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  1. hoellenhamster

    hoellenhamster Super-Moderator

    Boah... Ich kann die Awesomeness, die mein Blaster ist, gar nicht angemessen in Worte fassen. Da müsste echt ein Video her o_O Ich hab einen Ghettoblaster bekommen:

    IMG_0182.jpg IMG_0184.jpg IMG_0186.jpg

    Muss noch ein Bild nacheditieren, das gerade nicht will... Jedenfalls: Großer Gott ist das geil!

    IMG_0192.jpg
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Dezember 2014
  2. SirScorp

    SirScorp Super-Moderator

  3. Jetzt anmelden Die Community freut sich auf dich! Exklusive Features und Content warten.

  4. Vorwort:

    Dies ist eine Einführung in die Welt der Akku Packs wie sie im Modellbau Verwendung finden. Dabei bin ich der nichts wissende Fragensteller und Dominik hat sich meiner angenommen und Versucht mir alles zu erklären... und das versuche ich jetzt hier weiter zu geben, so dass alle was davon haben!

    Die Ordnung basiert auf meinen Fragen und Gedanken und auf Dominiks weiterführenden Antworten.




    1. Was für Akku-Packs gibt es?

    Wenn ich das Richtig sehe, gibt es alles Mögliche an Akku Packs… Alle Größen und Farben, Kapazitäten und Preise… Daraus ergibt sich direkt Frage 2


    2. Worauf muss ich achten?

    Da scheint es mir einige Punkte zu geben

    2.1 Spannung

    Das ist meiner Ansicht die „leichteste“ Sache… denn hier kann man wunderbar mit existierenden Mods vergleichen. Die für unsere Zwecke gängigen Akku-Typen dürften sein:

    7,2 V(6 Nickelzellen) /7,4 Volt (2 Litiumzellen)(nah an den Standard Werten)
    9,6 Volt (8 Nickelzellen, geringer Leistungsmod für Flyweel)
    11,1 Volt (3 Lithiumzellen, hoher Leistungsmod für Flyweel)
    14,8 Volt (4 Lithiumzellen, Leistungsmod für Stampede mit BP Feder)

    wie man sieht ergeben sich die Abstufungen der Spannungen aus der Anzahl der Akku-Zellen. Hier gehen wir auf die gebräuchlichsten Typen ein.


    2.2 Akkutyp /Zellchemie


    Blei: 2V/Zelle, sehr schwer, meistens mehrere Zellen in einem Gehäuse, entsprechend höhere Spannung.

    Nickel-Cadmium (NiCd)/Nickel-Metallhydrid (NiMh): 1,2V/Zelle, erhältlich in normalen Batteriegrößen (Micro / AAA, Mignon / AA, Baby /C, Mono / D), NiCd nur noch für Industrieanwendungen zulässig, aber käuflich.

    Litium-Ionen (LiIon)/Lithium-Polymer (LiPo): alte Generation 3,6V/Zelle, heute 3,7V/Zelle, leicht mit hoher Kapazität, aber geeignete Ladegeräte notwendig.


    LiPo werden meistens als Flachzelle im Folienbeutel gebaut, daher empfindlich gegen Beschädigung. Rundzellen mit Blechgehäuse werden meistens für Industrieanwendungen verwendet, sie entsprechen selten normalen Batteriegrößen


    2.3 Kapazität

    Hier hört meine auch schon mein Fundiertes Wissen auf und mein Halbwissen beginnt… deshalb hab ich mich kurz schlau gemacht:

    Quelle: Die wichtigsten Akku-Begriffe - Akku-Praxis: So leben Ihre Akkus länger - CHIP


    2.3 Das ominöse C

    Dazu erst mal wieder die Definition:

    Dazu ein paar Dinge die Dominik bereits zu diesem Thema geschrieben hat:


    Dazu kam dann nicht nur mir eine Frage, sondern auch Leetoh: (Angenommen der Blaster zieht 8A)

    Eine weitere Frage von mir: Ist es Egal wie die Werte verteilt sind, solange die Summe am Ende Passt? also hätte eine Rapidstrike mit 11,1Volt 400mA und 80C (0,4 x 80 = 32) die gleiche Power über die gleiche Zeit wie eine Rapidstrike mit 11,1Volt 2200mA und 15C (2,2 x 15 = 33) ?

    Dazu wieder Dominik(der als Reaktion auf die letzten beiden Fragen mal eben die nächsten 6 Punkte erläuterte o0):
    Die Entladerate gibt Hinweise darauf, wie sich ein Akku bei Belastung verhält:
    Jeder Akku bricht bei Belastung mit der Spannung ein und erholt sich ohne Last wieder etwas.
    Je dichter der Entladestrom am Maximalstrom des Akkus liegt, desto schneller nimmt die Spannung ab. Das kann dazu führen, dass der Akku nur kurze Energiestöße abgeben kann.
    Dazu muss erwähnt werden, dass nur wenige Hersteller angeben, auf welche Art die Entladeraten ermittelt werden.

    Modellbauakkus bewegen sich mit den Entladeraten im Bereich von 10-50C, die meisten liegen zwischen 15-30C, also deutlich mehr, als jeder Elektroblaster benötigt.
    Man muss allerdings bedenken, dass Elektromotoren beim Anlaufen ein Vielfaches ihres Nennstromes verbrauchen, deshalb sollten die Akkus nicht zu knapp ausgewählt werden.

    Das Problem ist zum Beispiel schon oft bei Rundzellen diskutiert worden, der Unterschied zwischen Protected und Unprotected. Wird bei Protected-Zellen der Strom zu hoch, macht die Schutzschaltung zu, um die Zelle vor Überlastung zu schützen.
    Setzt man nun einen Unprotected-Akku ein, gibt es das Problem nicht, weil es keine Schutzschaltung gibt. Was allerdings auch bedeutet, dass man den Akku durch Überlastung beschädigen kann, ohne etwas davon zu merken.


    3. Akku Anschlüsse

    Lithium-Polymer-Packs besitzen zwei Anschlüsse:

    - Den Hochstromstecker mit zwei Leitungen, schwarz und rot. An diesem liegt die volle Akkuspannung an und er ist auch für den vollen Strom ausgelegt.

    - Den Balancerstecker, er hat eine Leitung mehr, als der Akku Zellen hat. Eine Leitung ist meistens in einer anderen Farbe isoliert als die anderen, es gibt aber auch Kombinationen unterschiedlicher Farben.

    Am Balancerstecker liegen die Einzelspannungen aller Zellen an, er muss beim Laden mit dem Ladegerät verbunden werden, im Blaster kann eine Schutzschaltung daran angeschlossen werden

    3.1 Hochstromstecker

    Fertige Packs werden mit unterschiedlichen Hochstromsteckern verkauft:

    Kleine Akkus bis zwei Zellen und ca. 1200mAh werden oft mit einem so genannten BEC-Stecker (JST)verkauft, dieser ist bis 10A belastbar.
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    Für größere Packs sind mehrere Stecker gebräuchlich, die Stromstärken beziehen sich auf den Dauerstrom:
    T-Stecker (Dean's T): bis 60A, zwei Flache Steckzungen senkrecht aufeinander stehend, daher die Bezeichnung
    deans-type-t-connectors-ribbed-pair--205-p.jpg

    Goldkontaktstecker: runde Stecker mit verschiedenen Durchmessern, gebräuchlich sind 2mm, 3,5mm und 4mm, Belastbarkeit etwa 10xDurchmesser, Bspw. 4mm ca. 40A. G3,5-Verbinder sind die kürzesten.
    rc-157-gold-connector-goldstecker-1.jpg
    Goldkontaktstecker sind nicht völlig vor Kurzschlüssen geschützt, da beide Kontakte nicht durch ein Gehäuse verbunden sind.

    MPX (Multiplex): bis 30A mit sechs Kontakten, jeweils drei für Plus und Minus
    mpx-connector.jpg

    Tamiya und AMP: Je nach Ausführung bis 30A. Für sechs- bis achtzellige Nickelakkus, so genannte Racing-Packs, gebräuchlich. TAM (Tamiya)-Stecker haben eine Sicherheitsklinke um ein Lösen der Verbindung zu verhindern, AMP-Stecker nicht. Beide Steckverbinder haben runde Kontakte, werden bei Lithium-Packs meines Wissens nach nicht verwendet.
    Tamiya_adapter.jpg

    XT-60:
    xt-60-connectors.jpg

    Entsprechende Gegenstücke bekommt man im Modellbau-Laden oder Internet.

    Das sind natürlich nicht alle Steckertypen, wie bei so vielen Dingen gibt es auch hier Ausnahmen. Die Belastbarkeit ist bei allen Steckern für kurze Zeit deutlich höher.

    Anmerkung von Dominik:


    3.2 Balancerstecker

    Der Balancerstecker wird bei höherwertigen Ladegeräten nur für die Einzelzellenüberwachung und zum Balancieren, also dem Angleichen der Zellenspannungen verwendet. Bei billigen Ladegeräten mit niedrigem Strom (weniger als 1A) wird der Balancerstecker auch zum Laden des Akkus verwendet.
    In der Anwendung kann man eine Einzelzellenüberwachung anschließen.

    Es gibt mehrere Typen von Balancersteckern, die nicht zueinander kompatibel sind:
    XHP (XH) : Erkennbar durch Anformungen an der Oberseite, die wie halbe Pfeile aussehen. Verwendet von den meisten Importen aus China und einigen bekannten Modellbau-Herstellern, z.B. Dualsky, E-Flite, Walkera, Align, Topfuel/Hacker
    74209_Sensor_Adaptersatz_2S_bis_6S_XHP_Akkus_auf_EHR_BalancerLader18084_300.jpg
    EHR (EH): Wird von den meisten deutschen Herstellern verwendet, z.B. robbe, Graupner, Simprop, Carson, Kokam, LRP, Dymond
    Es gibt noch die Anschlüsse FTP (TP), PQ, MPX (nicht zu verwechseln mit dem Hochstromstecker) und ein zweireihiger von Schulze Elektronik.
    Es gibt für die meisten Stecker Adapter, allerdings muss man wissen in welche Richtung man was benötigt.
    Manche Ladegeräte haben nur einen Anschluss im Gehäuse an den dann entsprechende Adapterplatinen angesteckt werden.


    4. Ladegerät / Laden

    Blei- und Nickelakkus kann man mit Konstantstromladung mit einem Netzteil laden, es gibt aber keine Abschaltung, daher nicht zu empfehlen.


    Worauf muss ich achten?

    Das Ladegerät muss für die entsprechende Zellenchemie ausgelegt sein und sowohl der Hochstromstecker als auch der Balancerstecker müssen angeschlossen werden. (Außer bei Billig-Ladegeräten, die nur über den Balancerstecker laden)
    Der Balancer-Anschluss im Ladegerät muss mit dem Anschluss des Akkus übereinstimmen, die verschiedenen Systeme sind nicht kompatibel.
    Heutzutage haben alle Ladegeräte als Hochstromkontakte standardmäßig 4mm Buchsen, an die ein Adapterkabel für das verwendete Stecksystem angeschlossen werden kann.
    Für Lithium-Akkupacks ist ein Balancieren der Zellen eines Packs während des Ladens zwingend notwendig, ansonsten droht ohne Überwachung eine Überladung einzelner Zellen.

    Außerdem darf der Ladestrom eine gewisse Grenze nicht überschreiten. Bei allen Akkus aus dem Modellbau ist man mit einer Laderate von 1C auf der sicheren Seite, aktuelle Zellen kann man teilweise mit bis zu 5C laden (Datenblatt/Etikett beachten!), auch wenn man das nicht zu oft machen sollte.

    Negativbeispiel:
    Ein Bekannter hat sich vor Jahren mal beim Laden seinen Keller ausgeräuchert und fragte danach was das mit dem 1C zu bedeuten hat.


    5. Reihen- /Parallelschaltung

    Einzelne Zellen kann man problemlos in Reihe und Parallel schalten, wenn ein paar Regeln beachtet werden:

    Reihenschaltung:
    Alle Zellen müssen dieselben Daten haben (Typ, Spannung, Kapazität, Ladezustand, Alter). Üblicherweise werden dazu alle Zellen zur gleichen Zeit gekauft, einzeln vollständig geladen und dann verschaltet.
    Beachtet man das nicht, können die einzelnen Zellen überlastet und beschädigt werden, was im Extremfall zu einem Platzen und eventuell einem Brand führen kann.

    Verwendet man einzelne (Rund-)Zellen, sollten diese auch einzeln geladen werden.

    Parallelschaltung:
    Bei der Parallelschaltung muss man nur darauf achten, dass die Nennspannung und der Ladezustand identisch sind.
    Man kann tatsächlich Zellen oder Packs mit verschiedenen Kapazitäten (nicht Spannungen!) parallel schalten, die stärkere Zelle stützt die Schwächere, so dass beide Zellen immer dieselbe Spannung haben.

    Sind die Zellen unterschiedlich geladen, kommt es zu einem Ausgleichsstrom, bei der die entladene Zelle von der anderen geladen wird, wobei der zulässige Ladestrom überschritten werden kann.

    6. Lagerung

    Bleiakkus werden in geladenem Zustand gelagert.
    Nickel-Cadmium-Akkus werden in entladenem Zustand gelagert.
    Nickel-Metallhydrid-Akkus werden in geladenem Zustand gelagert.
    Zur Lagerung haben die meisten Computer-Ladegeräte eine Storage-Funktion, bei der der Lithiumakku nur teilweise geladen wird.

    Den Akku sollte man auch so kühl wie möglich lagern, eine Lagerung im Kühlschrank ist möglich, aber die Bildung von Kondenswasser muss vermieden werden.


    7. Vorsichtsmaßnahmen

    Wer sich nicht sicher ist, sollte sich gut informieren und/oder die Finger davon lassen!
    Bekanntlich steht im Internet auch viel Unsinn geschrieben, daher lieber mehrere Quellen zu Rate ziehen und auch das Alter der Information prüfen.

    Beim Laden des Akkus immer in der Nähe bleiben und den Akku auf einer feuerfesten Unterlage laden.
    Akkus nicht überladen (Sollte bei heutigen Ladegeräten eigentlich nicht passieren)
    Akkus nicht tiefentladen (Voltmeter mit Einzelzellenüberwachung o.ä. verwenden)
    Akkus nicht kurzschließen (Alle Stecker und elektrischen Verbindungen im gesamten Stromkreis isolieren, auch darauf achten dass bei abgezogenem Stecker kein Kurzschluss entstehen kann)
    Es gibt feuersichere Beutel in denen man Lithium-Akkus laden, lagern und transportieren kann, sollte der Akku tatsächlich feuer fangen, ist die Umgebung dabei einigermaßen sicher.

    LiPo-Akkus sind nur in Folie eingeschweißt und entsprechend empfindlich. Sie müssen vor mechanischer Beschädigung geschützt werden.


    8. Falls doch mal etwas passiert ist:

    Blei- und Nickelakkus gasen bei Überlastung Wasserstoff aus. Zusätzlich kann Elektrolyt austreten.
    Litium-Polymer-Akkus sind gasdicht, sie blähen sich bei Überlastung auf, dadurch verringert sich die Elektrodenoberfläche und die Kapazität und Belastbarkeit sinken.

    Alle Akkus funktionieren nach einer Überlastung noch, können allerdings nicht mehr so stark belastet werden und dementsprechend auch leichter überlastet werden.

    Ein brennender Lithium-Akku darf NIEMALS mit Wasser gelöscht werden, Lithium reagiert heftig, teilweise explosiv mit Wasser, wobei sich Wasserstoff bildet.
    Zum Löschen sollten bei Metallbränden allgemein nur trockener Sand oder spezielle Feuerlöscher für Metallbrände (Brandklasse D) verwendet werden, Löscher mit ABC-Pulver funktionieren nicht.
    Ansonsten einfach im Freien abbrennen lassen.

    9. Entsorgung

    Alle Akkus können in den Sammelbehältern für Altbatterien entsorgt werden, es muss allerdings sichergestellt sein, dass es keinen Kurzschluss geben kann. Sämtliche Kontakte sollten abgeklebt
    werden, was auch auf den Sammelkisten steht.
    Bleiakkus können dort auch entsorgt werden, solange sie lageunabhängig sind (Blei-Gel-Akkus). Sind sie es nicht, müssen sie zu Schadstoffsammelstellen gebracht werden.



    So ich hoffe das hiermit ein paar Fragen beantwortet wurden und dass ich die richtigen Stecker verlinkt habe ^^
    Vielen Vielen Dank jedenfalls schonmal an Dominik ^^ Ich schätze es wird noch die ein oder andere Frage dazu kommen ^^
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. März 2015
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  5. SirScorp

    SirScorp Super-Moderator

    So, hab meinen Doublestrike-InlineClip Colt mal angemalt.

    Nicht das Perfekte Silber, aber für Nr.1 find ichs schon ganz cool ^^

    Wip Bilder etc. hier: https://blasted.de/t5671/

    Colt 1.JPG

    Colt 2.JPG
     
  6. DI°G

    DI°G Erfahrener Benutzer

    Hammershot - Silver Hammer

    Mein dritter optischer Mod.

    Konzept:

    In etwa so, wie die Sidearm eines Space Cowboys aussehen könnte. Abgeranztes Aluminium als Grundfarbe, Holz als bewusster Kontrast, eben so, wie die blaue Binde, deren Ultramatt-Finish eine Art Wildleder-Effekt erzeugen sollte. So viel zu den frommen Wünschen. Wie bei keinem zuvor sind in diesen Mod zahlreiche kleine Anregungen aus der Community eingeflossen. Habe ich Muße, gibt's hier immer wieder Neues zu sehen und zu staunen. :}

    Ausstattung:

    - BP Tuningfeder,
    - 6er Trommel von OMW + Brass Laufverlängerung,
    - Alu-Hammer von BP, Trigger von OMW,
    - Erneuerung der Moosgummi-Dichtung an der Plunger-Tube (Seal),
    - Ein kleines Etwas zum Füllen einer Gehäuselücke,
    - Etwas Spachtelarbeit zum Verfüllen unschöner Vertiefungen.

    Materialien:

    - Aluminium Schlagmetall,
    - Pigmente von MIG,
    - Airbrush mit Vallejo Model Air,
    - Finish mit Varnish von Vallejo und AK Interactive.

    Hammershot - Silver Hammer 01_S.jpg Hammershot - Silver Hammer 03_S.jpg Hammershot - Silver Hammer 04_S.jpg Hammershot - Silver Hammer 05_S.jpg Hammershot - Silver Hammer 06_S.jpg

    Was diesmal anders lief:

    Ich habe gleich zwei neue Materialien ausprobiert, was zwangsläufig zu einer Steigerung der Fehlerquote beitrug. Dennoch kann ich beides Zeug empfehlen. Aluminium Schlagmetall ist die kostengünstige Variante zu echtem Blattsilber. Dazu wird eine sogenannte Anlegemilch auf Acrylbasis aufgetragen. Fummelig ist das Übertragen der hauchdünnen Alublättchen ohne Vergolderwerkzeug. Nach dem Durchtrocknen kann einfach klar versiegelt werden.

    Bei den MIG-Pigmenten sind besonders die mit Metallic-Effekt zu erwähnen. Ich habe P052 Bright Iron und P231 Gun Metal ausprobiert. Einfach mit einem Wattestäbchen auftragen und durch leichtes Abreiben zum Glänzen bringen. Ein sehr schöner Effekt, der sich ebenfalls durch anschließendes Versiegeln erhalten lässt, ... zumindest hoffe ich das.

    mwlasbtb.dec

    Thank U
     
    Sifu, skeptiker, DrSnikkas und 33 anderen gefällt das.
  7. hoellenhamster

    hoellenhamster Super-Moderator

    @DI°G: Deine Doublestrike gefällt mir super gut. Die kleine verspachtelte Stelle unter der ehemaligen TacRail hab ich erst gar nicht wahrgenommen, dann gefiel sie mir aber so gut, dass ich mich geärgert hab, das nicht früher gesehen und bei meiner nachgemacht zu haben^^

    Meine ist dann auch so langsam fertig - wird gleich gewaschen und dann irgendwann angemalt. Bilder:

    k-P1050524.JPG k-P1050526.JPG k-P1050528.JPG k-P1050529.JPG k-P1050531.JPG k-P1050533.JPG

    Liebe Grüße
    León

    Edit: Achso... Und man könnte mich stur nennen, weil ich trotz der vorangehenden Diskussion den Körper eher nochmal verkleinert habe... *hüstel* Trotzdem nochmal vielen Dank fürs Feedback!
     
  8. Lord of Xenos

    Lord of Xenos Super-Moderator

    Lang ists her, dass ich hier einen Mod gepostet habe, aber jetzt gibts Nachschub :)

    Also Tadaa: Aion Flinte frei umgesetzt für Moggih!
    aion1 (1).JPG aion1 (2).JPG aion1 (3).JPG aion1 (4).JPG

    Was soll ich noch viel dazu sagen?

    Hoffe sie gefällt!

    LoX

    Edit: Neue Bilder:
    aion2 (1).JPG aion2 (2).JPG aion2 (3).JPG aion2 (4).JPG
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Februar 2014
  9. tag

    tag Erfahrener Benutzer

    So,
    bevor ich jetzt die Lackierung beschädige gibts auch mal ein paar neue Bilder.
    Ich glaube der Name könnte schon das eine oder andere Mal aufgetaucht sein.

    Mal kucken wer das grobe Vorbild erkennt
    IMG_0651.JPG IMG_0652.JPG IMG_0655.JPG

    Baubericht:
    https://www.blasted.de/t4101/#post54327
     

    Anhänge:

    Zuletzt bearbeitet: 16. Januar 2014
  10. hoellenhamster

    hoellenhamster Super-Moderator

    Beschäftigen wir uns jetzt mit dem Plungerrod. Ich habe ein 15,5 x 1,5mm Aluprofil von Alfer verwendet. Wie oben schon angedeutet wäre etwas leichteres besser, es muss aber eben auch sehr stabil sein. Mein erster Plungerrod war aus PVC und ist nach höchstens 20 Schüssen zerbrochen. Den Plungerkopf habe ich von lollipop machen lassen – ist super geworden und obendrein handelt es sich noch um einen sehr freundlichen Kontakt! Bei der ersten Flinte habe ich stattdessen einen Kopf aus ner defekten Hunter gezockt, der erstaunlicherweise perfekt in 25mm Kabelkanal passt. Leider will man ja nicht unbedingt ne schöne Hunter/Hawk/RFT opfern, wenn man sich so viel Mühe bei ner Homemade macht... Gerade hier wäre ich sehr an Community Ideen interessiert. Wem wie mir nichts besseres einfällt, der fragt am besten lollipop!
    Ich hab einen Dübel mit Epoxyknete in das besagte Aluprofil eingelassen. In diesem habe ich den Plungerkopf erstmal testweise verschraubt und anschließend endgültig mit JB Weld verklebt. Meine Feder stammt von Fallout Boy – es handelt sich um eine seiner Nite Finder/Longshot Tuningfedern. Mir erschien das als guter Kompromiss zwischen Haltbarkeit und Leistung. Wer viel Vertrauen in seine Bastelkünste hat, der kann natürlich auch was stärkeres nehmen.
    Stülpt die Feder jetzt über euren Plungerrod und haltet diesen neben Plungertube und das Rohr, an dem der Abzug verbaut ist. Wir erinnern uns: In der vorstehenden Muffe befindet sich ein Stück 20mm PVC, das als hintere Begrenzung der Feder dient. Wenn ihr Plungerrod und Feder von vorne in dieses Teil drückt und die Feder komprimiert, könnte ihr sehen, wie weit der Plungerrod noch aus der Muffe rausgucken würde, wenn der Blaster gespannt ist. Entfernt jetzt die Feder und haltet euren Plungerrod so neben das Rohrstück, dass der Kopf wieder so weit herausguckt – auf diese Weise könnt ihr erkennen, wo das Loch für den Catch gedremelt werden muss.

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    Dremelt jetzt besagtes Loch (in das der Nagel an der Wäscheklammer greifen soll) und schneidet das Rohrstück dahinter schräg ab. Die Schräge ist wichtig, weil das Ende des Plungerrods den Nagel erstmal aus dem Weg drücken muss, bevor er in das Loch greifen kann. Verzichtet ihr auf die Schräge, so müsst ihr beim Spannen des Blasters den Abzug gedrückt halten, bis ihr den Pumpgriff ganz nach hinten gezogen habt. Die Schräge muss dann natürlich noch irgendwie aufgefüllt und sauber geschliffen werden.

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    Jetzt könnt ihr erstmals euren Abzug und Catchmechanismus testen. Setzt Feder und Plungerrod in das Rohrstück mit dem Abzug und drückt von vorne. Wenn ales gut gemacht wurde, sollte der Catch den Plungerrod im gespannten Zustand festhalten und bei Betätigung des Abzugs rausschmeißen. Wenn das nicht funktioniert heißt es: Fehler suchen, nochmal machen. Im Zweifelsfall hier beratschlagen!
    Jetzt geht es an den Spannmechanismus (denn wir wollen den Blaster ja nicht jedesmal demontieren und den Kopf von vorne eindrücken, um nen Schuss abgeben zu können). Ich hatte weiter oben geschrieben, dass ihr den Blaster einmal zusammensetzen und gucken sollt, wo der Pumpgriff in euren Augen sein sollte. Falls ihr das nicht markiert habt, so tut es jetzt. Wenn euer Pumpgriff schon bereitliegt könnte ihr ihn natürlich auch schon ansetzen.
    [Kosmetik: Der Heckenschütze hat die funktionalen Aspekte des Griffs gemacht und wird dazu sicher noch was schreiben. Ich hab zu Hause noch ein bisschen mit Dremel und Beize hantiert, um ihn etwas schicker und realistischer zu machen. Bilder:

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    Wir brauchen jetzt ein Loch, das durch den Pumpgriff (in Ausgangsposition, also vorne), das 25mm Elektrorohr und das 20mm PVC geht. Ist dieses Loch gebohrt, kann der Pumpgriff erstmal beiseitegelegt werden. Im 25er Kabelkanal muss jetzt ein Kanal gedremelt werden, der so lang wie euer Spannweg (x = unkomprimierte Feder – kombrimierte Feder) plus 4mm (für die Schraube, die später durch den Pumpgriff kommt) ist. Habt ihr das erledigt, müsst ihr wieder euren Plungerrod mit Feder einsetzen und spannen. Markiert jetzt (gespannter Zustand!) mit einem Edding den sichtbaren Bereich des Plungerrods durch den schon geschnittenen Kanal. Dremelt anschließend auch hier einen Kanal. Dieser muss deutlich breiter als die später verwendete Schraube sein, damit diese den Plungerrod beim Schuss nicht unnötig bremst.

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    Der untere Teil ist jetzt vom funktionalen her ziemlich fertig. Jetzt fehlt noch der RSCB. Bereitet dafür einen 8-10cm langen Lauf aus 16mm PVC vor. Schleift das hintere Ende trichterförmig aus und prägt 2-3 seichte Engstellen ein. Bastelt vorne noch einen Abstandhalter zum 25mm Kabelkanal (zB aus Tape oder aus ner 20mm Muffe) und schiebt ihn von vorne in den Lauf, sodass er im T-Stück sitzt. Nach ein paar Funktionstests werdet ihr ihn da auch noch verkleben wollen...
    Ich habe das Magazin aus zwei Messingrohren gemacht. Sieht auf den ersten Blick wie Geldverschwendung aus, aber zumindest beim Ladefenster brauchen wir das. Schnappt euch also ein KS 142er und ein KS143er (eventuell geht auch je eine Größe kleiner, war mir aber zu riskant). Schneidet vom KS143 ein Stück ab, das etwas größer als das Ladefenster ist. Verklebt dann KS 142 und das große Stück vom KS 143 miteinander. Verdickt das Ende des KS 143er Messings, sodass es in den hinteren Teil des T-Stücks passt und setzt es ein. Markiert dann mit einem Edding die Position und Form des Ladefensters auf dem KS 142er Rohr. Dremelt diese Form im Anschluss daran aus:

    40.JPG 41.JPG

    Das kleine Stück KS 143 wird über das KS 142er Messing gestülpt und beim Laden manuell nach vorn geschoben, um das Fenster freizugeben. Um das System zu schließen, muss es wieder nach hinten gezogen werden. Stülpt es also über das Messingrohr bevor ihr hinten einen Stopfen eurer Wahl verwendet, um es abzudichten. Bilder:

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    Zum Schluss werden wir noch einen kleinen Hebel anbringen, um das Rohr komfortabler bewegen zu können und um zu verhindern, dass es nach vorne verschwindet oder so. Das können wir aber erst machen, wenn wir sicher sind, nichts mehr auseinander nehmen zu müssen! Aussehen wird das ganze dann so:

    45.JPG

    Euer Blaster ist jetzt schussfähig. Bevor ihr damit anfangt, ihn nach und nach zu bemalen und zu verkleben (steckt Gehirnschmalz in die Reihenfolge, falls ihr nicht auf den Rest dieses Tutorials warten solltet!), solltet ihr aber ausgiebig testen, denn ihr kriegt ihn danach nicht mehr zur Wartung auseinander (ohne den Dremel anzusetzen). Es wäre super cool, wenn sich jemand eine Lösung für eine demontierbare Schrotflinte einfallen ließe, die nicht großartig an Authentizität verliert.
    Für Schusstests könnt ihr die zusammengesteckten Teile mit Gummibändern oder Tape fixieren. Anfänglich wahrscheinlich enttäuschende Ergebnisse lassen sich mit kleinen Fixes an jeder Ecke verbessern – schmiert den Plunger, haut ein bisschen Silikonspray in das Magazin und den Lauf und jagt ordentlich Darts durch, die Staub und überschüssiges Spray abtragen. Beim Heckenschützen war ich nach ersten Tests recht enttäuscht, die Leistung hat sich dann aber nach leichter Bastelei deutlich gesteigert. Ein Leistungswunder ist der Blaster bei meinem Setup natürlich trotzdem nicht!

    Bild meines aktuellen Standes:

    k-P1040798.JPG

    Dies ist v1.0 des Write Ups. Ich hab hier ziemlich sicher noch nie so ne lange Anleitung geschrieben und freue mich sehr über Verbesserungsvorschläge oder “dies und jenes versteh ich nicht”! Ich vermute, es wird noch ein paar Tage dauern, bis das ganze hier wirklich leserlich ist und danke euch schonmal für eure Geduld!

    Liebe Grüße
    León

    P.S.: Der Spachtel und Kosmetik Post folgt dann in den nächsten Tagen!
     
  11. Fallout_Boy

    Fallout_Boy Super-Moderator

  12. Jetzt anmelden Die Community freut sich auf dich! Exklusive Features und Content warten.

  13. Servus Leute,

    wie es scheint muss erst ein interessanter Event kommen um mich zu einem "großen" Mod zu inspirieren.
    Als ich zu Weihachten eine Rapidstrike verkabelt habe und danach der Aufruf zum MuBW kam
    hatte ich gleich eine Verrückte Idee.
    Nicht eine; sondern zwei Rapidstrikes sollen zu einer Höllenmaschine verbunden werden.

    Ich nehme mit diesem Beitrag für den MuBW9 minimizing contest teil.
    Die Rapidstrike wird auf ein absolutes Mimimum reduziert und dann
    mit ein paar Anbauteilen und Shellwork zur Standardwaffe der
    Space Marines in Terminator Rüstung aus dem Warhammer 40000 Universum.

    Es werden keine 3D Print Teile Anwendung finden.
    Alles entsteht in Handarbeit.
    Die Darts sollen mittels zweier Trommelmagazine zugeführt werden.
    Für einen Nerf Battle mittels zweier 35er Trommeln mit 180° mod und
    für den Contest mit zwei 18er Trommeln entweder mit oder ohne Verschalung
    damit der Eindruck eines Kastensmagazins entsteht.
    Zwei 18er Trommeln von der N-Strike Alpha Trooper sind dafür vorhanden.

    Die Flywheels werden durch die von Blasterparts ausgetauscht.
    Die Motoren sind original, genauso wie der Pusher.
    Längere Pusher von Worker sind bestellt und können nachträglich noch eingebaut werden,
    falls sich herausstellen sollte dass manche Darts Probleme bereiten. (Accufakes)
    Magazinauswurfhebel sind durch 3D Print Teile ausgetauscht worden.
    Das ist der einzige 3D Print an diesem Mod. (ggf. kommt noch ein 3D Print
    einer Warhammer 40K Bolter Patrone dazu als Deko aufs Foto), (Hat es bisher nicht geschafft)

    Anbei ein Bild, einer Variante, die aber nicht als 1:1 Vorlage dient.
    StormBolter.jpg

    Space Marine in Terminator Rüstung
    brother_terminator_tulio_by_fonteart-d6ncq5b.jpg


    Zuerst wurden die beiden Rapidstrikes zersägt und bis auf ihr Minimum reduziert!
    Wie auf den Bild zu sehen ist ging da nicht mehr viel. Der Austritt der Flywheel Cages und der Pusher Kasten waren dafür die Grenze.
    Dann wurde der Griff beider Rapidstrikes entfernt.
    Die grifflosen Blaster wurden so vorbereitet, dass sie zusammengeklebt werden konnten.
    hierzu wurden die seitlichen tactical rails entfernt und Kunststoffplatten eingeklebt um einen gleichmäßigen Abstand der Blaster zueinander zu gewährleisten.
    Hier kam Sekundenkleber zum Einsatz.
    20171230_182506.jpg

    20180109_172828.jpg

    Der Griff wurde in die Mitte verlegt.
    Dazu wurde eine Kunststoffplatte in der Mitte der Blaster eingeklebt. Hier verwendete ich ebenfalls Sekundenkleber
    und auf der Innnenseite des Gehäuse lege ich meist noch eine Raupe Heißkleber in die Ecke. Das erleichtert das verspachteln von außen und sorgt für Stabilität.

    Der Griff ist beim ersten Anheben des Blasters abgebrochen!
    Daher musste ich mit einem härteten Klebstoff arbeiten.
    Es kam hochwertiger Sekundenkleber aus dem RC Modellbau zum Einsatz sowie Glaspulver, ebenfalls aus dem RC Bereich.
    Da die Griffschale geöffnet werden muss hält man den Blaster in Grunde nur an der unteren Griffschale die am Rest des Sturmbolters befestigt ist.
    Ich gehe davon aus, dass der Imperator diesen Blaster beschützen und zusammenhalten möge.

    Der Blaster wird mit zwei 35er Trommeln ein beachtliches Gewicht haben und
    in bin gespannt ob er sich einhändig feuern lässt. :)


    Anschließend ging es an den Umbau des Griffinnenteils,
    denn hier mussten drei Schalter und ein ganzer Haufen Kabel Platz finden.
    Der reguläre Schaltplan funktioniert nicht bei zwei Rapidstrikes.
    Es entsteht ein Kurzschluss und der Lipo geht hoch wenn man Pech hat.
    der User @Jack Diesel hat hier im Rapidstrike Verkabelungs-Thread einen
    Schaltplan gepostet den ich vorsichtig getestet und für gut befunden habe.
    Danke dafür!
    Er funktioniert mit einen eigenen Schalter pro Rapidstrike am Abzug.

    Durch eine kunststoffplatte kann ich beide Schalter fast gleichzeitig betätigen.
    double Rapidstrike Schaltplan.png

    20180109_172323.jpg

    20180109_172649.jpg

    Der Blaster wird zwischen den Läufen einen integrierten LED Pointer bekommen, einen abschaltbaren Voltmeter hinten und zwei beleuchtete Schalter.
    Ein Schalter ist für den Voltmeter und einer für den LED Pointer.
    Dafür habe ich in der Mitte zwischen den Blastern ein extra Batteriefach für 3xAAA (4,5V) geschaffen.
    Es hat sich aber herausgestellt, dass der LED Pointer mehr Saft benötigt und somit kam ein weiteres 4xAA (6V)
    Batteriefach nur für den LED Pointer ebenfalls in die Mitte des Blasters.
    20180130_203250.jpg



    Der Griff hat unten eine Verlängerung und einen flachen Abschluss bekommen, damit der Mod näher an die Vorlage kommt. Zudem noch eine Metallöse um noch einen Tragegurt oder BlingBling zu befestigen, gehört ebenfalls zur Vorlage.
    Außerdem hat der Blaster eine per Neodymmagnete gehaltene Kammer am Hinterteil erhalten,
    welche den Voltmeter und den 4xAA Batteriehalter (Thrustfire) bzw. einen Lipo aufnehmen kann.
    Hier sind mir die Magneten Ausgegangen 10x2mm Neodym), musste nachordern und später verbauen.
    20180109_172913.jpg

    Der Voltmeter ist von Banggood und wurde nicht nach D geliefert,. Er kam über einen Freund aus Belgien,
    inzwischen ist er aber regulär verfügbar.
    Voltmeter, Schalter und Pointer sind installiert.
    Der Voltmeter braucht min. 12V um zu leuchten, da ich den Blaster nur mit 12 Volt betreiben will funktioniert die Beleuchtung des Voltmeters nur bei relativ vollen Akkus.

    Außenverschalung steht ebenfalls und auch ein paar Details.
    Davon kommen natürlich noch mehr!
    Wer das Warhammer 40K Universum mit seinen überladenen barocken oder hochgotischen
    Verzierungen kennt weis was da zu erwarten ist.


    20180109_173115.jpg

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    Neuigkeiten.
    Es sind zwei 18er Trommeln vorhanden und wurden dem Maschinengott geweiht!
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    Und noch etwas Shellwork betrieben:

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    20180122_220648.jpg

    Und es kommt schon Farbe drauf:
    Dunkles Rubinrot für die Umverkleidung. Auch mit Spraydosen kann man in gewisser Weise
    Licht und Schatten erzeugen.
    Einfach in den Bereichen in denen die Schatten liegen mit der Hauptfarbe nach einer schwarzen Grundierung nur nebeln oder nach der Schwarzen Grundierung noch mit weißer Sprayfarbe einen Lichtpunkt setzen,
    dann nicht zu dick mit der eigentlichen Farbe drüber.
    Der Rest des Blasters wird in Schwarz mit dezent gebürstetem Silber gehalten.
    Verzierungen in Gold/Silber folgen noch sowie ein paar Feinheiten.
    Farben für die Details zum pinseln verwende ich passend zum Mod von Games Workshop.
    Das Boltgun Metal ist auch wirklich super zum silber bürsten.

    20180128_184249.jpg 20180128_184310.jpg 20180128_184328.jpg

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    Kastenmagazin zur Aufnahme der beiden 18er Trommeln steht und die Verzierung nimmt Form an:

    20180204_140700.jpg
    20180204_140720.jpg

    Und letztendlich die fast finalen Bilder:
    Der Schriftzug wurde auf goldene Folie für Schneidplotter mit dem Skalpell ausgeschnitten und aufgeklebt. Der Totenschädel ist ein 3D Aufkleber für Autos aus Metall. Die Flügel aus Messingblech mit der Bandsäge zugesägt und dann zurecht gefeilt und geschliffen.
    Das Reinheitssiegel ist auch Resin und wurde von mir fertiggestellt, gehalten wird es ebenfalls von einem Neodym Magneten,
    kann also abgenommen werden und ein anderer Ausrüstungsgegenstand den Segen des Imperators geben.


    20180302_170505.jpg
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    Mit zwei 36er Trommeln
    20180302_170941.jpg

    Mit zwei 18er Bananenmagazinen
    20180302_171032.jpg

    Das Kastenmagazin für die zwei 18er Trommeln ( sind natürlich herausnehmbar )
    20180302_171113.jpg

    Und noch ein Größenvergleich zu einer Rapidstrike mit eingezogener Schulterstütze
    20180302_171333.jpg



    So, das ist also mein Mod.
    Für einen miminizing Contest ist der Mod evtl. zu groß geworden.
    Ist mir aber piepegal. Ich wollte diesen Mod auf jeden Fall machen.
    Wenn es euch auch gefällt dann freut es mich!

    In victoria sapientia
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. März 2018
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  14. admin

    admin Administrator Mitarbeiter

  15. Jetzt anmelden Die Community freut sich auf dich! Exklusive Features und Content warten.

  16. Es ist passiert. Artikel 1001, die Maverick, verlässt vermutlich endgültig - wer weiß das schon 100%ig - unser Lagersystem. Das rote X habe ich gerade geklickt. Die Einstiegsdroge unter den Nerfs ist passé. Der Artikel mit dem alles begann hat das Zeitliche gesegnet.

    Als ich mir privat aus persönlichem Interesse Anfang 2008 ein paar Mavericks von thinkgeek.com aus den USA importierte, hatte ich nicht die leiseste Ahnung, welche Kette von Ereignissen sich hieraus ergeben würde. Ich bestellte ein paar Blaster für mich, ein paar für andere Personen. Einer meiner Mitbesteller entschied sich kurzfristig anders, so hatte ich ein paar Exemplare über. Ich listete die übrigen Mavericks auf eBay und sie wurden zu einem fairen Preis gekauft. Damals, gerade auf dem Weg zum Abitur tief im Stress, bat ich meinen Vater die Blaster für mich zu verschicken. So gesellte sich dann sehr zügig zum ersten Artikel der erste Mitarbeiter, mein Vater, als Kommissionierer, wobei uns erst später klar wurde, dass hier gerade eine feste Unternehmung entstand. Als die privaten Verkäufe versandt waren sprach ich mit meinem Schulfreund Stefan mit dem ich damals bereits seit 2 Jahren ein Textildruckunternehmen, spezialisiert auf Schulen, führte. Und irgendwie wurde klar, dass wir T-Shirt-Presse gegen Blaster-Lager tauschen würden. Wir meldeten die Heller & Höhn GbR an, und los ging’s mit dem ersten Import und den ersten Verkäufen auf eBay und – nachdem wir unseren Namensgeber Mr. Jonathan Bankcroft getroffen hatten ;) auch auf bankcroft.de.

    Seitdem gibt es Bankcroft schon seit über 5 Jahren. Seitdem kamen und gingen hunderte Artikel, zehntausende Blaster wurden verschickt, aus der GbR wurde eine GmbH. Früh in unserer Geschichte gesellte sich zu Bankcroft diese verrückte Community, blasted, die sich anfangs noch Nerf-Modding und dann nerfmodders schimpfte. Ohne die Maverick wäre all das nicht passiert. Mit der Strongarm haben wir einen Nachfolger, aber wenn wir ehrlich sind, dann ist es einfach nicht das gleiche. Ein letztes Exemplar haben wir aus sentimentalen Gründen in unserem Stahlschrank verwahrt.

    Tschüss Maverick: Du Eigenbrötler hast uns zum querdenken gebracht, Rebellen hervorgebracht und ein Spielzeugkategorie in Deutschland institutionalisiert, die vorher keiner kannte: Ungefährliche Dinge die schießen und Spaß machen.
     
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  17. Ophiuchus

    Ophiuchus Erfahrener Benutzer

    Ich hatte ein oder zwei kurze Momente, in denen ich mich gefragt habe, ob ich den wirklich hergeben möchte, aber dieser Moment der Schwäche war schnell vorüber. Ich kann mir jeder Zeit ja noch Mal einen bauen... ich weiß ja jetzt wie es geht.

    Danke an Moggih für die Bilder und auch ein Dank an Jefe, der mseinen Blaster ausstellen wird und einem breiten Publikum zugänglich macht. Vergiss nicht... Du hast mir Bilder versprochen ;)

    ) P2180111.JPG P2180114.JPG P2180115.JPG
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Februar 2017
    DI°G, heckenschütze, Declyn und 32 anderen gefällt das.
  18. Rebound

    Rebound Erfahrener Benutzer

    Die Kalasch ist so weit fertig.
    Bisher nur optisch gemoddet!
    Werde aber sicher noch weiter daran rumspielen...

    IMG_5470.JPG
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  19. PimpMySushi

    PimpMySushi Benutzer

    Orion Assault #1

    Okay, dann traue ich mich auch mal mit meinem allerersten Mod ever in die Galerie…

    Es ist ein reiner Paintjob, auch wenn irgendwann mal noch eine andere Feder reinkommt.
    Das gute Stück ist Teil eines Sets, welches ich eigentlich für den IMuBW zusammen mit einer Centurion fertig stellen wollte aber das Leben hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nun gut, dann eben jetzt. ^^

    Material:
    - Nerf Cycloneshock (d’uh.)
    - Duplicolor Kunststoffhaftgrund (transparent)
    - Army Painter Matt Black Primer
    - Flame Blue reinweiß
    - Molotow Neongrün
    - Belton Klarlack und Mattlack
    - Molotow One4All Marker
    - Vallejo und Army Painter Farben
    - Malerkrepp

    Ich habe eine Schwäche für Sci Fi Blaster und mag sie auch eher clean bzw. gut gebraucht aber gepflegt; Rost ist nicht so mein Ding, auch wenn es an euren Blastern echt bombig aussieht. ;)

    Dies sind meine ersten Gehversuche bei der Bemalung von dreidimensionalen Gegenständen und ich hab einiges dabei gelernt.
    Als Perfektionistin würde ich den Blaster am liebsten in die Ecke kloppen aber wie heißt es so schön, man wächst an seinen Aufgaben. :D

    Aber erstmal ein paar dilettantische Bilder zur Bereicherung der Galerie!
    (Meine Kamera war mit dem Grün etwas überfordert, das ballert halt so derbe ^^ Aber macht nen ziemlich netten Effekt!)

    DSC_0140.JPG

    DSC_0139.JPG

    Eigentlich sollte der grüne Balken durchlaufen aber ich habe nicht bedacht, dass die Trommel im zusammengebauten Zustand ja feste Einrastpunkte hat... :||:

    DSC_0135 (2).JPG

    Shitty pic of Bonus-Fellnase.

    DSC_0141 (2).JPG

    Mit Drybrushing hätte ich vermutlich viel kaschieren können aber ich hab mich bewusst dagegen entschieden (kein Material und auch keine Lust mehr, das Ende noch länger hinauszögern zu müssen).

    Was genau alles schief gelaufen ist, brauche ich vermutlich gar nicht aufzählen… also hier mein Fazit:
    Ich brauche Frogtape. Und Decals. Und mehr Farben. Und mehr Übung. Und mehr Geduld. Vielleicht auch noch mehr Pinsel. Und last but not least: eine Methode zur restlosen Entfernung von Logos und dem unsäglich grauenvollen Digicamo. :/

    Aber nun genug gejammert, ein bissle stolz bin ich ja trotzdem. ;D

    Verbesserungsvorschläge, Kritik und Geschenkkörbe sind jederzeit willkommen und erwünscht!
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. September 2015
  20. Oilspot

    Oilspot Erfahrener Benutzer

    Die olle Leier mit Endzeit nicht gleich Rostig ist ja bekannt- aber in meiner kleinen Welt gehört das so ;)
    Ein bischen zu neu die Holzoptik,da muß ich mir nochmal etwas überlegen, aber immerhin funzt die nun so wie sie ist ganz gut und das reicht meinem Larp Char ;)
    Endzeit Slingfire3.JPG
    Endzeit Slingfire4.JPG

    Und zum Rubbelkrepp...da ich total ungeduldig war udn nur einen Tag gewartet hatte um die Farbe von der Intarsie runter zu bekommen,kann ich nur sagen: Nach nur einem Tag geht das nicht sooooo gut runter. Mußte mit einem Skalpell nachhelfen,aber es ging auch so.
    Endzeit Slingfire1.JPG
     

    Anhänge:

    Zuletzt bearbeitet: 29. Juli 2015
  21. puku

    puku Erfahrener Benutzer

    mich hat bei der stryfe schon immer diese "zähnen" gestört... habe das mal korrigiert... :)

    IMG_20150311_010237.JPG
     
  22. Ophiuchus

    Ophiuchus Erfahrener Benutzer

    Crossbow01.JPG

    Crossbow02.JPG

    Crossbow03.JPG

    Crossbow04.JPG

    Ich muss noch Bilder ohne Blitz machen, da kommt das Holz viel besser raus wie auf den WiP-Bildern...

    Holz01.JPG

    Holz02.JPG
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. Oktober 2014
  23. Moggih

    Moggih Erfahrener Benutzer

    So ... ich hatte sie ja schonmal im Zwischenstadium gepostet, aber jetzt ist sie erstmal soweit fertig. Zwar hab' ich anders als ursprünglich geplant den Schriftzug mit'm Skalpell ausgeschnitten statt mit einem Schneidplotter (für den ist die Software grad "indisponiert") und auf die Behandlung mit Baustaub verzichtet (saut man sich ewig die Flossen mit ein, muss ja nich sein), aber sonst bin ich soweit erstmal zufrieden.

    Makita Rayven links.JPG Makita Rayven rechts.JPG Makita Rayven detail.JPG
     
  24. Terin

    Terin Erfahrener Benutzer

    Frohe Weihnachten :)

    Hier der Wichtelblaster den ich bekommen habe:

    SAM_6504.jpg SAM_6505.jpg SAM_6506.jpg SAM_6507.jpg SAM_6508.jpg SAM_6509.jpg

    Da ich absoluter Falloutfan bin, bin ich total begeistert. Blue Bell ist ein InlineClipBlaster und verschießt 6 gekürzte Darts. An den der ihn gemacht hat ein großes und herzliches Dankeschön. Der Blaster ist wirklich das Highlight dieses Weihnachten. Vielen Dank.

    Ich habe zwei Vermutungen. Aufgrund des mitgeschickten Briefes tippe ich auf Al, aber auf Grund einer Googlerecherche tippe ich auf Höllenhamster.
     
  25. SirScorp

    SirScorp Super-Moderator

    So der erste Paintjob ist in Arbeit:

    Weiß grundiert:

    IMG_8010.JPG

    Dann abgeklebt:

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    Und mehr abgeklebt:

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    IMG_8013.JPG

    Und noch mehr abgeklebt:

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    IMG_8016.JPG

    Dann einmal weiß drüber um die Übergänge sauberer zu halten:

    IMG_8017.JPG

    Und dann Orange:

    IMG_8027.JPG

    Und dann den ganzen Mist wieder abpiddeln...

    IMG_8028.JPG

    Und jetzt sieht das ganze so aus:

    IMG_8029.JPG

    IMG_8030.JPG

    Das ist jetzt erstmal der Ist-Stand^^
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Januar 2017
    Unerwartet, Void, Chris83 und 32 anderen gefällt das.
  26. Jefe 2.0

    Jefe 2.0 Erfahrener Benutzer

    Da ich nachher auch weg muss und da ich schrecklichst Neugierig war habe ich das Geschenk meines Wichtels auch aufgemacht - jemand kennt mich, jemand mag mich, es ist einfach supergeil ;)
    :huar::huar::huar::huar::huar::huar::huar::huar::huar::huar::huar::huar::huar::huar::huar::huar:
    Also ich hier mit dummen Gesicht vor Päckchen ;)
    Den Anhang IMG_0387.JPG betrachten
    Ich mit der von meinem Wichtel bemalten karte ;)
    Den Anhang IMG_0389.JPG betrachten
    Der Wichtelblaster - und ja mein Wichtel - "Its Magic" - kein Scheiß
    Den Anhang IMG_0397.jpg betrachten
    Den Anhang IMG_0398.jpg betrachten
    Den Anhang IMG_0399.jpg betrachten
    Den Anhang IMG_0400.jpg betrachten
     
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  27. Rebound

    Rebound Erfahrener Benutzer

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  29. Hier also mal der Versuch eines Tutorials zum Lederholster der Traveler.

    Materialliste

    Lohgegerbtes (standiges) Leder 3-5mm dick
    Sehne oder Ledergarn zum Handnähen, gewachst. 6,--
    2 Ledernadeln 2.-- (Sattlernadeln sind NICHT Spitz, sondern abgerundet!)
    1 Cutter mit frischen Klingen
    1 Stechahle 6.--
    1 Schere
    1 Lochzange o.ä.
    Styrodor o.ä., 4-5 cm dick, als Unterlage zum Löcher stechen.
    Schneidunterlage oder Küchenbrettchen.

    1 Rillenzieher 23.-- (Optional)
    1 Abstandsrädchen 25.-- (Optional)
    1 Kantenrunder 10.-- (Optional)
    1 Silberstift 2.-- (Optional)
    Einige Aktenklammern oder Wäscheklammern (Optional)

    Einweghandschuhe
    Lederfarbe auf Ölbasis
    geeignete Pinsel oder Schwämme

    Hardware aus Messing, Bronze oder Stahl nach Bedarf.

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    Ich beginne mit der Erstellung eines Schnittmusters aus Papier.
    Ich packe ihn also in ein gefaltetes Papier, drücke die Ränder zusammen und markiere die vorläufigen Schnittlinien.
    Dabei arbeite ich mich langsam immer näher an das Modell heran und schneide nach und nach alles Papier weg, was ich nicht brauche.

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    Dabei darf ich nicht vergessen immer mindestens einen halben Zentimeter stehen zu lassen, so viel benötigt später mal die Naht. -> Nahtzugabe

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    Aktenklammern leisten dabei gute Dienste, mit ihnen kann man dazwischen immer wieder mal testen, ob das Model sich noch ziehen lässt und wie es sitzt.

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    Wenn das Papier dann doch zu klein ist (hier fehlts an der Klappe) oder reisst, dann einfach tapen.

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    Diese Schritte widerhole ich so lange, bis das Model "sich wohl fühlt". Ich kann es nicht anders erklären. Irgendwann hat man den Eindruck dass mehr wegschneiden (und enger machen) den Sitz zu straff machen wird. Dann hat man den Punkt erreicht.
    Alles nochmal drehen und wenden, ob irgendwo ein Loch ist, oder sonst ein gröberer Schnitzer.
    Ob alles passt, wackelt, Luft hat.

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    Falls alles gut ist kommen wir zum ernsteren Teil.

    Aufzeichnen.
    Meistens nehme ich einen Kugelschreiber zum vorzeichnen. Ich hab zwar Silberminen Stifte (und die sind auch super geeignet!), aber meistens sind sie gerade in der Werkzeugkiste im anderen Zimmer, und ich zu faul zum Laufen...

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    Ich zeichne IMMER auf der Fleischseite an.
    NIE auf der Hautseite. (Die Glatte Seite)
    Die Fleischseite ist meistens innen, da sieht man so nen Fehlgelaufenen Strich meistens nicht.

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    Hilfreich ist es, wenn man sich vorher auf dem Papiermodel schon überlegt und markiert, welche Seite Fleisch/Haut ist.
    Ich könnte natürlich auch alle vier Teile (aus der dieses Holster genau genommen besteht) auch einzeln ausschneiden und dann zusammennähen.
    Dann müsste ich mir keine Gedanken machen, aber dafür dreimal so viel nähen.

    Deswegen am besten nochmal das Schnittmuster zusammenfalten, in die gewünschte Form, und dann überlegen, welche Seite wohin gehört, und wie rum ich das Papier auflegen muss.

    Dann leicht anzeichnen.
    Nicht nochmal etwas grösser oder kleiner machen, die Nahtzugabe haben wir beim Schnitt schon berücksichtigt!

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    Mit einer scharfen Cutterklinge ausschneiden. Lieber den Schnitt auf dreimal ausführen als mit zu viel Druck zu tief schneiden und das Leder unrettbar versauen!

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    Scharf sollte die Klinge besonders sein, da das Leder sonst ausfranzt und unansehnlich wird.

    Wenn alles ausgeschnitten ist wird versäubert. Die Schnittlanten müssen auf der Hautseite im 45Grad Winkel abgeschrägt werden, weil sie sonst beim trocknen unschöne Macken bekommen.
    Das kann man vorsichtig mit dem Cutter machen, extrem viel leichter geht es aber mit dem Kantenrunder.
    Wenn ich diesen eh zur Hand habe benutze ich ihn auch gleich auf der Fleischseite. Das geht zwar etwas schwerer, sieht aber am Ende nochmal besser aus.

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    Wenn alle Kanten versäubert sind gehts ans Naht vorbereiten.
    Mit einem Rillenzieher oder einem selbst gebautem Nahtvertiefer mache ich an den Stellen eine Vertiefung ins Leder, an der später eine Naht sein soll.
    In der Vertiefung wird später mal der Faden sitzen.
    Erstens sieht das sauberer aus, und zweitens ist das Garn dadurch gegen Abrieb geschützt.
    Den Nahtvertiefer baue ich aus einem alten Hammerstiel oder anderem Hartholz.

    Nahtvertiefer.jpg

    Praktischer ist natürlich ein Rillenzieher, der ist sogar verstellbar.
    (Ich benutze den Rillenzieher gerne auch um einen Rand auf Teile zu machen, die nichts mit der Naht zu tun haben, in diesem Fall zB am Deckel des Holsters. Wertet das ganze optisch nochmal gehörig auf!)

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    An der Anfangsstelle der Naht mache ich das erste Loch. Das ist meine Markierung, den ich brauche den gleichen Startpunkt auf der anderen Seite auch.

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    Nun nehme ich mein Abstandsrädchen und fahre in der Vertieften Stelle der Naht entlang.
    Dabei übe ich leichten Druck aus.
    Dadurch werden leichte Dellen in die Hautseite gedrückt, die mir meine späteren Löcher markieren.

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    Man kann natürlich auch ein Massband oder Lineal nehmen, und den Abstand der Löcher auf diese Art mit einem Kuli oder einer Ahle markieren, bei einer geraden Naht funktioniert das auch ganz gut, aber spätestens bei den Kurven hört der Spass auf.
    Die Löcher müssen nämlich in allen Hautschichten möglichst gerade übereinander liegen, und das ist bei den Kurven fast nicht machbar!

    Wenn ich alle Teile Markiert habe gehts los, ein Loch neben dem anderen, und ganz durchstechen, also die ganze Klinge der Stechahle nutzen. Das Loch sieht zwar grad gross aus, aber erstens wird es durch das nass machen wieder kleiner, und zweitens müssen da auch 2 Nadeln und 2 Garne durch.

    IMG_4100.JPG

    Nun die gleichen Schritte auf der Gegenüberliegenden Nahtseite.

    Wenn ich die beiden Hälften des Holsters jetzt schon zusammennähen würde bekäme ich Probleme die Trageschlaufe anzunähen. Deswegen mache ich diese zuerst.

    Der Ablauf ist gleich.
    Dranhalten oder ausmessen. Rillen ziehen, Löcher markieren, Stechen.

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    Damit kommen wir zum Nähen selbst.

    Ich verwende die Sattlernaht.
    Diese ist stabil,sieht gut aus, und ich benötige nur einen Faden!
    Ein ausreichend langes Stück Garn wird abgeschnitten und an jedem Ende eine Nadel aufgefädelt.
    Lieber zu lang als zu kurz!

    IMG_4108.JPG
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    Dann führe ich Nadel 1 durch die entsprechenden, gegenüberliegenden Löcher.
    Und gleich im nächsten Loch wieder zurück zur Ursprungsseite.
    Dann schiebe ich Nadel 2 durch das Loch, aus welchem ich gerade die Nadel 1 zurückgeschoben habe.
    Wenn ich dann beide Fadenenden zusammenziehe, schmiegen sich die Lederseiten mit der Fleischseite aneinander.

    Sattlernaht.jpg

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    Ich muss darauf achten nur durchs Leder zu stechen, NICHT durch den bereits darinsteckenden Faden! Deswegen sind die Nadeln auch abgerundet. Wenn es schwer zu stechen geht, dann hast Du vermutlich den Faden erwischt. Also Nadel zurückziehen und neu ansetzen...

    Diesen Schritt widerhole ich nun an der ganzen Naht.

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    IMG_4114.JPG
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    Am Ende der Naht nähe ich einfach durch und an der 2. Nahtreihe zurück bis zum Anfang.
    Die Fäden brauchen nicht mit Kraft zusammengezogen werden, nur soweit, dass die Hautseiten aufeinanderliegen.

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    Jetzt habe ich schwach zusammengeheftete Lederseiten und 2 lose Garnenden.
    Also ab ans Waschbecken und alles anständig nass machen. Lauwarmes Wasser ist am besten geeignet.

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    Nun führe ich die Spitze meiner Stechahle vorsichtig in die Garnschlaufe und ziehe diese fest.
    Das Garn drückt sich hierbei tief in das Leder, bzw in die geschnittene Rille.
    Diesen Schritt widerhole ich eine nach der anderen, bei jeder einzelnen Schlaufe.

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    Aufpassen muss ich hier, dass ich beim einfädeln der Ahle nicht das Garn beschädige. Das könnte sonst beim zusammenziehen reissen!

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    Das festziehen der einzelnen Schlaufen sollte man immer mit dem gleichen Zug machen, sonst wird die Naht am Ende unregelmässig.

    Wenn alles gleichmässig fest nachgezogen ist verknote ich die beiden Garnenden. In diesem Fall einfach auf der Innenseite, den Knoten sieht man später nicht.

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    Nun lege ich das Teil weg und lasse es bis zum nächsten Tag durchtrocknen...

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    Nächster Tag...

    Das Ganze sieht jetzt so aus.
    Das Leder ist etwas fleckig, durch die unregelmässig getrockneten Wassertropfen.
    Macht aber nichts, heute wird es wieder nass und die sind weg.

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    Als erstes müssen wir den Blaster einpacken.
    Wenn das gute Stück nen ganzen Tag in der schwülwarmen Atmosphäre des Holsters herumgammelt rostet JEDE Feder!
    Also einpacken mit einigen Schichten Frischhaltefolie. Diese Fixiere ich mit etwas Malerkrepp, sodass alles schön eng anliegt.

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    Der ganze Blaster wird dadurch rundherum etwas dicker. Das Holster trocknet in genau diesen Maßen aus und ich kann den Blaster nach dem auspacken leichter ziehen.

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    Jetzt nähe ich wie beim ersten Stück die Fleischseiten zusammen. Da das Leder noch trocken ist biegt es sich kaum und passt sich (noch!) nicht an, deswegen lasse ich einen Spalt von bestimmt 2-3cm zwischen den Lederseiten.
    Darum sollte das Garn auch SEHR lang geschnitten sein!

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    Wenn die Naht komplett ist beginne ich am Anfang mit dem nachziehen. Immer nur ein klein wenig enger machen das Ganze, pro Stich ca einen cm wegnehmen und widerholen bis zum Ende.
    Das widerhole ich so lange, bis die Naht fast vollständig geschlossen ist.
    Dabei werde ich auch sehen, ob ich irgendwo doch den entgegenkommenden Faden durchstochen habe.
    Ist das der Fall muss ich die Naht bis zu dieser Stelle wieder öffnen und neu nähen!

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    Irgendwann kommt ein Punkt, an dem sich die Naht nicht mehr nachziehen lässt, ohne dass es mit dem Blaster Probleme gibt.
    Das ist der Zeitpunkt für das lauwarme Wasser.

    Alles gleichmässig nass machen, auch an den innenseiten, also auf den Fleischseiten!

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    Und dann ziehe ich vorsichtig die Naht zusammen. Dabei kann ich mit den Fingern das Leder leicht dehnen oder stauchen, sodass ich es in die gewünschte Form bringen kann.

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    Das Leder (Hautseite) ist in diesem Zustand SEHR empfindlich. Das herauspulen der Garnschlaufen kann hier sehr leicht Abdrücke im Leder hinterlassen, deswegen mache ich das IMMER auf der Unterseite des Holsters!
    Aufpassen muss man aber trotzdem, denn schon Fingernägel hinterlassen Abdrücke, die man später, auf dem getrockneten Leder, deutlich sehen kann!
    Unschön aber vermeidbar!

    Wenn alles anständig zusammengezogen und gestrafft ist, und das Holster in der gewünschten Form ist, wird es Zeit, die Garnenden zu verknoten.
    Diesmal verwende ich einen unsichtbaren Knoten!

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    Ich steche mit den beiden Nadeln jeweils ein Loch zurück, aber nur durch EINE Lederseite!
    Dann ziehe ich die beiden Garnenden in der Mitte heraus.
    Hier mache ich dann auch den Knoten, der beim festziehen desselben IN der Naht verschwindet, und damit unsichtbar wird.

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    Alles nochmal überprüfen und abschliessend in Form drücken, dann beiseitelegen zum trocknen.

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    Das Leder schrumpft etwas während dem Trocknen. Deswegen kontrolliere ich alle paar Stunden, ob sich irgendwas verzogen hat und greiffe korrigierend ein. Hierbei wieder auf die Fingernägelabdrücke achten!

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    Neun Stunden Trockenzeit waren ein guter Anfang, das Leder ist relativ hart, aber noch nicht komplett durchgetrocknet.

    Zeit zum versäubern.

    Beim trocknen kommen flaws deutlicher heraus und das Leder verzieht sich an manchen Stellen.

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    Da muss der Cutter nochmal her.

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    Und dann natürlich wieder neu Kanten runden.

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    Wenn das Leder komplett durchgetrocknet ist kann man zum versäubern auch feines Schmirgelpapier nehmen.

    Und jetzt gehts zum auspacken.
    Vorsichtig herausziehen.

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    Und dann anprobieren...

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    Wenn alles passt hängen wir das Holster zum durchtrocknen ohne Inhalt an einen Heizkörper.
    Nicht zu warm eingestellt, sonst wird das Leder an den Kontaktstellen rot.

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    Farbe

    Es gibt verschieden Möglichkeiten, Leder haltbar zu färben.
    Am schönsten ist natürlich echte Patina.
    Dafür wird das Teil, wenn es ganz fertig ist (alle Schnallen und sonstiges verbaut!), an einer sonnigen, luftigen Stelle aufgehängt, nachdem es gut eingefettet wurde.
    Alle paar Wochen wird es dann nachgefettet, wenn es wieder ganz trocken ist.
    Dieser Prozess dauert einen ganzen Sommer und ist mir hier persönlich zu langwierig.
    Auch wenn die Ergebnisse Traumhafte Farben erreichen!

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    Beispiel zeig meine Bauernwehr nach ca 20 Jahren Benutzung...

    Aber wie gesagt diesmal wird gefärbt!

    Verwendet werden spezielle Lederfarben auf Ölbasis.
    Diese ziehen tief in das Leder ein und härten es noch ein wenig nach.

    Ich persönlich benutze hier Fiebing's Professional Oil Dye.
    Davon habe ich ca 8 verschiedene Farbtöne hier, benutze aber meistens Rotbraun, Saddle Tan, Schwarz und Dunkelbraun.

    Da mein Saddle Tan in der Arbeit liegt wirds diesmal Dunkelbraun.

    Die Farben decken nicht, sondern verhalten sich eher wie eine Holzschutzlasur. Sie sind Halbtransparent und werden so oft aufgetragen, bis der gewünschte Farbton erreicht ist.

    Zum Auftragen verwende ich entweder Wollpinsel, bei kleinen Flächen, oder Farbschwämme für grosse Flächen, oder für Gürtel, die ich komplett durchfärben möchte.

    Natürlich könnte man die Farbe auch mit dem Pinsel auftragen, aber die Farbe geht schwer weg wie Teufel!
    Den Pinsel könnte ich höchstens ein- bis zweimal verwenden.
    Des weiteren ist die Farbaufnahme der Wollpinsel extrem hoch.
    Einmal eingetaucht kann man leicht eine Fläche von 10x10cm in einem Aufwasch färben.
    Und nach der Verwendung werden sie entsorgt.

    IMMER mit Gummihandschuhen arbeiten, denn diese Farben sind für JEDE Art von Haut Dauerhaft, auch für die Deiner Hände!

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    Ein Schleifschwamm zum endgültigen Ausputzen.

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    Bisher habe ich nur die Hautseiten gefärbt.
    Nun ist es an der Zeit die Fleischseiten ebenfalls einzufärben.
    Diese, raue Seite saugt sehr vier mehr Farbe auf als die Hautseite, deswegen mache ich das in einem Extraschritt.
    Wenn auch alle Vertiefungen voller Farbe sind gehe ich zum ausgleichen der Farbintensität nochmal über die ganze Hautseite.

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    Dann beiseite legen und mehrere Stunden trocknen lassen.

    Wie man sehen kann ist der Farbton nochmal deutlich heller geworden, aber die einzelnen Pinselstriche sind weit weniger deutlich Sichtbar.

    Falls jetzt alles zu hell ist einfach nochmal darüberfärben.
    Hier reicht es nur noch alle außenseiten zu färben.
     

    Anhänge:

    Zuletzt bearbeitet: 17. März 2015
    Void, hoellenhamster, Valher und 32 anderen gefällt das.
  30. David Kö

    David Kö Erfahrener Benutzer

  31. Jetzt anmelden Die Community freut sich auf dich! Exklusive Features und Content warten.

  32. So auch von mir gibt es mal wieder was Neues... (Danke @Terin 3D Druck für die Hilfe)
    Nachdem ich schon einige Warhammer Blaster hier gesehen habe (Space Marin Bolter, Tau Laser Rifle) dachte ich mir, jetzt ist meine Fraktion mal dran..
    daher hier mit dem Tag: #Warhammer #40K #Necrons #Nerf
    den Nerf Gauss Flayers Blaster

     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Mai 2017
    El Loco, Rina, Summer Davenport und 31 anderen gefällt das.
  33. andre steiner

    andre steiner Benutzer

    Hab auch mal was gebastelt vulcan / MG42
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  34. BrittLiv

    BrittLiv Erfahrener Benutzer

    Hi,

    hier also meine fertige Pixel Gun. Zugegebenermaßen eine Schnapsidee, aber seit dem ich die Idee hatte, hat sie mich nicht mehr in Ruhe gelassen :crazy:.

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    Hier könnt ihr euch den Mechanismus anschauen. Sie funktioniert überraschend gut, ist aber nicht sehr angenehm zu halten... Ich hoffe, dass ich nächstes Wochenende Zeit habe ein Video zu machen. Ich habe leider länger gebraucht als ich dachte, da ich nachdem ich das erste Mal fertig war und das Kreppband abgemacht habe, sich die Farbe mit abgerissen hat... Anscheinend war der Primer nicht für HDF geeignet.

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    Zuletzt bearbeitet: 2. März 2015
  35. hoellenhamster

    hoellenhamster Super-Moderator

    Stefans Winchester ist (fast) fertig:

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    Es folgt noch ne dezente Griffumwicklung (wie bei meiner MuBW Flinte), um den Spalt an der Schulterstütze zu kaschieren. Da ich dafür nochmal einkaufen muss, editiere ich die Bilder dann hier rein =) Falls Stefan noch was ändern will verfahre ich natürlich genauso.

    Liebe Grüße
    León

    Edit: Die neuen Bilder dann hoffentlich bei Tageslicht^^
    Edit2: Noch ein Vergleichsbild:
    Vergleich.JPG
    Die jüngere Schwester ist gleichzeitig auch die hübschere... :smoke:
    Edit3: Noch ein Bild ohne Zielfernroh:
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    Zuletzt bearbeitet: 3. März 2014