bisher hat sich nur, auch nach mehrfachen dryfiren u.ä., nur das Plungerpadding gelöst. Tja, hätte ich das nur mal geklebt. Ich bin mal gespannt, was der Blaster noch so alles aushält, bis was kaputt geht. Bisher glaube ich, dass mir das dryfiren mehr weh getan hat, als der guten SLN-1.
    Ach ja, in den Darthalter passen 10 Darts, take that Hasbro xD[​IMG]

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    Hier nochmal mit Referenz Banane.
    Der Blaster wiegt im übrigen 260 Gramm.[​IMG]

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    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 9. Februar 2021
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  29. Jefe 2.0

    Jefe 2.0 Auf Blasted zuhause

    Hier mal ein paar Bilder vom heutigen Schusstest mit der 226.
    Geschossen wurde auf 7 Meter mit unterschiedlichen Worker Darts und den Fetteworst Darts
    Geschossen wurden jeweils 7 Darts (weil die DevilZ Magazine 7 Stück fassen), freihändig sitzend (wegen der Höhe des Ziels).
    Die "geringe Menge" täuscht etwas da viele Darts auch noch die Verkleidung getroffen haben. Tatsächlich würde ich sagen das 50 bis 60% das Ziel getroffen haben.
    Videos gibt's morgen auf meiner FB Seite dazu.
    20210909_121508.jpg 20210909_121738.jpg 20210909_123146.jpg
     
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  30. SirScorp

    SirScorp Administrator Mitarbeiter

    C226 Skyline

    Find ich besser.
     
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  31. smells like foam

    smells like foam Blasted Kenner

    Vor einem halben Jahr hatte ich mal ein kit für die Hailfire gedruckt, da diese meiner Meinung nach nicht wirklich die Anerkennung bekommt, die sie verdient. Dann habe ich das Projekt für ein halbes Jahr ignoriert und vor 2 Wochen schließen Mk1.1 des kittes gedruckt. Es hat noch ein paar kleine Fehler, aber die hoffe ich mit MK1.2 alle eliminieren zu können. Der große Vorteil des Kits ist es, das man den Blaster tatsächlich in einer brauchbaren Position halten kann und circa 45cm Picatinny rail zur Verfügung hat.
    Die orange Version ist MK.1.0 die gelb weiße MK.1.1 [​IMG][​IMG]

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  32. smells like foam

    smells like foam Blasted Kenner

    Und der erste Prototyp ist fertig. Die sln-32_2 (vielleicht kommt noch ein Spitzname). Der Blaster verfügt über eine 32mm×1,5mm. Alu Plungertube, K25 und zwei Läufe. Entweder kann man zwei short, oder normale Darts laden, oder vier short Darts. Mit zwei short Darts ist der Blaster ziemlich genau und hat eine ganz gute Reichweite. Mit vier short Darts bekommt man einen klasse shotgun Effekt. Die Effektive Reichweite (gerade gehalten), sollte hier bei 8-10m liegen (je nach Darts). Das Problem, dass ich im Moment noch habe ist, dass die Läufe eigentlich zu kurz sind, um die volle Leistung aus dem Blaster zu holen, aber das ist ja nichts, was man nicht ändern kann. Ich bin gerade noch dabei, eine ein wenig größere Version zu bauen, die dann eine 38mm×1,5mm pt benutzt und über drei Läufe verfügt. Ich bin auch noch am überlegen, die Läufe alternativ als inline clips anzulegen. Desweiteren hätte ich hier noch so ein 50mm Alurohr rumliegen und bin am überlegen eine noch größere Version für das zu bauen...

    [​IMG]

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    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 27. Januar 2021
  33. David Kö

    David Kö Auf Blasted zuhause

    Disruptor das ist dieser Blaster hier oder:

    IMG_20200907_182946.jpg

    Was ist Das?

    eine Bullpup Disruptor..

    Warum zum Geier macht man so was?

    Das hab ich mich in Ulm, nach dem Zusammenbauen auch gefragt..
     
  34. Die originale Mechanik bedarf keiner Bearbeitung und kann mit der Aufhängung in einem bestimmten Bereich frei postitioniert werden.

    IMG_3142.JPG IMG_3140.JPG
    Eines der größten Probleme war die Aufhängung der Mechanik im Gehäuse.

    4 Schraubpunkte auf verschiedenen Z-Höhen, X-Abständen und Y-Positionen zur Mitte der Mechanik auszurichten, das alles dann freischweben im Gehäuse zu zentrieren und das Zentrum vom tatsächlichen Lauf in der Trommel mit der Frontabdeckung abzugleichen und irgendwie festmachen.

    Viel Spaß!


    Ich habe mehrere Anläufe und sehr viele Versuche gebraucht bis ich mich für ein Schienensystem mit frei einstellbaren Trägern entschieden habe. Die Gewindestangen verhindern ein Verkanten der Träger
    Theoretisch könnte ich den Träger jetzt abmessen und dann komplett drucken.

    Das Desing muss noch ein bisschen optimiert werden
    Was noch fehlt, ist ein Endstop für die Mechanik.

    schiene.jpg IMG_2955.JPG
    Eine durchgehende Schiene an der Oberseite der Zelle
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17. Juni 2020
    Dominik, Balthazar2026, Dagobert und 7 anderen gefällt das.
  35. medusa

    medusa Auf Blasted zuhause

    Hi,

    weil Du noch neu bist, sage ich's mal nett: viele dieser Punkte sind hier im Forum schon erschöpfend behandelt worden, da kann Dir die Suchfunktion sehr helfen.
    Beispielsweise zu Deinem Punkt 4, das wird schon gemacht beim Tunen. Such mal nach "SCAR". ;)

    Zur Aerodynamik habe ich immer mal wieder was geschrieben, weil ich beruflich mal damit zu tun hatte. Die Form des Darts spielt bei den niedrigen Geschwindigkeiten so gut wie keine Rolle. Eine gewisse Restriktion ergibt sich auch schon daraus, daß man ein weiches Material (wg. Verletzungsrisiko) mit industrieller Herstellbarkeit unter einen Hut kriegen muß. Gibt von der Größe, Form und Gewicht nicht so viel Spielraum, wenn man unter der gesetzlich vorgeschriebenen Grenze von 0.5 Joule bleiben will.
    Ein viel größeres Problem als die Form sind Ungenauigkeiten, die bei der Massenproduktion der Darts auftreten und dazu führen, daß einzelne Darts nicht symmetrisch sind. Die drehen dann beim Schießen gerne mal zu einer Seite ab. Kümmert die meisten Hersteller aber nicht sehr.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Juni 2020